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 Text: Kolosser 2, Vers 10-12\\ Text: Kolosser 2, Vers 10-12\\
-„**Ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeit; in welchem ihr auch beschnitten seid, der (einer) Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschreibung Christi; in dem, dass ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe, in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten.“ +„**Ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeit; in welchem ihr auch beschnitten seid, der (einer) Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschreibung Christi; in dem, dass ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe, in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten.**“ 
  
 Der Apostel Paulus bekämpft mit diesen Worten die gottlose Lehre, welche damals viele falsche Brüder, Irrlehrer und Widerchristen verbreiteten, dass für die Gläubigen aus den Heiden die Taufe, welche sie empfangen hatten, nicht genüge, und dass sie außerdem noch müssten beschnitten werden. Diese falschen Brüder und Irrlehrer kannten weder die Bedeutung der Beschneidung, noch die der Taufe. Sie brachten ein anderes Geheimnis als das Geheimnis Christi, als das Geheimnis des Glaubens und der Taufe. Was diese Leute durchsetzten, war kein gesunder Glaube, sondern ein krankhafter Zustand der Seele und des Verstands, welcher allen Zunder der Lustseuche und allerlei Laster und Leidenschaft in sich barg. Sie hatten etwas Geheimnisvolles, etwas Besonderes, womit sie die Einfältigen für sich einnahmen, verwirrten, und von dem Glauben Christi abbrachten, was ihnen um so leichter gelang, da sie sich für besondere Träger und Diener der Heiligkeit halten ließen. Doch der Apostel nennt dies ihr Wesen „ein Einhergehen nach eigner Wahl in Demut und Geistlichkeit der Engel, ein ohne Grund Aufgeblasensein im fleischlichen Sinn“. Diese Leute wollten also das, was das Fleisch, was unser aller Herz überhaupt will: den Glauben sehen und messen können; die Heiligkeit und das geistliche Leben und Wesen in der Hand und in eigner Macht haben; und nach dem Augenschein wollten sie an dem Fleisch besehen, in wie ferne Geist da wäre - und was nicht geistlich war nach ihrer Philosophie, das hieß bei ihnen Fleisch und Fleischlich. Vor dem Richterstuhl dieser Irrlehrer war also der Apostel und seine Lehre fleischlich; der Christus welchen Paulus predigte, ein fleischlicher; fleischlich die Taufe, und nicht minder war es in ihren Augen fleischlich, alles von dem Wort zu erwarten, ohne dass etwas vorab gesehen würde. Deshalb wollten sie die Beschneidung hinzufügen: darin stecke erst die wahre Heiligung und Tötung des Leibes der Sünden des Fleisches. Denselben Irrlehrern, welche hier der Apostel Paulus bekämpft, begegnen wir in den Wiedertäufern, wie sie von jeher waren. Ihnen gleich sind Alle, die die Kindertaufe nicht zulassen, und eben so und schlimmer als sie, sind Alle, die ihre eigne Taufe und die Kindertaufe in anderer Weise für nichts achten. Man ist gleichgültig für die höchste Barmherzigkeit Gottes, oder man will dem sterbenden Kind erst dann die Mutterbrust geben, wenn es Beweise des Auflebens gibt; - so sucht man es immerdar in und bei dem Fleisch, was man suchen sollte in und bei dem Wort, welches das Leben schafft aus Toten. Der Apostel Paulus bekämpft mit diesen Worten die gottlose Lehre, welche damals viele falsche Brüder, Irrlehrer und Widerchristen verbreiteten, dass für die Gläubigen aus den Heiden die Taufe, welche sie empfangen hatten, nicht genüge, und dass sie außerdem noch müssten beschnitten werden. Diese falschen Brüder und Irrlehrer kannten weder die Bedeutung der Beschneidung, noch die der Taufe. Sie brachten ein anderes Geheimnis als das Geheimnis Christi, als das Geheimnis des Glaubens und der Taufe. Was diese Leute durchsetzten, war kein gesunder Glaube, sondern ein krankhafter Zustand der Seele und des Verstands, welcher allen Zunder der Lustseuche und allerlei Laster und Leidenschaft in sich barg. Sie hatten etwas Geheimnisvolles, etwas Besonderes, womit sie die Einfältigen für sich einnahmen, verwirrten, und von dem Glauben Christi abbrachten, was ihnen um so leichter gelang, da sie sich für besondere Träger und Diener der Heiligkeit halten ließen. Doch der Apostel nennt dies ihr Wesen „ein Einhergehen nach eigner Wahl in Demut und Geistlichkeit der Engel, ein ohne Grund Aufgeblasensein im fleischlichen Sinn“. Diese Leute wollten also das, was das Fleisch, was unser aller Herz überhaupt will: den Glauben sehen und messen können; die Heiligkeit und das geistliche Leben und Wesen in der Hand und in eigner Macht haben; und nach dem Augenschein wollten sie an dem Fleisch besehen, in wie ferne Geist da wäre - und was nicht geistlich war nach ihrer Philosophie, das hieß bei ihnen Fleisch und Fleischlich. Vor dem Richterstuhl dieser Irrlehrer war also der Apostel und seine Lehre fleischlich; der Christus welchen Paulus predigte, ein fleischlicher; fleischlich die Taufe, und nicht minder war es in ihren Augen fleischlich, alles von dem Wort zu erwarten, ohne dass etwas vorab gesehen würde. Deshalb wollten sie die Beschneidung hinzufügen: darin stecke erst die wahre Heiligung und Tötung des Leibes der Sünden des Fleisches. Denselben Irrlehrern, welche hier der Apostel Paulus bekämpft, begegnen wir in den Wiedertäufern, wie sie von jeher waren. Ihnen gleich sind Alle, die die Kindertaufe nicht zulassen, und eben so und schlimmer als sie, sind Alle, die ihre eigne Taufe und die Kindertaufe in anderer Weise für nichts achten. Man ist gleichgültig für die höchste Barmherzigkeit Gottes, oder man will dem sterbenden Kind erst dann die Mutterbrust geben, wenn es Beweise des Auflebens gibt; - so sucht man es immerdar in und bei dem Fleisch, was man suchen sollte in und bei dem Wort, welches das Leben schafft aus Toten.