Arndt, Johann - Erbauliche Psalter-Erklärung - Psalm 7.

Arndt, Johann - Erbauliche Psalter-Erklärung - Psalm 7.

Dieser Psalm ist ein Betpsalm wider die Gewalt, damit unschuldige Leute durch Lügen und Verleumdungen unterdrückt werden, und begreift in sich das Vertrauen auf Gott, das Zeugnis eines guten Gewissens, eine Beschreibung des gerechten Gerichts Gottes, welchem David seine Verfolger befiehlt, eine Weissagung, dass aller Frevel und Gewalt der Gottlosen auf ihren Kopf kommen werde, und endlich eine Danksagung für Gottes Gerechtigkeit.

V. 2. Auf dich, HErr, traue ich, mein Gott. Von Natur ist unser Herz von Gott abgewendet und Gott feindlich; darum ist das Vertrauen auf Gott, weil da das Herz zu Gott gewendet und ihm anhängt, keine natürliche Kraft noch Werk, sondern eine übernatürliche, himmlische, göttliche und geistliche Kraft und Licht, das durch den heiligen Geist angezündet ist. Darum soll auch ein Mensch Gott von Herzen bitten mit den Aposteln: HErr, stärke uns den Glauben (Luk. 17,5)! Er muss für diese hohe Gabe sorgen, dass er sie nicht verliere, aber sich auch dessen nicht allzusehr rühmen, denn wir tragen diesen Schatz in irdischen Gefäßen, und Gott allein kann uns dabei erhalten. Dieses Vertrauen und dieser Glaube ist aber der Art, dass er sich völlig von der Welt und von irdischen Dingen abwendet zu Gott und mit David spricht: auf dich, HErr, traue ich. Dieses Wörtlein legt nieder aller Menschen Stärke, Vermögen, Rat und Tat, Vernunft, Eigenliebe und Ehre, und hängt allein an Gott und seiner Barmherzigkeit, und ist rein von Kreaturliebe und von allem Vertrauen auf zeitliche Dinge. Das fleischliche Vertrauen kommt aus zeitlichen Dingen und aus der Vernunft, und währt so lange, als die Augen auf zeitliche, sichtbare Mittel und Erhaltung sehen; wenn diese aus sind, so ist das Vertrauen auch aus. Das geistliche Vertrauen ist aber eine solche übernatürliche, geistliche Kraft Gottes, die allein ihren Ursprung aus Gott hat und fest an Gott hängt; ein solches hatte David in seiner Verfolgung, da er keine menschliche Hilfe mehr sah, sondern nur an das Wort und die Verheißung Gottes sich hielt. Das ist das rechte Vertrauen und der rechte sieghafte Glaube, der die Welt überwindet. Und solches Vertrauen müssen wir Alle haben, wollen wir selig sterben; denn in der Todesnot verlassen uns alle Kreaturen, und wir müssen sie verlassen. Es liegt aber ein besonderer Trost darin, wenn man mit David sagen kann: ach HErr, mein Gott. Denn damit macht man sich Gott ganz zu eigen mit all seiner Liebe, Treue, Gnade, Leben und Seligkeit; wenn du dieses Wörtlein „mein“ verlierst oder dir aus dem Herzen reißen lässt, so hast du mehr verloren als Himmel und Erde. Die Gottlosen, ja der Teufel selbst, wissen, dass ein Gott ist, aber sie können nicht sagen „mein Gott“. Dieses Wort macht dich zu Gottes Kind, erhebt dich über alle Himmel und Engel und macht sich alles dessen teilhaftig, was Gottes ist.

