Newton, John - Das fortschreitende Werk der Gnade im Herzen des Menschen - Zweiter Brief.

Newton, John - Das fortschreitende Werk der Gnade im Herzen des Menschen - Zweiter Brief.

„B“ oder die Gnade in den Ähren. Mark. 4, 28.

Lieber Freund!

Es ist schwer, den Weg des Herrn im Herzen Seiner Kinder zu beschreiben, obgleich es unleugbare und aus der Schrift leicht zu erweisende Tatsache ist, dass es solche Erfahrungen gibt. Jeder Versuch einer Beschreibung derselben kann nur in allgemeinen Ausdrücken abgefasst werden, und eben deshalb fehlen uns solche Wörter, welche die große Mannigfaltigkeit der inneren Erfahrungen der Kinder Gottes bezeichnend und umfassend ausdrücken. Unter dem Buchstaben „A“ habe ich schon den Versuch gemacht, die Erfahrungen zu beschreiben, welche alle Neubekehrten mit einander gemein zu haben pflegen; und will Ihnen jetzt den Fortschritt der Gnade in dem Herzen desselben Menschen mit „B“ bezeichnen.

Nachdem die Seele des Gläubigen durch Hoffnung und Furcht, Glauben und Unglauben, Zuversicht zu Gott und mutloses Aufgeben aller Verheißungen des Wortes Gottes eine Zeit lang geübt worden, so tritt ein anderer Zustand ein: durch ein geistliches Verständnis der vollkommenen Genugtuung für unsere Sünden in dem Versöhnungstode Jesu Christi lernt die Seele Ihn als ihre Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung aus innerer Erfahrung kennen; sie eignet sich im Glauben das ganze Heil, das der Welt in Ihm angeboten wird, zu, und darf mit vollkommener Überzeugung sagen:

Er ist mein und ich bin Sein, Liebe hat uns so verbunden.

Diese Überzeugung breitet einen tiefen, bleibenden Frieden über den innersten Grund der Seele aus, der durch Nichts mehr gestört werden kann. Sie ruht in Gott. Dieser Zustand hat verschiedene Stufen und kann wachsend zunehmen, so lange wir in dieser Welt sind. Ich möchte ihn den Zustand der Gewissheit, der Überzeugung nennen, weil er aus der einfältigen Anschauung der herrlichen Gnade und Barmherzigkeit des Heilandes eine von allen empfindlichen Bewegungen und von jeder äußeren Einwirkung unabhängige Gewissheit und Zuversicht zu Gott in der Seele bewirkt, welche daraus gekräftigt wird, allen Einwürfen des Unglaubens und Angriffen des Feindes mit den Worten des Apostels zu begegnen: „Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr der auch auferweckt ist, ja welcher ist zur Rechten Gottes, und vertritt uns.“ (Röm. 8, 34)

Um „A“ mit seinem Glauben auf seiner Stufe der Erfahrung nicht zu sehr zurückzusetzen und mutlos zu machen, möchte ich diese Überzeugung nicht zum Kennzeichen des wahren lebendigen Glaubens machen, sondern sie nur eine notwendige Folge der Gewohnheit in der Gottseligkeit nennen, wodurch nach dem Ausspruche des Apostels die Vollkommenen oder Mündigen geübte Sinne zum Unterschied des Guten und Bösen erlangen (Hebr. 5, 14). Da nun der Glaube stärker geworden ist, so hat er auch schwerere Kämpfe. Wir könnten den Zustand von „A“ auch den des Verlangens, der Sehnsucht, und den von „B“ den Zustand des Kampfes nennen, ohne jedoch damit sagen zu wollen, dass auf der Stufe, darauf „A“ steht, kein Kampf und auf der, darauf „B“ steht, keine Sehnsucht mehr ist, sondern um nur anzudeuten, dass beim Neubekehrten mehr unbestimmte Sehnsucht nach der Vereinigung mit Gott ist, beim mündigen, vollkommenen Christen hingegen ein bestimmteres Bewusstsein der Aufgabe, in der Vereinigung mit Gott gegen Sünde, Welt und Teufel den guten Kampf des Glaubens auszuführen.

