Herbst, Ferdinand - Mein Freund ist mein - Vorwort.

Es ist meine feste Überzeugung, dass die ganze Heilige Schrift vom ersten bis zum letzten Satz ein Werk des Geistes ist, welcher Jesum verklärt, des Geistes Gottes. Auch das Hohelied lässt diesen Ursprung deutlich erkennen. Diejenigen irren weit, welche dasselbe nur für ein irdisches Brautlied ansehen. Nein, es ist ein Gesang von der Liebe Jesu und seiner Gemeinde und gewährt uns daher einen tiefen, ungemein tröstlichen Blick in die innersten Gefühle des Heilandes gegen die Seinen, indem es uns zeigt, wie teuer dieselben seinem Herzen sind.

Von diesem Grundgedanken gehen die nachfolgenden Betrachtungen aus. Es sind einfache Bibelstunden in schmucklosem Gewande, welche nur auf mehrfachen Wunsch veröffentlicht werden. Möchten sie durch des Herrn Gnade auch auf diesem Wege dazu dienen dürfen, mancher Seele, die vielleicht bisher achtlos an dieser Perle der Heiligen Schrift vorübergegangen ist, das Hohelied verständlicher und dadurch köstlich und teuer zu machen! Dies der Wunsch und das Gebet des Verfassers.

Barmen, im November 1894.

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