V. 2. 3. Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich, dass sie nicht wie Löwen meine Seele erhaschen und zerreißen, weil kein Erretter da ist. Hier wird die Gefahr eines Gläubigen beschrieben: er muss in dieser Welt unter den Löwen sein, die auf ihn lauern, dass sie ihn erhaschen und zerreißen. Auch St. Petrus vergleicht (1 Br. 5,8) den Teufel einem grimmigen und brüllenden Löwen, der nach unsern Seelen trachtet und sie zu verschlingen sucht. Diesen Grimm übt er vornehmlich in den Feinden der Kirche, denen keine Marter und Pein genug ist, ihren Hass zu erfüllen an denen, welche sie wegen der Religion verfolgen. Darum müssen wir wider die Seelenfeinde heftig beten. Ach wenn nur unsere Seele erhalten wird, so haben wir nichts verloren, sondern alles gewonnen und den rechten Sieg behalten, darauf die Krone des Lebens folgen wird.

Wenn wir nun den Glauben also bewahrt haben, so müssen wir auch ein gutes Gewissen behalten; diese beiden sind der höchste Schatz unserer Seele.

V. 4-6. HErr mein Gott, habe ich solches getan, und ist Unrecht in meinen Händen, habe ich Böses vergolten denen, so friedlich mit mir lebten, oder die, so mir ohne Ursache feind waren, beschädigt, so verfolge mein Feind meine Seele und ergreife sie und trete mein Leben zu Boden und lege meine Ehre in den Staub. Sela. Hier nennt David den ersten Grund, warum ihm Gott helfen solle, nämlich um seiner Unschuld willen, die er Gott klagt. Seines guten Gewissens kann sich ein Mensch getrösten in allem Kreuz. Zwar vor Gott ist Niemand unschuldig (2 Mos. 34,7), aber vor der Welt kann man wohl unschuldig sein an bösen Händeln; solcher Unschuld soll sich auch jeder Christ befleißigen, und dann kann er sich auch seines guten Gewissens freuen und trösten. Denn wie es in geistlicher Verfolgung der höchste Trost ist, um Christi und der Wahrheit willen zu leiden, so ist in zeitlicher, weltlicher Verfolgung das der höchste Trost, unschuldig zu leiden. Weil aber die Unschuld so große Freudigkeit und unüberwindliche Stärke und Trost mit sich bringt, so sieht man's, merkt's und empfindet's, dass Gott bei einem solchen unschuldigen Menschen ist. Das ist der Grund der Errettung und Erlösung, darauf sich der liebe David hier beruft.

Es sind aber drei Stücke der Unschuld und des guten Gewissens hier genannt: 1. Niemanden Gewalt oder Unrecht tun weder mit Worten noch mit Werken. 2. Nichts Böses tun den Friedsamen. 3. An seinen Feinden sich nicht rächen, sondern alle Rache Gott befehlen, wie David tat, da er Saul hätte erwürgen können in der Höhle, und da er schlief in der Wagenburg. Das macht ein gut Gewissen und große Freudigkeit in allem Kreuz.

So kann denn auch jeder Christ, der Wahrheit zu Steuer, sein gutes Gewissen öffentlich bekennen und den göttlichen Namen zum Zeugnis anrufen. Man findet freilich auch Menschen, welche sich vermessen, sie wollen dies und jenes tun, oder Gott soll sie strafen an Leib und Seele. Diese elenden, blinden Leute sollten doch bedenken, dass sie ja nicht einmal eine Hand aufheben können wider Gottes Willen; sie können ja nicht ein Härlein weiß oder schwarz machen, weil Gott alles in seiner Macht und Gewalt hat. Ein solcher Mensch macht sich in seinem Herzen selbst zu Gott und schreibt seiner Gewalt alles zu, während er doch nichts ist.

V. 7. 8. Stehe auf, HErr in deinem Zorn, erhebe dich über den Grimm meiner Feinde und hilf mir wieder in das Amt, das du mir befohlen hast, dass sich die Leute wieder zu dir sammeln, und um derselben willen komme wieder empor. In diesem Spruch beruft sich David auf sein Amt und göttlichen Beruf und bittet, Gott wolle ihn darin schützen. Ein solch göttlicher Beruf und Stand gibt in großen Verfolgungen einem Menschen großen Ernst und bringt göttlichen Schutz mit sich. Gott ließ den David zum Könige salben, und nicht allein zum König, sondern auch zum Propheten, wie sich denn David dessen hoch freuet in seinen letzten Worten und sein prophetisches Amt höher achtet denn sein weltliches Königreich; darum war er auch ein Vorbild des Messias. Dieses herrliche Amt verhinderte Saul durch seine langwierige, harte Verfolgung; und dawider betet David und spricht: stehe auf, HErr, in deinem Zorn, brauche deinen gerechten Eifer; ich will meinen eigenen Zorn und meiner eigenen Rache nicht gebrauchen; ich habe dir meine Sache befohlen, es ist deine Sache.

