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| - | ======Bäckmann, | ||
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| - | =====Lukasevangelium===== | ||
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| - | **Er aber sprach: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu.**\\ | ||
| - | (Luk. 14,16.) | ||
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| - | Dies Gleichnis hat ebenso eine Bedeutung für unsere, wie für alle und jede Zeit. Unsere Zeit, christliche Freunde, hört kaum eine andere Predigt so gern, als die Predigt von Gott, als dem Gott der Liebe. Aber sie will häufig die Spuren der göttlichen Liebe nur erkennen in dem herrlichen Schmuck der Natur, in der wunderbaren Ausstattung des menschlichen Geistes, in der weisen und gnädigen Leitung der Schicksale der Menschen; sie will wohl gerne hören, wie die Lilien, herrlicher angetan denn Salomo in aller seiner Pracht, die Vöglein, die nicht säen und ernten und doch von dem himmlischen Vater erhalten werden, wie die Höhe und Tiefe menschlichen Wissens, die großartigen Werke menschlichen Geistes und menschlicher Hand die Liebe Gottes verkündigen, | ||
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| - | **Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! **\\ | ||
| - | (Luk. 14,17.) | ||
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| - | Die Liebe des Hausherrn ladet zum Abendmahl und das geschieht durch die von ihm geschaffene Heilsanstalt, | ||
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| - | Wohl uns, der Vater hat uns lieb \\ | ||
| - | Und wird an uns gedenken, \\ | ||
| - | Und und aus väterlichem Trieb \\ | ||
| - | Was wir bedürfen, schenken. \\ | ||
| - | Was fehlt uns doch \\ | ||
| - | Nun weiter noch, \\ | ||
| - | Da wir zum Vater haben \\ | ||
| - | Den Geber aller Gaben? | ||
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| - | Amen. | ||
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| - | **Und sie fingen an, alle nach einander sich zu entschuldigen.**\\ | ||
| - | (Luk. 14, | ||
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| - | Das Satt- und Befriedigtsein durch die Welt oder durch sich selbst, das ist, Geliebte, auch heute und zu allen Zeiten die vornehmste Ursache, dass so viele gegen die Einladung des Evangeliums ihr Ohr verschließen. Jene, welche die Welt, diese welche ihr eigenes Ich zu ihrem Götzen gemacht haben, fühlen es deutlich, dass, wollten sie dem Ruf folgen, sie diese Götzen und Altäre, auf denen sie denselben opfern, abbrechen und aus dem Herzen werfen müssten; sie fühlen es durch, dass die Annahme der göttlichen Einladung nichts Geringeres in sich schließe, als ein Sterben des alten Menschen und die Hingabe des ganzen, ungeteilten Herzens an den HErrn, dass Er in dem selben sei alles in allem. Vielleicht dass sie um einen geringeren Preis zum Tausch sich entschlössen, | ||
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