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1. Timotheus, Kapitel 4

1. Timotheus, Kapitel 4

4:1 Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel

4:2 durch die, so in Gleisnerei Lügen reden und Brandmal in ihrem Gewissen haben,

4:3 die da gebieten, nicht ehelich zu werden und zu meiden die Speisen, die Gott geschaffen hat zu nehmen mit Danksagung, den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen.

4:4 Denn alle Kreatur Gottes ist gut, und nichts ist verwerflich, das mit Danksagung empfangen wird;
Wer die Gabe von Gott, und den Empfang derselben von der Dankbarkeit gegen den Geber begleitet, der sollte sich nachher nicht vom asketischen Richten und Mäkeln anderer beunruhigen lassen. Dem Herrn kommt es vor allem auf unsre Gesinnung bei allen solchen Sachen an. Ist diese echt, kindlich, natürlich, dankbar - so daß der Genuß weder zum Götzen erhoben wird, noch auch die Wirkung hat, uns weiter von Gott abzubringen, dann wird das Urteil über manche an sich gleichgültige Sache sich doch an dem obigen Worte orientieren dürfen. Ob diese herbe, enge Kritik der Überfrommen unserm Gott besser gefällt als die dankbare Annahme der Gottesgabe, scheint mir keiner weiteren Beleuchtung wert zu sein. Je mehr Gesetz, je mehr Menschenschranken, je mehr Schablone, desto unfreier wird das ganze Christentum. Man darf den Zeiger nicht immer mit dem Finger auf dem Zifferblatt weiter stellen, sondern die normale Uhr treibt ihn von innen durch ihr Gangwerk ganz von selbst. Achten wir auf die innerliche Durchdringung unserer Gedankenwelt durch das Leben und die Art Christi, dann brauchen wir nicht nach Menschengrenzen und -zäunen uns zu richten, sondern das neue Wesen schafft sich selbst seine neuen Formen der Freiheit.
Herr Jesus, mach uns freier von Menschen und gebundener an dich. Wir möchten wachsen in deiner Erkenntnis, nicht aber von Menschen uns das Zeugnis der Makellosigkeit verdienen. Wenn du nur mit uns zufrieden bist. Amen. (Samuel Keller)

4:5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.

4:6 Wenn du den Brüdern solches vorhältst, so wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, auferzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, bei welcher du immerdar gewesen bist.

4:7 Aber der ungeistlichen Altweiberfabeln entschlage dich; übe dich selbst aber in der Gottseligkeit.

4:8 Denn die leibliche Übung ist wenig nütz; aber die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütz und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens.
Die Gottseligkeit macht das ganze Leben fried-und freudvoll. Die Lasten und Bürden werden leichter, weil der Herr sie tragen hilft. Manches, was uns drückt und höchst unlieb ist, verschwindet zwar nicht, aber es kommt uns doch ganz anders vor, weil unsere Stellung zu Gott und zu den Dingen verändert ist. Gottselige sind den Anfechtungen, Prüfungen und Leiden aller Art nicht enthoben, aber sie murren und klagen nicht mehr; sie wissen sich in Gottes Hand, gehen zu Ihm mit ihren Anliegen, harren des Herrn, und Er neigt sich freundlich zu ihnen. Es ist von ausschlaggebender Bedeutung, dass wir die Schriftworte zu uns reden lassen. Das Herz wird hierdurch befähigt, nun auch mit Gott zu reden, und wir erfahren, dass der Herr sich uns offenbart. Wir lernen ihn näher und besser kennen, dringen immer tiefer in Sein Wesen, erfassen Ihn immer völliger. Auch darf hervorgehoben werden, dass durch solche Glaubensverbindung ein tiefes Bewusstsein der Gegenwart Gottes eintritt. Viele haben nur einen Glauben an Seine Allgegenwart; sie denken, dass Gott überall und allezeit gegenwärtig sei, aber einen tatsächlichen Nutzen und Segen haben sie von diesem Bekenntnis nicht. Wenn aber der Herr einmal als in uns wohnend Seine Macht und Liebe entfaltet, so haben wir auch ein Bewusstsein davon, dass Er uns überall und allezeit wie die Luft umgibt. Sein Einfluss auf unser tägliches Leben ist entscheidend. Wir lernen alles mit Ihm tun, weil wir Ihn gegenwärtig haben. Selig darfst du sein in Gott, selig, um dann durch Gottes Kraft heilig und herrlich werden zu können! (Markus Hauser)

4:9 Das ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort.