„A“ ist wie Israel aus dem Diensthause Ägyptens durch große Gewalt und durch die ausgereckte Hand Gottes erlöst worden, seine Feinde jagten ihm nach, und ihre große Menge hat ihn sehr erschreckt, so dass er sich oft für verloren hielt. Er wagte endlich den Gang durchs rote Meer: („nur frisch hinein, es wird so tief nicht sein!“) und siehe da! seine Feinde versinken, weggeschwemmt von den roten Fluten des Blutes seines Heilandes. Nun setzt er seinen Fuß auf den Fels, der ihm geholfen hat, denn seine Seele ist den Stricken des Voglers entronnen und hat das Weite gewonnen, darum singt er fröhlich das Lied Mosis und des Lammes an den Ufern des roten Meeres. Von diesem Zeitpunkt fangen die Erfahrungen von „B“ an. Vielleicht denkt er jetzt wie Israel, dass alle seine Kämpfe zu Ende sind, und dass er ohne weitere Schwierigkeiten zur ewigen Ruhe des Landes der Verheißung eingehen darf. Aber ach! seine Kämpfe fangen jetzt erst recht an, denn die ganze große Wüste liegt vor ihm, und auch sie muss durchwandert werden, ehe er in das gelobte Land eingehen darf. Die äußeren und inneren Führungen des Herrn mit der Seele gehen von jetzt an alle dahin, sie zu demütigen, ihren Glauben zu prüfen, und das, was in den verborgenen Tiefen des Herzens ist, auszudecken, auf dass der Glaube bewährt werde, und der Mensch bis ans Ende treu bleiben, und alle Ehre und allen Ruhm in der freien, unverdienten Gnade Gottes suchen lerne.

Weil der Herr jede Sünde hasst und verabscheut, und auch sein Volk, das Ihn liebt, dazu anhält, die Sünde zu hassen, so könnte es scheinen, als ob es sehr wünschenswert wäre (und Ihm sind ja alle Dinge möglich), wenn er, in demselben Augenblick, da er sie von der Schuld und der Herrschaft der Sünde erlöst, sie auch von der Befleckung der inwohnenden Sünde befreien und so sich selbst auf einmal vollkommen ähnlich machen möchte. Seine Weisheit hat es aber anders beschlossen, denn Seine Wege sind nicht unsre Wege, und seine Gedanken sind nicht unsre Gedanken. Wenn wir aber annehmen, dass Gott, vermöge der Heiligkeit Seines Wesens, jede Sünde verabscheuen muss, während er sein Volk, das in Sünden empfangen und geboren und durch Seine ewige Barmherzigkeit erlöst worden, mit unaussprechlicher Liebe trägt; so dürfen wir auch wohl den Schluss ziehen, dass er es nicht zugeben würde, dass die Sünde noch in ihnen bliebe, wenn er nicht eben aus dieser Schwachheit der anklebenden Sünde eine Veranlassung mehr zu nehmen Willens wäre, die Herrlichkeit Seiner ewigen Gnade und Weisheit in desto größerem Glanze zu offenbaren, und den Seelen das Heil in Christo desto teurer zu machen.

Dennoch bleibt es aber sein ausdrücklicher Befehl, und eben deshalb ihre Pflicht; ja noch mehr: vermöge der neuen Natur, welche er ihnen gegeben hat, ist es Seiner Kinder sehnliches, heißes Verlangen, beständig gegen die Sünde auf ihrer Hut zu sein und ihr zu widerstreben, also dass sie sich die Tötung des ganzen Leibes der Sünde, und den beständigen Wachstum der Heiligung in ihren Herzen zum Ziel setzen, dem sie unausgesetzt nachstreben, vergessend was dahinten ist, und sich streckend nach vorne, nachjagend dem vorgesteckten Ziel, dem Kleinod, welches vorhält die himmlische Berufung Gottes in Christo Jesu (Phil. 3, 14. 15).

