Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen der Seite angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorherige Überarbeitung | ||
| autoren:k:krummacher_g.d:predigt_28 [] – angelegt - Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | autoren:k:krummacher_g.d:predigt_28 [] (aktuell) – aj | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ======Krummacher, | + | ======Krummacher, |
| - | + | ||
| - | **Acht und zwanzigste Predigt.** | + | |
| Vierzehnte Lagerstätte: | Vierzehnte Lagerstätte: | ||
| Zeile 8: | Zeile 6: | ||
| 4. Buch Mosis 14,10-39. | 4. Buch Mosis 14,10-39. | ||
| - | Die Apostel sprachen zu dem Herrn: stärke uns den Glauben, vermehre uns denselben, so berichtet Lukas 17,5. Eine wichtige, | + | Die Apostel sprachen zu dem Herrn: stärke uns den Glauben, vermehre uns denselben, so berichtet Lukas 17,5. Eine wichtige, |
| - | Wir sahen neulich den Aufruhr auf den höchsten Gipfel steigen, die beiden würdigen Männer Josua und Caleb in Gefahr gesteinigt zu werden, das Volk im Begriff, sich einen Heerführer zu wählen, der sie zurück nach Egypten | + | Wir sahen neulich den Aufruhr auf den höchsten Gipfel steigen, die beiden würdigen Männer Josua und Caleb in Gefahr gesteinigt zu werden, das Volk im Begriff, sich einen Heerführer zu wählen, der sie zurück nach Ägypten |
| - | Da haben wir’s also. Nur eine halbe Stunde bis Canaan | + | Da haben wir’s also. Nur eine halbe Stunde bis Kanaan |
| - | Aber was war’s denn eigentlich, was den Herrn so erzürnte, | + | Aber was war’s denn eigentlich, was den Herrn so erzürnte, |
| - | Von diesem Unglauben möchte ich denn wohl schriftgemäß handeln, beschreiben, | + | Von diesem Unglauben möchte ich denn wohl schriftgemäß handeln, beschreiben, |
| - | Zuvörderst möchte ich nun einiges über den Glauben bemerken. Er ist von der allerhöchsten Wichtigkeit, | + | Zuvörderst möchte ich nun einiges über den Glauben bemerken. Er ist von der allerhöchsten Wichtigkeit, |
| - | Laßt uns jetzt auch einige | + | Lasst uns jetzt auch einige |
| - | Sehet, so wird Seligkeit und Verdammniß | + | Sehet, so wird Seligkeit und Verdammnis |
| - | In seiner vollesten Herrschaft zeigt er sich bei denjenigen, welche sogar das Dasein Gottes und die Unsterblichkeit der Seele leugnen, welche das Wort Gottes nicht als eine göttliche Offenbarung ehren, sondern in ihren Meinungen ganz davon abgehen, ja, demselben entgegengesetzte Meinungen hegen und vertheidigen, und die in der Schrift enthaltenen Lehren bestreiten, anfeinden, auch wohl verhöhnen und verspotten, und diejenigen nicht mit Frieden lassen, die sie glauben. Von dergleichen Leuten wimmelts gegenwärtig in der Christenheit, | + | In seiner vollesten Herrschaft zeigt er sich bei denjenigen, welche sogar das Dasein Gottes und die Unsterblichkeit der Seele leugnen, welche das Wort Gottes nicht als eine göttliche Offenbarung ehren, sondern in ihren Meinungen ganz davon abgehen, ja, demselben entgegengesetzte Meinungen hegen und verteidigen, und die in der Schrift enthaltenen Lehren bestreiten, anfeinden, auch wohl verhöhnen und verspotten, und diejenigen nicht mit Frieden lassen, die sie glauben. Von dergleichen Leuten wimmelts gegenwärtig in der Christenheit, |
| - | Nicht so entwickelt liegt er doch auch bei denen zum Grunde, die zwar die Wahrheit als Wahrheit gelten lassen, vielleicht dafür eifern und eine umständliche | + | Nicht so entwickelt liegt er doch auch bei denen zum Grunde, die zwar die Wahrheit als Wahrheit gelten lassen, vielleicht dafür eifern und eine umständliche |
| - | Ganz besonders äußert sich der Unglaube darin, | + | Ganz besonders äußert sich der Unglaube darin, |
| - | Woher kommt der Unglaube denn? Ach, den bringen wir schon bei unserer Geburt mit auf die Welt, und also ist von Natur jeder Mensch ein Ungläubiger, | + | Woher kommt der Unglaube denn? Ach, den bringen wir schon bei unserer Geburt mit auf die Welt, und also ist von Natur jeder Mensch ein Ungläubiger, |
| - | Jedoch wird man auch durch die Wiedergeburt nicht so gänzlich von allem Unglauben befreit, | + | Jedoch wird man auch durch die Wiedergeburt nicht so gänzlich von allem Unglauben befreit, |
| - | Die Kinder Israel stellen hier ein warnendes Exempel des Unglaubens auf, wovon der Apostel sagt: lasset | + | Die Kinder Israel stellen hier ein warnendes Exempel des Unglaubens auf, wovon der Apostel sagt: lasst uns zusehen, |
| - | Ganz anders verhält sich der Unglaube, dem ein solches Verfahren ungereimt, albern und schwärmerisch vorkommt. Er sucht, wie Assa, nicht den Herrn, sondern die Aerzte. Entweder verzweifelt er in der Noth, rennt wohl zu Pistolen, Strick und Wasser | + | Ganz anders verhält sich der Unglaube, dem ein solches Verfahren ungereimt, albern und schwärmerisch vorkommt. Er sucht, wie Assa, nicht den Herrn, sondern die Ärzte. Entweder verzweifelt er in der Not, rennt wohl zu Pistolen, Strick und Wasser |
| - | Der Unglaube, der Mangel des Vertrauens zu Gott, war denn die einzige Ursache, warum sie nicht ins Land kamen, sondern nun von der Gränze | + | Der Unglaube, der Mangel des Vertrauens zu Gott, war denn die einzige Ursache, warum sie nicht ins Land kamen, sondern nun von der Grenze |
| - | Der Apostel stellt uns aber Hebr. 4., als im gleichen | + | Der Apostel stellt uns aber Hebr. 4., als im gleichen |
| + | {{tag> | ||