4:10 Denn dahin arbeiten wir auch und werden geschmäht, daß wir auf den lebendigen Gott gehofft haben, welcher ist der Heiland aller Menschen, sonderlich der Gläubigen.
Ist’s möglich, daß man deßwegen geschmähet wird, weil man auf den lebendigen Gott hofft? Ja, es ist möglich, und es ist von Anbeginn geschehen, und geschieht immerdar. Paulus und alle Christen zu seiner Zeit, ja auch die Israeliten zur Zeit des Alten Testaments wurden geschmähet, weil sie auf den lebendigen Gott und nicht auf die todten Götzen hofften, und sich dadurch als Sonderlinge vor der unzählbaren Menge der Götzendiener auszeichneten, ja ihren Götzendienst für Thorheit erklärten. Auch von den Juden wurden die Christen geschmähet, weil sie auf den lebendigen Gott, der ein Heiland aller Menschen, absonderlich der Glaubigen ist, hofften, und ihre Hoffnung nicht auf den Tempel zu Jerusalem, und auf die Beschneidung, Opfer, Sabbathe, Neumonden u. dgl. setzten. Wir, die wir jetzt weder mit Heiden, noch mit Juden zu kämpfen haben, werden geschmähet, wenn wir auf den lebendigen Gott hoffen, und unsere Hoffnung nicht auf Fürsten und ihre mächtigen Diener, oder auf den Mammon setzen. Man schmähet uns als Thoren, daß wir nicht mit einer kriechenden Schmeichelei oder durch andere unerlaubte Mittel die Gunst der Gewaltigen erwerben, daß wir nicht auf krummen Wegen Ehrenstellen, Einkünfte und Schätze zu erhaschen trachten, und überhaupt nach der Weise der Welt unser Glück nicht machen wollen. Wenn wir dabei sagen: wir befehlen dem HErrn unsere Wege, und hoffen auf Ihn, Er werde es schon machen; wenn wir sagen: wohl dem, deß Hülfe der Gott Jakobs ist, deß Hoffnung auf den HErrn seinen Gott steht, der Himmel, Erde, Meer und Alles, was darinnen ist, gemacht hat, der Glauben hält ewiglich; wenn wir uns auf die Fußstapfen und die Gebote Jesu berufen, durch welche wir angewiesen sind, in der Niedrigkeit einherzugehen, nicht nach hohen Dingen zu trachten, der Welt uns nicht gleich zu stellen, und das Zeugniß zu erwerben, das Ihm Seine Feinde, da Er am Kreuz hing, zugerufen haben: Er hat Gott vertrauet – wenn wir auf diese Weise uns verantworten, und den Grund der Hoffnung, die in uns ist, angeben: so hält uns die Welt für Thoren, sie versteht unsere Sprache nicht; und weil sie bei ihrem Unglauben und bei ihren Tücken den lebendigen Gott für Nichts hält, so meint sie, wir setzen unser Vertrauen auf ein Nichts, wiewohl sie gemeiniglich eine feinere Sprache führt. Was ist nun zu thun? Man muß sich durch das Beispiel und die Einreden der Welt nicht irre machen lassen. Man muß fortfahren, auf den lebendigen Gott zu hoffen. Er ist treu, Er ist mächtig, Er ist allein gut und allein weise. Er ist Vater, Fürsprecher und Tröster. Niemand wird zu Schanden, der auf Ihn hofft. Er erzeigt seine Fürsorge zur rechten Zeit. Er leitet die Elenden recht, und erlöst sie endlich aus allem Uebel. Gegenüber steht die Welt mit ihrem Glück. Wie leer, wie eitel, wie vergänglich ist es! welch eine Unruhe und welches Mißvergnügen ist dabei! wie kläglich ist der Ausgang! Kein Buch in der Bibel gibt hier mehr Aufschluß als der Psalter. Endlich wird die Ewigkeit Alles klar machen.(Magnus Friedrich Roos)

4:11 Solches gebiete und lehre.

4:12 Niemand verachte deine Jugend; sondern sei ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit.

4:13 Halte an mit Lesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme.

4:14 Laß nicht aus der Acht die Gabe, die dir gegeben ist durch die Weissagung mit Handauflegung der Ältesten.