Hier gibt uns David eine herrliche Lehre, wie wir uns selbst nicht rächen sollen an unsern Feinden, sondern die Rache Gottes anrufen und das Vertrauen zu Gott haben von ganzem Herzen, er werde sein Werk und göttlichen Beruf, darein er uns gesetzt hat, wohl schützen, ob wir gleich etwas darin leiden müssen. Denn aller göttliche Beruf und Gaben bringen ihr Kreuz und Verfolgung mit sich; alles, was göttlich ist und zu Gottes Ehre gereicht, ficht der Teufel und die böse Welt an, lästert's, verachtet's, hindert's, und unter solchem großen Kreuz treibt Gott dennoch seine Werke wunderlich fort, wie wir hier an David sehen und ebenso an allen Propheten und Aposteln, ja an dem HErrn Christo selbst. Des HErrn Werk musste durchs Kreuz Christi fortgehen.

Darum spricht hier David: erhebe dich über den Grimm meiner Feinde. Das gibt uns einen großen Trost in Verfolgung, dass wir Gottes Gewalt und Stärke entgegensetzen können dem Grimm unserer Feinde. Das Ziel aber eines göttlichen Berufs in geistlichem oder weltlichem Stand ist, dass das Reich möge befördert werden, und der Leute Seligkeit durchs königliche und Predigtamt, wie an David es lieblich vorgebildet ist. Das kann freilich ohne Kreuz und Verfolgung nicht geschehen; wir sollen uns aber dessen trösten, dass die Kirche unter dem Schutz Christi ist und ein ewiges Haupt hat.

V. 9. Der HErr ist Richter über die Leute; richte mich, HErr, nach meiner Gerechtigkeit und Frömmigkeit. Hier hören wir, wofür wir unsern lieben Gott ansehen und halten sollen, nämlich für einen gerechten Richter, der keine Bosheit auf Erden will unbestraft lassen, sondern einem Jeden vergelten, wie er es verdient. Dieser Spruch soll eine Regel und Richtschnur unseres ganzen Lebens und aller unserer Werke und unseres Handelns mit unserem Nächsten, sein dass wir mit demselben christlich und ehrbar umgehen und denselben nicht aus Frevel, Mutwillen oder Bosheit beleidigen an Leib, Ehre und Gut, als wenn kein Gott im Himmel und kein Richter über die Menschenkinder wäre. Wir wollen mit Hiob (21,14.16) sprechen: der Gottlosen Sinn sei ferne von mir, die zu Gott sagen: hebe dich von uns, wir wollen von deinen Wegen nichts wissen. Darum spricht David: du bist Richter über die Leute; richte mich nach meiner Gerechtigkeit und Frömmigkeit, d. i. errette meine Unschuld. Denn weil Gott ein gerechter Richter ist über die Leute, über alle Menschenkinder, so muss er ja der Elenden Unschuld retten und an den Tag bringen.

