Zuletzt angesehen: Tersteegen, Gerhard - Briefe in Auswahl - Über einen schwerkranken Bruder. Die gegenseitige Geistesgemeinschaft kann auch ohne leibliche Gegenwart unterhalten werden. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Der Friede Gottes in unserm Herzen ist die wünschenswerteste und kostbarste Sache bei allem Elende dieses Lebens. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Die reine Liebe zu Gott erhebt uns über all unser Elend, da sie zu Gott hinführt, der der Gegenstand unsrer völligen Erwartung und unser Vorrat in unserm Mangel ist. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Von dem großen Nutzen, den die Seele aus der Hingebung an Gott bei der Flucht der Zeit schöpft. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Es gilt im kindlichen Vertrauen, die Zukunft dem HErrn anheim zu stellen, die Gegenwart mit heiliger Unbesorgtheit willig hinzunehmen. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Der Schreiber meldet, dass er krank geworden und wie dabei sein innerer Zustand beschaffen sei. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Gott tut seinerseits an unserm Herzen alles, was Er kann. Wir müssen Ihm unwiderruflich unsern ganzen Willen übergeben, was uns durchaus notwendig ist. Tersteegen, Gerhard – Briefe in Auswahl – Das Vertrauen auf Gottes väterliche Güte und Führung ist der Stab und Stecken der innigen Pilger. Dieses Vertrauen, wenn es nicht mehr teils auf Gott, teils auf uns beruht, sondern auf Gott allein, wird zwar dem Verstande weniger bemerklich, gibt aber eine desto tiefere Sicherheit und Ruhe; gerade wie ein Anker, der erst dann, wenn er wie verloren im Abgrund des Meeres liegt, das Schiff sichert. Tersteegen, Gerhard - Briefe in Auswahl - Die Hingabe an den HErrn, die ihre Stufen hat, ist um so völliger, je mehr die Seele ihr Elend erkennt.

Tersteegen, Gerhard - Briefe in Auswahl - Die Hingabe an den HErrn, die ihre Stufen hat, ist um so völliger, je mehr die Seele ihr Elend erkennt.

Tersteegen, Gerhard - Briefe in Auswahl - Die Hingabe an den HErrn, die ihre Stufen hat, ist um so völliger, je mehr die Seele ihr Elend erkennt.

In der Gnade unseres Herrn Jesu Christi sehr geliebter Freund und Bruder!

Dem ist so, wie Du schreibst, dass es am besten sei, nichts zu wünschen und um nichts zu bitten, als dass Gott seinen Willen in uns erfülle, und uns zum Ziele führe, für das Er uns erschaffen hat. Beim Gebet in zu viel Einzelheiten einzugehen, ist beinahe immer ein Beweis, dass man noch stark in sich selbst lebt, und den Eigenwillen und die eigne Weisheit noch nicht ablegen will. Je mehr die Seele erkennt, dass sie elend und unwissend ist, um so williger überlässt sie sich innig Gott, seinem Wohlgefallen und seiner Führung, so innerlich wie äußerlich, mit verschlossenen Augen, nur begehrend, von seinem Geist und seiner Vorsehung geleitet und geheiligt zu werden. Diese Handlung des Hingebens, wodurch wir unser Herz, unsern Willen und Verstand nur Gott unterwerfen, hat ihre Stufen, sowohl in Hinsicht auf Reinheit und Innigkeit, als in Hinsicht auf Dauer, so dass eine vollkommen darin geübte Seele auch unter ihren Geschäften so anhaltend dabei bleibt, dass sie diese Handlung nicht zu wiederholen scheint, wenigstens nicht auf eine besonders merkliche Art. Glücklich ist die Seele, die ihren Willen in die Hände Gottes legt immerdar! Sie steht gewiss unter der Führung des HErrn. Aber was halten wir fest? Der HErr selbst muss und will durch seine Liebe, die uns in Jesu Namen so nahe gekommen ist, uns inwendig finden und die Hand bieten. Dass Er uns immer kräftiger in Besitz nehme, dies wünscht von Herzen

Dein
Dich im HErrn liebender Bruder.

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