4:15 Dessen warte, gehe damit um, auf daß dein Zunehmen in allen Dingen offenbar sei.
Meditieren heißt, bis zum Mittelpunkt einer Sache vordringen; es bedeutet, sich an etwas festheften und konzentriert darüber nachdenken. Die meisten Menschen lenken ihre Aufmerksamkeit nur auf das Äußere und leiden infolgedessen an einer geistlichen Verdauungsstörung, die das Gegenstück zu einer physischen Verdauungsstörung und ein verzweifelt düsterer Zustand ist, in dem sie nichts richtig zu erkennen vermögen. „Der Glaube ist aber eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebr. 11, 1). Wenn Jesus plötzlich den Schleier vor unseren Augen lüften und uns sehen lassen würde, daß die Engel uns dienen, daß seine Gegenwart mit uns ist, daß der Heilige Geist in uns ist und der himmlische Vater um uns - wie erstaunt wären wir da! Wir haben in dem äußeren Wirrwarr der Dinge gelebt, anstatt in ihrem Mittelpunkt. Der Glaube dringt bis in den Mittelpunkt, der Gott und Gottes Plan ist. Elisa betete für seinen Knecht: „Herr, öffne doch seine Augen, daß er sehe“ (2. Kön. 6, 17), und als seine Augen geöffnet waren, sah er nur noch das Heer Gottes und nahm nichts anderes mehr wahr.
Wir müssen lernen, unsere Aufmerksamkeit auf die wahre Wirklichkeit zu lenken. Ein einziger Mensch, der seine Aufmerksamkeit auf die wahre Wirklichkeit lenkt, bedeutet eine Befreiung für Hunderte von Menschen. „Denn, wenn du dieses tust, so wirst du sowohl dich selbst erretten, als auch die, welche dich hören“ (1. Tim. 4, 16). Wir sind in allem unverschämt neugierig, nur gerade in diesem einen nicht. Durch Unaufmerksamkeit auf unsere eigenen wahren Fähigkeiten leben wir wie in einem Traum, während doch alles, was in uns und um uns ist, ewige Wirklichkeiten sind: „Beharre in diesen Dingen“, „laß sie dich ausfüllen“, „auf daß deine Fortschritte allen offenbar seien“ (Vers 15).
Wir sind in allem fleißig, nur nicht in dem, was unseren geistlichen Fortschritt betrifft, und am Ende eines unfruchtbaren Tages greifen wir noch schnell nach einer Bibel oder nach einem Andachtsbuch und lesen einige Verse - was uns genau dreiviertel Sekunden lang nützt. Wir müssen uns Zeit nehmen, um fleißig zu sein. Beim Nachdenken sollen wir die Gedanken nicht über uns hinwegströmen lassen wie ein Kiesel die Wasser in einem Bach; das ist Träumerei, nicht Nachdenken. Nachdenken ist ein sehr intensiver geistlicher Akt, der jeden einzelnen Teil unseres Leibes und unseres Sinnes mit einspannt. Durch Anstrengung geistlich sein zu wollen ist ein sicheres Zeichen dafür, daß wir nicht richtig mit Gott verbunden sind; durch Anstrengung gehorsam sein zu wollen ist ein sicheres Zeichen dafür, daß wir entschlossen sind, Gott um jeden Preis zu gehorchen. Nimm dir Zeit dafür! Bedenke, daß wir so viel Zeit haben als überhaupt da ist! Die meisten Menschen vergeuden Zeit und wollen noch von der Ewigkeit Besitz ergreifen.
„Habe acht auf dich selbst“ (1. Tim. 4, 16). Wenn wir bis jetzt in der Unwirklichkeit gelebt haben, dann brauchen wir sehr viel Geduld, wenn wir uns nun bemühen wollen, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen, und wir gebärden uns dabei oft wie wilde Tiere, die man in einen Käfig gesperrt hat. Wir müssen uns fest in die Hand nehmen, wenn wir zum wahren Mittelpunkt aller Dinge gelangen wollen, und das bedeutet Disziplin und immer wieder Disziplin, bis wir schließlich nichts mehr vor uns sehen als nur Wirklichkeiten. Wir müssen eine ungeheure Anstrengung machen, und Gott sieht es gerne, wenn wir das tun.
Wenn du vorher in der Unwirklichkeit gelebt hast, brauchst du nur den Versuch zu machen, vor Gott zu treten und zu beten; dann wirst du sofort deutlich sehen, wie es um dich steht. Denn sobald du vor Gott niederkniest um zu beten, wird es dir einfallen, daß du einen Brief schreiben solltest, oder du wirst an irgendetwas anderes denken, das getan werden muß; tausend kleine Belanglosigkeiten werden sich dir aufdrängen und deine Aufmerksamkeit beanspruchen.
Wenn wir unsere eigene Betriebsamkeit einstellen und uns am Fuße des Kreuzes niederwerfen, um dort nachzudenken, dann gibt Gott uns seine Gedanken durch den Heiligen Geist und legt sie uns aus. Der Kindersinn ist der einzige Sinn, der die Dinge Gottes verstehen kann (vgl. Matth. 11, 25). Der Herr erwähnte diese Einfalt immer wieder (vgl. Matth. 18,3). Es ist die Einfalt aus Gott, nicht die Einfalt eines Schwachkopfes, es ist die Einfalt, die aus der Gottverbundenheit kommt. Gott hat nicht die entfernteste Möglichkeit, zu einem von uns zu kommen, solange unser Sinn vollgepfropft ist mit unseren eigenen Gedanken und Begriffen. Er muß plötzlich dazwischenfahren wie der Wind, und all unsere eigenen Gedanken wegblasen, so daß die Gedanken aus dem Wort Gottes in uns eindringen können. Wir können diese Gedanken nie von uns aus haben. Sie sind das freie Geschenk Gottes an jeden Menschen, der lernt, ihm seine Aufmerksamkeit zu schenken. (Oswald Chambers)