V. 10. Lass der Gottlosen Bosheit ein Ende werden und fördere die Gerechten, denn du, gerechter Gott, prüfst Herzen und Nieren. Ach Gott, du bist ein Herzenskündiger, du prüfst Herzen und Nieren, die allerverborgensten und heimlichsten Begierden und siehst meine Unschuld und die große Bosheit im Herzen meiner Feinde; darum verhindere sie und lass derselben ein Ende werden. Die Gottlosen können ihre Bosheit vor Gott nicht verbergen; Gott sieht alle ihre listigen Anschläge, und macht sie zur rechten Zeit offenbar und zunichte; dagegen ein frommes Herz kann seine Gedanken, Seufzer und Gebete wider die Feinde wohl verbergen, dass es kein Mensch, ja kein Teufel weiß, nur Gott allein. Darum spricht David weiter:

V. 11. Mein Schild ist bei Gott, der den frommen Herzen hilft. Nicht, dass sich David seiner Frömmigkeit vor Gott rühmen wollte, sondern er tröstet sich dessen, dass Gott seine Unschuld sieht, und weil er ein gerechter Richter ist, so werde er dieselbe schützen und retten. So rühmt er auch Psalm (37,28.32 f.): der HErr hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht. Der Gottlose lauert auf den Gerechten und gedenket ihn zu töten; aber der HErr lässt ihn nicht in seinen Händen und verdammt ihn nicht, wenn er verurteilt wird.

V. 12. Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich droht. Dieser Spruch ist eine ernste Warnung vor aller Gottlosigkeit und Verachtung Gottes und seiner Drohungen. Gott ist freilich langmütig; seine Langmut erscheint eben darin, dass er, ehe er straft, zuvor freundlich warnt. Denn die Strafe, wo sie nicht durch Buße abgewendet wird, kann vermöge des gerechten Richteramts Gottes nicht ausbleiben; sie muss kommen vermöge der Gerechtigkeit Gottes, der einen Tag der Rache bestimmt hat in seinem Rat. Ehe dieser Tag anbricht, droht und warnt nun Gott; denn was er redet, das ist ihm rechter Ernst und hat einen mächtigen Nachdruck; sein Wort, sein Fluch haben eine allgewaltige, durchdringende Kraft. Darum sollen wir bedenken, wer dieser gerechte Richter sei, nämlich kein ohnmächtiger Mensch, der seinem Worte keine Kraft geben könne; nein:

V. 13. 14. Will man sich nicht bekehren, so hat er sein Schwert gewetzt und seinen Bogen gespannt und zielt, und hat darauf gelegt tödliche Geschosse; seine Pfeile hat er zugerichtet zu verderben. Daraus, dass die Drohungen Gottes, so schrecklich und ernst sie auch seien, doch mit der Bedingung angedeutet sind: will man sich nicht bekehren, daraus leuchtet die große Liebe, Langmut und Geduld Gottes so klar wie die Sonne. Wenn wir Buße tun, so will er nicht allein die Strafe wegnehmen oder doch wenigstens lindern, sondern auch die vorigen Sünden und Übertretungen vergeben und vergessen. Wo aber keine Bekehrung erfolgt, da hat Gott sein Schwert gewetzt. O das ist ein schrecklich Wort, wenn Gott dem Schwert ruft, wenn er sein Heer ausschickt, wenn er einem Land, Volk oder Stadt einen Feind erweckt, wie geschrieben steht: der HErr erweckte dem Salomo einen Widersacher (1 Kön. 11,14). Aber diese Drohungen meinen nicht bloß Kriegsnot, sondern ebenso die andern Landplagen, Pestilenz, Hungersnot und Ähnliches.

Dies Alles aber, sagt unser Psalm, kann durch wahre Buße und Bekehrung abgewendet werden, wie solches der Prophet Jeremias (18,7 f.) bezeugt: plötzlich rede ich wider ein Volk und Königreich, dass ich's ausrotten, zerbrechen und verderben wolle. Wo sich's aber bekehrt von seiner Bosheit, dawider ich rede, so soll mich auch reuen das Unglück, das ich ihm gedachte zu tun. Es gehöret aber ferner zu den wunderlichen Gerichten Gottes, dass einen eben die Strafe und das Unglück trifft, das er Andern stiftet.

