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| - | ======Hauser, | ||
| - | ===== 1. Joh. 1,3===== | ||
| - | ** Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit Seinem Sohne Jesu Christo, ** | ||
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| - | Das Gemeinschaftsleben mit Christo ist ein Glaubensleben. Durch den Glauben kommen wir in dies köstliche Verhältnis hinein, und durch den Glauben bleiben wir darin. Was durch den Glauben erlangt wurde, das muss auch durch den Glauben erhalten, gepflegt und gefördert werden. Nur dann kann sich Jesus einer Seele immerfort schenken, wenn sie beständig und innig an Ihm hängt, und wenn sie alle anderen Verlockungen fortwährend abweist. Wir müssen aus Ihm heraus für Ihn leben und jede Störung dieses Verhältnisses sorgfältig vermeiden. Wer der Sünde in sich Raum gibt, der hat schnell viel verloren. In der Gemeinschaft Christi aber gehen wir von Sieg zu Sieg und gewinnen um so mehr, je sorgfältiger wir sie pflegen. Bist du schon eingetreten in die Gemeinschaft Christi? Pflegst du diese Gemeinschaft? | ||
| - | ===== 1. Joh. 1,5===== | ||
| - | **Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in Ihm. ** | ||
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| - | Willst du jenseits des Grabes an einen seligen Ort kommen, so musst du dich erst für Gott entschieden haben; wer nicht zu Ihm geht, kann nicht selig werden, denn nur bei Ihm ist Seligkeit. Nun ist aber das die Botschaft Gottes an uns: „Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in Ihm!“ Hassest du das Licht, die Reinheit und Heiligkeit Gottes, wandelst du in der Finsternis, ist dein Herz, dein Denken, Wollen und Tun unrein, fleischlich, | ||
| - | =====1. Joh. 1,7===== | ||
| - | **Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde. ** | ||
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| - | Es gibt für uns, die wir uns auf dem Wege der Ewigkeit bewegen dürfen und bald vor den Richterstuhl Christi gestellt werden, eine Reinigung von den Sünden. Dank sei dem Herrn! Ungewiss ist die Stunde unseres sicheren Todes. Heute noch kannst du vor dem Angesicht dessen erscheinen müssen, der Augen hat wie Feuerflammen, | ||
| - | =====1. Joh. 2,1===== | ||
| - | ** Meine Kindlein, dieses schreibe ich euch, damit ihr nicht sündiget, ** | ||
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| - | Die herzinnige Anrede: Meine Kindlein! gilt allen, die sich aus der Welt herausretten ließen. Sie müssen nicht sündigen. Sie müssen nicht, weil sie keine Gebundenen der Sünde mehr sind. Die Weltleute müssen sündigen, denn die Sünde übt einen Zwang aus - Kinder Gottes wollen nicht sündigen. Gottes Liebe hat das in ihnen bewirkt Sie wollen nicht mehr fleischlich, | ||
| - | =====1. Joh. 2,4===== | ||
| - | **Wer sagt, dass er Ihn kenne, und hält Seine Gebote nicht, der ist ein Lügner. ** | ||
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| - | Jesu Worte sind Geist und Leben. Wir haben sie erkannt, wenn sie in uns Geist und Leben geworden sind. Jedes gesunde Wachstum hängt davon ab. Du glaubst an die Vergebung der Sünden, aber du erkennst diese kostbare Wahrheit doch erst, wenn Jesu Blut dich tatsächlich gereinigt hat, also, dass nichts dich mehr von Jesus scheidet. Wer den Heiland als Sündentilger im Glauben angenommen hat, ist frei von Schuld und Macht der Sünde. Du hast also in diesem Stück den Herrn nur so weit erkannt, als du jetzt in Wahrheit frei und rein bist. Du glaubst, dass Jesus Haupt und Herr seiner Gemeinde ist, ein Glied an seinem Leibe aber bist du erst dann, wenn diese Wahrheit in dir lebt. Du glaubst an Gott den Heiligen Geist, erkannt hast du Ihn, wenn Er hat Besitz von dir nehmen und die Liebe Gottes in dein Herz hat ausgießen können. Das Erfülltwerden mit Heiligem Geist bedeutet auch: ihn erkennen. Der Glaube aber ist vorangegangen. Petrus bekennt: Wir haben geglaubt und erkannt, dass du bist Christus, der Sohn Gottes. Wer Jesus erkannt hat, besitzt das ewige Leben. Gott erkennen heißt in Gott leben. Ihn im Herzen wohnend haben. Das Erkennen ist also ein Sich-begegnen zum Leben, ein Durchschauen und Aufnehmen, ein In-uns-lebendig-werden der freimachenden Wahrheit. O begegne deinem Gott und Heiland in sehnsuchtsvoller Liebe, Er offenbart sich dir als Herr, als Seligmacher und Heiland, als Hohepriester und König. O wie köstlich ist das: Ihn erkennen, von Ihm erkannt sein, mit Ihm leben, Ihn in uns lebend haben und Seinen Willen erforschen. | ||
| - | =====1. Joh. 2,15===== | ||
| - | **Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. ** | ||
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| - | Es liegt so nahe, die „Welt“, und was in der „Welt“ ist, lieb zu haben. Der Unglaube findet es geradezu unnatürlich, | ||
| - | =====1. Joh. 3,1===== | ||
| - | ** Sehet, welche Liebe hat uns der Vater erzeiget, dass wir Gottes Kinder sollen heißen. ** | ||