Dies ist tatsächlich eine Verheißung, daß wir durch fleißiges Nachdenken und durch Hingabe der ganzen Seele an unsre Arbeit für den Herrn einen Fortschritt machen sollen, den alle sehen können. Nicht durch hastiges Lesen, sondern durch tiefes Nachsinnen ziehen wir Nutzen aus dem Worte Gottes. Nicht dadurch, daß wir viel Arbeit in nachlässiger Weise tun, sondern dadurch, daß wir viel Nachdenken auf das wenden, was wir unternehmen, werden wir wirklichen Gewinn haben. „In aller Arbeit ist Gewinn“, aber nicht in Hast und Eile ohne wahre Energie des Herzens.
Wenn wir uns zwischen Gott und Mammon teilen, oder zwischen Christo und unsrem Ich, so werden wir keinen Fortschritt machen. Wir müssen uns ganz den heiligen Dingen ergeben, sonst werden wir armselige Händler im himmlischen Geschäfte sein, und beim Ziehen der Bilanz wird sich kein Gewinn zeigen.
Bin ich ein Prediger? Laßt mich ganz ein Prediger sein und nicht meine Kräfte an untergeordnete Angelegenheiten wenden. Was habe ich mit Partei-Politik oder mit eitlen Vergnügungen zu tun? Bin ich ein Christ? Laßt mich den Dienst Jesu zu meiner Beschäftigung, meiner Lebensarbeit, meinem Hauptstreben machen. Wir müssen ganz und gar in Jesu sein und dann ganz und gar für Jesum, sonst werden wir weder Fortschritt noch Gewinn machen, und weder die Kirche noch die Welt wird jenen kräftigen Einfluß spüren, den wir nach dem Willen des Herrn ausüben sollen. (Charles Haddon Spurgeon)

4:16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören.1)
Paulus hat Recht (V. 8): „Die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens.“ Gottseligkeit ist der Zustand jenes Herzens, welches ganz und gar von den Gedanken an Gott erfüllt ist und deshalb durch einen streng rechtschaffenen Lebenswandel sich Gott gefällig zu machen sucht. Das an sich so herrliche, oft mißverstandene, oft mißbrauchte Wort bezeichnet also die höchste vom Menschen erreichbare Stufe der Frömmigkeit, die lauterste, Herz, Sinn und Gemüth, Verstand und Vernunft durchdringende christliche Gesinnung. Wenn der Prophet Micha, den falschen Priestern gegenüber, von sich sagt: „ich aber bin voll Kraft und Geist des Herrn, voll Rechtes und Stärke“ (3,8), oder wenn von den sieben zu Jerusalem erwählten Almosenpflegern erzählt wird: sie hatten ein gut Gerücht und waren voll heiligen Geistes und Weisheit (Ap. Gesch. 6,3), so sind diese eben gottselige Männer; denn Gottseligkeit bewährt sich durch gute Werke (1. Tim. 2,10) und Petrus fordert in der Geduld Gottseligkeit und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe (2. Petri 1,6), und den Glauben an die Offenbarung Gottes im Fleisch, den Glauben an die Gottheit des Sohnes Gottes nennt Paulus ein gottseliges Geheimniß: weil dies von keinem menschlichen Verstande zu erfassende Geheimniß nur von Denen erfaßt wird, welche durch und durch Gottes, ihres Heilandes, voll sind. Hieraus folgt, daß die Gottseligkeit von jedem Christen gefordert werden kann und muß, und es kann ein wahrhaft christlicher Glaube und die daraus fließende Seligkeit gar nicht möglich sein, wenn nicht das ganze Herz gottselig ist; es gehört zur Aufgabe jedes Christen, der es mit seiner armen Seele eben so ehrlich meint, wie mit seinem reichen Herrn im Himmel, sich ernstlich zu prüfen, ob die Gottseligkeit auch in seinem Herzen wohne und wirke. Ihr ist hier der Friede Gottes, jenseits die ewige Seligkeit verheißen. Herr, laß denn Gottseligkeit meine größte Klugheit sein, und erhalte mein Herz bei dem Einen allewege, daß ich Deinen Namen fürchte. Amen. (Johann Friedrich Wilhelm Arndt)

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