Nach diesen Grundsätzen tritt „B“ seine Reise an. Das Bewusstsein, dass uns Gott angenommen hat, und dass wir durch das ewige Mittleramt unsres himmlischen Hohenpriesters vor jedem Abfall von Gott gesichert sind, wenn wir nur an Ihm halten, hat in sich selbst denselben Zweck für diese Erde, den es einst im Himmel haben wird, und würde nach dem Maß der Klarheit des Einzelnen darin dieselben Wirkungen der unveränderlichen Liebe, der ungetrübten Freude, des tiefen Gottesfriedens, der Dankbarkeit, des Preises und der Anbetung hervorbringen, wenn nichts da wäre, was diese reine Wirkung des Heiligen Geistes hemmen würde. Aber „B“ ist noch nicht ganz Geist, die gefallene Natur klebt ihm noch immer an, und der Same des Verderbens wuchert noch in seinem Herzen. Noch lebt er in einer Welt, die ganz im Argen liegt, er ist umgeben von mancherlei Versuchungen, und viele äußere Veranlassungen sind vorhanden, welche die Ausbrüche seines inneren Verderbens befördern; auch ein unsichtbarer geistlicher Feind stellt ihm nach, dessen Schlauheit er erst noch durch schmerzliche Erfahrungen kennen lernen muss. Im Allgemeinen kennt „B“ das Wesen einer christlichen Waffenrüstung und weiß, dass er sich auf die Gerechtigkeit und die Kraft Jesu verlassen darf; er ist gerne bereit als ein guter Kämpfer Jesu Christi Verleugnungen und Leiden aller Art auf sich zu nehmen, und hat den Glauben, dass, wenn er auch im Dienste seines Herrn manche Wunde erhalten sollte, sein Herr auch sein Arzt sein wird. Er weiß, dass sein Herz „ein trotzig und verzagt Ding ist“ (Jer. 17, 9); aber er kennt nicht, er kann von Anfang den ganzen Sinn dieser Worte noch nicht kennen. Darum gereicht es zur Ehre des Herrn und wird am Ende seine Gnade und Liebe nur noch mehr verherrlichen, wenn „B“ im Fortschritt auf den Wegen Gottes immer neue, demütigende Beweise seines tiefen Verderbens findet, welches er eben so wenig wie Petrus für so groß gehalten hätte, wenn es ihm voraus gesagt worden wäre (Mark. 14, 29). Dann erst, wenn der Mensch wie „B“ geschmeckt hat, dass der Herr freundlich ist, wenn er sich der Gnade Gottes aus Erfahrung hat rühmen gelernt, erscheint ihm die Abscheulichkeit der Sünde in ihrer ganzen hässlichen Gestalt; wenn er aus neuen, demütigenden Erfahrungen gewahr wird, dass die Sünde, die uns immer anklebt, nicht nur allen Drohungen des Gesetzes und Gewissens Hohn spricht, sondern trotz alles empfangenen Lichtes und aller erfahrenen Liebesbeweise Gottes noch allerlei Lust erregt, und überaus sündig wird durch den Gegensatz des Guten (Röm. 7, 13). So war es bei Hiskias (Jes. 38). Er war viele Jahre lang ein treuer, eifriger Knecht Gottes gewesen; aber ich glaube, dass er während seiner Krankheit Gott und sich selbst besser kennen lernte als je. Der Herr, der ihn aus den Händen Sanheribs errettet hatte, erbarmte sich seiner auch da er elendig danieder lag, riss ihn heraus aus dem offenen Grabe durch ein Wunder, und legte noch fünfzehn Jahre zu seinen Tagen, um ihm zu beweisen, dass er sein Gebet gehört und seine Tränen gesehen hatte.“ Aus dem Liede, das er nach seiner Genesung sang, geht deutlich hervor, dass sein Innerstes tief bewegt war von der Gnade, die er erfahren hatte, und dennoch war noch etwas in seinem Herzen, das er noch nicht erkannt hatte; darum gefiel es dem Herrn wohl, ihn sich selbst zu überlassen, damit er es erkennt und dem Namen des Herrn allein alle Ehre bliebe. Es heißt ausdrücklich: (2. Chron. 32, 31), Gott verließ ihn also, dass er ihn versuchte, auf dass kund würde Alles, was in seinem Herzen war.“ Es war das einzige Mal, davon in der Schrift gesagt wird, dass Gott ihn verließ, und das einzige Mal, dass sein Betragen verurteilt wird. Es ist eine allgemeine Erfahrung der Gläubigen, dass im Fall von „B“, das heißt, einige Zeit, nachdem die Seele den Herrn gründlich hat kennen gelernt, der Mensch die schmerzlichsten Erfahrungen der großen Sündhaftigkeit seines ganzen Wesens macht. Ich halte es nicht für nötig, dass wir in grobe Vergehungen und Ausbrüche der Sünde fallen müssen, um unsre Herzen kennen zu lernen; aber ich glaube gewiss, dass Viele von denen, die nach ihrer Bekehrung tief gefallen sind, da sie noch in vollem Bewusstsein der erfahrenen Gnade standen, in ihren Herzen ebenso wahrhaft die Sünde verabscheuten, als Andere, mit denen es nicht zu solchen Äußerungen der im Inwendigen verborgenen Sünde gekommen ist. Der Herr lässt nach seinem Wohlgefallen und seiner Alles erkennenden Weisheit die Sünden einiger seiner Kinder zum warnenden Beispiel für Andere offenbar werden; diejenigen aber, die er mit einem solchen Gericht verschont und deren größte Übertretungen nur ihnen selbst und dem Herrn bekannt bleiben, haben große Ursache sich zu demütigen und zu danken. Wenn der barmherzige Gott mich bewahrt hat, dass ich seinem Namen öffentlich keinen Schandfleck angehängt habe, seitdem ich mich zu seinen Kindern zähle, so kann ich mich dessen doch nicht rühmen; denn ich verdanke es weder meiner Weisheit, noch meiner Wachsamkeit, noch der Heiligkeit meiner Gesinnungen, sondern allein der Gnade und Barmherzigkeit Gottes; obgleich ich auch von der andern Seite gestehen muss, dass ich im Ganzen und Allgemeinen durch den Heiligen Geist Gottes dazu angehalten worden bin, keine Gnadenmittel zu versäumen. Aber ich wünsche vorsichtig, bescheiden und ohne Geräusch zu wandeln alle Tage meines Lebens, wohl eingedenk, dass es Manches gibt, das dem Herrn und mir allein bekannt ist, dessen ich mich vor seinem Angesicht ebenso schämen muss, als ob ich vor den Menschen den allertiefsten Fall getan hätte. Was aber die Gewissheit meiner Annahme in dem Geliebten betrifft, so erinnere ich mich nicht, dass ich seit vielen Jahren auch nur einmal eine viertel Stunde lang daran gezweifelt hätte. Aber ach und weh! möchte ich über mich selbst sagen, wenn ich die vielen Beispiele der Torheit, der Undankbarkeit, der Ungeduld, der Empörung bedenke, deren mich mein Gewissen züchtigt.