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| - | Es ist ein großer Gedanke: Der Gott Himmels und der Erde, der Gott, der alle Macht und Gewalt in Seiner Hand hat, der ist mein Vater. Gott ist zu fürchten in Seinem Tun und Walten. Er schafft Wetterstrahlen, | ||
| - | =====1. Joh. 3,2===== | ||
| - | **Es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. ** | ||
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| - | Gott hat ein hohes Ziel mit uns. Er will: 1. dass ein jeder, der den Ruf zur Buße und zur Teilnahme an dem Heil in Christus vernimmt, sich bekehre, ein Eigentum Jesu und ein Kind Gottes werde. Fröhliche, selige Glieder Christi und lebendige Tempel Gottes sollen wir sein. 2. will Er, dass die Glieder Christi eins seien untereinander, | ||
| - | =====1. Joh. 3,9===== | ||
| - | **Er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. ** | ||
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| - | Warum kann er nicht sündigen? Weil er aus Gott geboren ist! Die Sünde ist seiner neuen Natur zuwider. Er kann nicht hassen, er muss lieben, er kann nicht murren und klagen, er muss loben und danken, er kann nicht zweifeln und misstrauisch sein, er muss glauben und vertrauen; weil er ein Kind Gottes ist, darum ist bei ihm alles neu geworden. Wer aus Gott geboren ist, der kann nicht fluchen, er muss segnen; er kann nicht im Wirtshaus bei den Spöttern sein, der Herr erfreut ihn in Seinem Bethause; er kann nicht rennen und jagen nach gottwidrigen Dingen dieser Erde, er muss trachten nach dem, das droben ist. Und wenn ein Wiedergeborener strauchelt oder fällt, so zeigt es sich gerade da, dass er einer höheren Welt angehört; er kann nicht liegenbleiben, | ||
| - | =====1. Joh. 4,16===== | ||
| - | **Gott ist die Liebe. ** | ||
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| - | Gott ist die Liebe. Wer in Ihm bleibt, wird mehr und mehr von Seiner Liebe erfüllt. Er wurzelt in der Liebe Gottes und kann Gott lieben über alles und seinen Nächsten lieben wie sich selbst. Je länger jemand ununterbrochen mit Gott gewandelt hat, desto gottähnlicher ist er geworden. Der Umgang mit Gott erhöht und verklärt in Sein Bild und Wesen. Da mehrt sich der Friede. Jesus ist unser Friede. Wer nun stets mit Ihm wandelt, genießt Ihn stets. Sein Friede kann deshalb nicht ab-, wohl aber zunehmen. Frieden haben heißt eins sein mit Gott, erfüllt sein von seinem Gott, geborgen sein in Ihm. - Es mehrt sich auch die Kraft. „Mein Gott ist meine Stärke“ rühmt jeder, der mit Gott wandelt. Er kann nicht unterliegen, | ||
| - | =====1. Joh. 4,16===== | ||
| - | ** Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. ** | ||
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| - | Wir bleiben in Gott, wenn wir in der Liebe bleiben, mit der uns Gott geliebt hat. Hier ist der Lebensborn, die immer frisch sprudelnde Quelle, hier ist das Geheimnis der Kraft aller Überwinder. Blickt auf den Gekreuzigten, | ||
| - | =====1. Joh. 5,1===== | ||
| - | **Jeder, der den liebt, der ihn geboren hat, liebt auch den, der vom Ihm geboren ist. ** | ||
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| - | Wer aus Gott ist, der liebt Gott und liebt alle, die auch aus Gott sind. Die Kindschaft und Wesensverwandtschaft ist eine Grundlage der gegenseitigen Liebe. Die Liebe, die jedes einzelne Herz mit dem Herzen Gottes verbindet, verbindet diese Herzen auch untereinander. Liebe ist das Wesen, die Natur Gottes. Wer Ihn in Seinem Wesen erkannt und erfasst hat, der ist Ihm in der Liebe ähnlich geworden, er liebt deshalb die Brüder, er liebt sie in der Liebe, womit Er von Gott geliebt ist. Das Gleichgesinntsein ist ein zweiter Grund der Bruderliebe, | ||
| - | =====1. Joh. 5,4===== | ||
| - | **Das ist der Sieg, der die Welt überwunden hat, unser Glaube. ** | ||
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| - | Unaussprechlich wohl wird es Pilgern Gottes, ein Mittel zu kennen, um über die „Welt“ den Sieg davontragen zu können. Der Glaube an Jesum Christum überwindet und besiegt die „Welt“. Warum denn? Der Glaube ist die Verbindung mit dem Herrn. Wer da glaubt, der will es mit Gott halten, er geht willig auf das ein, was Gott ist. Nicht Abneigung, Zuneigung findet sich hier. Der an den Herrn Gläubige lässt sich in die Lebensgebiete der ewigen Liebe hineinziehen, | ||
| - | =====1. Joh. 5,4===== | ||
| - | **Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt. ** | ||
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| - | Wessen Herz noch von Weltliebe und Weltlust beherrscht ist, der ist nicht wiedergeboren. Der Zug zum Fleische, die herrschende Sinnlichkeit, | ||
| - | =====1. Joh. 5,19===== | ||
| - | ** Die ganze Welt liegt im argen. ** | ||
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| - | Das wäre ein Schrecken: wenn du einen Schnellzug mit fünfhundert Personen in die Tiefe stürzen sähest, wärest du vor Entsetzen wie angewurzelt. Es ist nicht weniger schrecklich, | ||
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