V. 15. Siehe, spricht unser Psalm, der hat Böses im Sinn, mit Unglück ist er schwanger, er wird aber einen Fehl gebären. Da weist der Psalm auf solche Leute hin, dass wir auf sie Acht haben, sie würden sich selbst ein Unglück zurichten. Dann nimmt er das Gleichnis von einem schwangeren Weib: mit Unglück ist er schwanger, er wird aber einen Fehl gebären. Also sind Leute, die lange Zeit Unheil im Sinne haben, ehe sie es zu Stande bringen können. Saul hatte zehn Jahre Mord und Unglück wider David im Sinne; endlich gebar er einen solchen Fehl und eine solche Frucht, dass er in sein eigen Schwert fiel.

V. 16.17. Er hat eine Grube gegraben und ausgeführt, und ist in die Grube gefallen, die er gemacht hat. Sein Unglück wird auf seinen Kopf kommen, und sein Frevel auf seinen Scheitel fallen. Diese Strafe der Vergeltung ist genommen aus dem ältesten Gesetz der Natur. Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch; und was ihr wollt, dass man euch nicht tun soll, das tut Andern auch nicht (Matth. 7,12). Dies Gesetz ist so klar und deutlich, dass es nicht widerlegt werden kann. Gott hat es uns Allen ins Herz und Gewissen geschrieben, dass wir es nicht leugnen können, und Alle bekennen müssen, es sei recht, und man könne kein besseres Urteil finden. Es überzeugt alle Menschen, auch die Heiden, es sei billig, dass einer die Strafe und das Unglück selbst empfange, das er über Andere unschuldiger Weise bringen wollte. Pharao ließ die hebräischen Knäblein ersäufen und musste selber ertrinken im roten Meer. Die Räte des Königs in Persien brachten Daniel in die Löwengrube und mussten selbst hinein, und die den glühenden Ofen zu Babel heizten, wurden von der Flamme verzehrt.

Das ist nun Gottes wunderliches Gericht, daraus wir erkennen sollen, dass Gott Richter ist auf Erden; darum soll man lernen, Gottes Gerichte fürchten, loben und preisen. Und so schließt auch David:

V. 18. Ich danke dem HErrn um seiner Gerechtigkeit willen, und will loben den Namen des Herrn, des Allerhöchsten. Ob wir nun wohl wie David eine Zeit lang Unrecht und Gewalt leiden müssen, so wird doch noch eine Zeit kommen, dass Gott seine Gerechtigkeit wird sehen lassen, dass wir ihm für seine Gerechtigkeit danken werden und seinen Namen loben. Der HErr hilft den Gerechten; der ist ihre Stärke in der Not. Und der Herr wird ihnen beistehen, und wird sie erretten; er wird sie von den Gottlosen erretten und ihnen helfen, denn sie trauen auf ihn (Ps. 37,39.40). Amen.

Gebet

Allmächtiger, gütiger Gott, himmlischer Vater, du siehst die Bosheit und Tücke unserer Feinde, wie sie uns alle unsere Gesinnung, Rede und Werk verkehren und zum Ärgsten deuten, uns belügen und beneiden, und uns am liebsten ganz und gar tot hätten. Darum bitten wir dich, du wollest dich unser gnädig annehmen, und die gute Sache, dein Wort, deine Lehre, deine Wahrheit und Ehre selbst retten und unserem guten Gewissen Zeugnis geben, dagegen den mutwilligen Feinden und stolzen, sicheren Geistern wehren und sie endlich zu Schanden machen, alle ihre Tücke und arglistigen Ränke zu Boden schlagen, und so sie sich nicht bekehren, mit deinem Schwert und deinen Pfeilen sie also angreifen und ängstigen, dass sie deinen Zorn fühlen und in die Grube fallen, die sie deinen Unschuldigen haben machen wollen. Ach lieber HErr, erhöre uns; sei du unser Schutz, Schirm, Hilfe, Rettung, Burg, Fels und Heil, so hats keine Not, o du treuer Gott! Dir sei Lob, Preis, Ehr und Dank, Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist, hochgelobt in Ewigkeit! Amen.

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autoren/a/arnd/arnd-psalter/arnd_psalter_7.txt · Zuletzt geändert: von aj