Da nun jeder erleuchtete Mensch von sich selbst sagen kann: „das ist je gewiss wahr, und ein teuer wertes Wort, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin“ (1. Tim. 1, 15); so habe ich mich nicht gewundert, wenn ich ähnliche Klagen auch von andern Kindern Gottes, die im Rufe großer Heiligkeit standen, hörte. „B“ erfährt diese Dinge nicht gleich Anfangs, auch nicht alle Tage. Der Herr erwählt oft besondere Umstände und Lebensverhältnisse, die ganz dazu geeignet sind, uns zu zeigen, was in uns ist, und gewöhnlich sind es solche, von denen wir gerade das Gegenteil erwarteten. Es gibt gewisse Zeiten im Leben des Gläubigen, in denen die Versuchungen ganz der Gemütsstimmung angemessen sind, in welcher er sich befindet; da stürmt denn Alles über das arme, schwache Herz her, das sich vor der Menge von Versuchungen und der Unzahl von Vergehungen gar nicht zu bergen weiß. Dann pflegt es der Seele so vorzukommen, als wenn der sonst so freundliche Heiland sie ganz und gar verlassen, und sie ganz in die Hände des Feindes übergeben habe; das sind schwere, schwere Stunden, sie führen aber den großen Nutzen mit sich, dass der Mensch sein Herz in seiner wahren Gestalt kennen lernt. Wir neigen so sehr zum geistlichen Stolz, zur Selbstgerechtigkeit, zum eitlen Verlassen auf unsere Kräfte, zur Anhänglichkeit an der Kreatur und zu einer Menge anderer Sünden; diese Alle können nur durch solche Führungen ausgedeckt werden. Oft deckt der Herr eine sündhafte Neigung in uns dadurch auf, dass er uns einer andern preisgibt. Zuweilen zeigt er uns, was wir für uns und in uns alles vermögen; dann wieder, wie wenig wir ausrichten können und wie untüchtig wir sind, ohne Ihn zu bestehen. Also wird „B“ mittelst einer Menge von Übungen aller Art, durch den herrschenden und erbauenden Einfluss des Heiligen Geistes in der wachsenden Erkenntnis seiner selbst und des Herrn auferzogen.

