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| - | ======Lenz, Johannes - Andachten===== | ||
| - | =====Lukasevangelium===== | ||
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| - | **JEsus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viele Sorge und Mühe; Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt, das soll nicht von ihr genommen werden.**\\ | ||
| - | (Luk. 10, | ||
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| - | Durch das Wort JEsu überwinden wir. Sein Wort; Ich bin gekommen, die Sünder zu suchen und selig zu machen, das soll unser Labsal sein, das Zeugnis unseres ewigen Erbes. Haben wir Sein Wort, so wollen wir getrost unsere Straße ziehen. Wir haben Licht auf unserem Wege. Das „Licht“ aber ist Christus Jesus der HErr selbst; denn haben wir das Wort, so haben wir den HErrn. In Seinen Wort kommt Er zu uns. In irdischen Hüllen naht Er sich uns, bis wir Ihn schauen von Angesicht zu Angesicht, ohne Hülle. Dann erfüllt sich's vollkommen, dass Er uns nicht genommen werden soll, denn niemand kann uns dann mehr aus Seiner Hand reißen. Dann ist der große Sabbatfrieden angebrochen, | ||
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| - | Wie Maria still gesessen, \\ | ||
| - | Da sie Deinen Mund gehört, \\ | ||
| - | Also mach' mich eingekehrt! | ||
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| - | Amen. | ||
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| - | **Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Schwären und begehrte sich zu sättigen von den Brosamen, die von des Reichen Tisch fielen; doch kamen die Hunde und leckten seine Schwären.**\\ | ||
| - | (Luk. 16, | ||
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| - | Wer auch nur Brosamen Seiner Gnade gekostet, in dem hat schon die Veränderung seines Lebens und Wesens begonnen. Und die soll sich nun fortsetzen und vollenden zum seligen Ziel. „Gott ist meine Hilfe,“ das soll das Lied sein im Hause unserer Wallfahrt, das Bekenntnis und die Erfahrung in Leid und Lust, im Leben und im Sterben, in den guten und bösen Tagen! „Gott meine Hilfe“ soll unser Psalm sein, den wir singen auf der Harfe des Dankes, das Triumphlied im Haus des Todes, das Licht, wenn wir in Finsternis sitzen, das Zeugnis, das unser ewiges Erbe! In Christo ist Gott unsere Hilfe. Sein Name ist Jesus und das heißt „Jehova ist Helfer.“ Jesus ist es, in den Gott sich gnädig niederbeugt zum Sünder, JEsus ist es, um dessentwillen wir nicht bloß Brosamen der Gnade empfangen, sondern das ganze Vaterhaus als Erbe erhalten, so wir nur eingehen wollen, als die Armen, als die Demütigen, die Bußfertigen. (J. Lenz.) | ||
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| - | Was ist mein ganzes Wesen \\ | ||
| - | Von meiner Jugend an, \\ | ||
| - | Als Müh' und Not gewesen? \\ | ||
| - | So lang' ich denken kann, \\ | ||
| - | Hab' ich so manchen Morgen, \\ | ||
| - | So manche liebe Nacht \\ | ||
| - | Mit Kummer und mit Sorgen \\ | ||
| - | Des Herzens zugebracht. | ||
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| - | Amen. | ||
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| - | =====Hebräerbrief===== | ||
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| - | **Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, | ||
| - | (Hebr. 4,15.) | ||
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| - | Mit unserer Schwachheit Mitleid, Mitgefühl! Das gilt allen, die unter ihrer Schwachheit seufzen, klagen, trauern. Mit ihnen hat der HErr Mitgefühl! Aber freilich auch hier ist unter Schwachheit im wesentlichen Versuchlichkeit verstanden, nicht aber das, was die Leute Schwachheit zu nennen sich gewöhnt haben. Was wird nicht alles Schwachheit genannt! Was nichts als eine Folge von Lauheit und Trägheit, Heiligungsscheu und Kampfesscheu, | ||