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| - | ======Kleinschmidt, | ||
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| - | =====Psalter===== | ||
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| - | **Gutes und Barmherziges werden mir folgen mein lebenlang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. **\\ | ||
| - | (Ps. 23, | ||
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| - | Bis an „jenen Tag“, geliebte Freunde, denn Gutes und Barmherziges werden mir folgen mein Leben lang. Gutes wird uns folgen unser Leben lang, mag uns treffen, was da will, es wird alles nur zu unserem Besten dienen. Denn das gilt von denen, die von Herzen an Jesum Christum glauben und die Gott lieben; alles muss zu ihrem Besten dienen, mag es Glück oder Unglück sein, wenn er uns schätzt, so kann es uns nichts schaden, es muss uns fördern auf dem Wege zum ewigen Leben. Und wenn auch der äußere Mensch verwest, so wird doch der innerliche von Tag zu Tag erneuert. Barmherzigkeit wird uns folgen, die Barmherzigkeit, | ||
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| - | =====Römerbrief===== | ||
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| - | **“Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott, durch unsern HErrn Jesum Christ; durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darinnen wir stehen und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, | ||
| - | (Röm. 5, | ||
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| - | Unser HErr JEsus Christus, der uns geliebt hat und Sich selbst für uns dargegeben, der erhält uns diesen Frieden und gibt uns die Macht, dass wir können Zugang haben zu dieser Gnade, in der wir stehen. Das ist aber überaus nötig, dass wir solchen Zugang haben: denn wir sind sündige Menschen, die Sünde begleitet uns unser ganzes Leben hindurch und bringt uns durch ihren Betrug oft dazu, dass wir dies oder jenes tun, was uns tiefen Kummer verursacht. Da haben wir dann, durch Jesum Christum geschenkt, einen Zugang zu dieser Gnade; wir können täglich und stündlich mit Freudigkeit hinzutreten zum Gnadenstuhl, | ||
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| - | **Desselben gleichen auch der Geist hilft unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen.**\\ | ||
| - | (Röm. 8, | ||
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| - | Unser Geist ist willig zu allem guten Wert, auch zum Beten; aber unser Fleisch ist zu schwach, um unsere guten Entschlüsse zur Ausführung zu bringen; da kommt uns der heilige Geist, der Geist Gottes zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; in der Bedrängnis, | ||
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| - | =====Epheserbrief===== | ||
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| - | **Denn aus Gnaden seid ihr selig geworden durch den Glauben, und dasselbe nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus den Werken, auf dass sich nicht jemand rühme.**\\ | ||
| - | (Ephes. 2, | ||
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| - | Diese Freude, der Genuss der Seligkeit, ist eine Frucht des Glaubens; aus Gnaden seid ihr selig geworden, heißt es in unserem Text, durch den Glauben. Durch den Glauben verdienen wir nicht die Seligkeit, sie ist uns verdient, als unser Heiland Sein Leiden durch Seinen Tod beschloss; auch wenn wir schwach sind im Glauben und manchmal an unserer Seligkeit zweifeln, so entgeht sie uns dadurch nicht; mit dem Glauben genießen wir nun das uns erworbene Gut, der Glaube ist der Anfang der Seligkeit; wir werden gerechtfertigt durch den Glauben, er bringt das Pfand der Kindschaft, das uns Gott in die Hand gibt, das Zeugnis des heiligen Geistes, durch welchen wir versiegelt sind auf den Tag der Erlösung. Und wenn wir gerecht worden sind durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum. Was bestimmt uns also, meine geliebten Freunde, dass wir uns mit Herz und Mund zu der Meinung der Schrift vom Seligwerden bekennen? Nichts anderes, als Gottes Gnade, die uns Erkenntnis, Buße und Glauben schenkt. Wenn wir uns auf etwas anderes zu verlassen hätten, z. B. auf unsere Werke, unsere Treue, so kämen wir armen Sünder nie zur Ruhe. Nun aber ruht unsere Zuversicht auf einem unbeweglichen Felsen, auf dem allmächtigen, | ||
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| - | =====Philipperbrief===== | ||
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| - | **Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre, sondern durch Demut achtet euch unter einander, einer den anderen höher, denn sich selbst!**\\ | ||
| - | (Phil. 2,3.) | ||
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| - | So wie wir wochenlang ein Fleckchen in unserem Garten vergeblich begießen werden, damit eine Pflanze darauf wachse, wenn noch gar keine Pflanze dasteht, so ermahnen wir auch vergeblich zum Wachsen in der Demut, wenn das Pflänzchen der Demut noch gar nicht steht in dem Garten unseres Herzens. Und wie wird also die Pflanze der Demut in unser Herz gepflanzt, meine geliebten Freunde? - Durch nichts anderes, als durch die Bekehrung, die Wiedergeburt, | ||