Er lernt immer mehr, wie wenig er sich selbst trauen darf, und fürchtet eine Schlinge in jedem Schritt, den er tut. Die finstern und trostlosen Stunden, welche er sich in vergangenen Zeiten durch Untreue zugezogen hatte, lehren ihn das Licht und den Frieden der Gegenwart Gottes nur desto höher schätzen, und alles dasjenige mit Sorgfalt meiden, was den Heiligen Geist betrüben und ihn veranlassen könnte, sich der Seele zu entziehen (Eph. 4, 30). Die Vergebung seiner Sünden in dem Blute des Lammes, welche er so oft und wiederholt erfahren hat, vermehrt nur in ihm die Inbrunst der Anbetung der überschwänglichen Gnade Gottes, welche sich im neuen Bunde offenbart hat, und verpflichtet ihn nur, mit jeder solchen Erfahrung desto fester dieser Gnade treu zu bleiben. Ihm ist viel vergeben worden, darum liebt er auch viel und hat ein göttliches Barmherzigkeitsgefühl für seine Brüder, die er sündigen sieht. Er nennt nicht Böses gut und Gutes böse, er macht nicht aus Finsternis Licht, noch aus Licht Finsternis; denn das schreckliche „Wehe“! das der Heilige Geist über ein solches Beginnen Jes. 5, 20 ausgesprochen hat, klingt ihm beständig im Herzen; aber die Erfahrung seines eigenen Elendes hat ihn gelehrt, zärtlich und schonend gegen seine fehlenden Brüder zu sein. Darum handelt er mit großer Lindigkeit und Sanftmut gegen solche, die etwa von einem Fehler übereilt worden sind, und seine Bemühungen, sie wieder herum zu bringen, werden je länger je mehr der Weise ähnlich, mit welcher der Herr ihn selbst so unzählige Male herumgebracht hat; „er fährt schön mit den Leuten.“ 2. Kor. 5, 11. Mit einem Worte: „B“ ist ein vollkommener, ausgeborener Christ durch alle diese Erfahrungen geworden, und wenn seine bleibende Gemütsstimmung mit folgendem Spruche des Ezechiel übereinstimmt, so ist er zur dritten Stufe des Christentums gelangt, welche wir unter dem Buchstaben „C“ beschreiben wollen: - Ezech. 16, 63. „Auf dass du daran gedenkst und dich schämst, und vor Schande nicht mehr deinen Mund auftun dürfest (zur Klage und eigenen Rechtfertigung); wenn ich dir Alles vergeben werde, was du getan hast, spricht der Herr Herr.“

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