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 So machten sie die Christen irre und zerrütteten ihre Seelen, indem sie sagten: Ihr sollt euch beschneiden lassen und das Gesetz halten. Was erwidert nun Paulus? Hören wir seine Worte. So machten sie die Christen irre und zerrütteten ihre Seelen, indem sie sagten: Ihr sollt euch beschneiden lassen und das Gesetz halten. Was erwidert nun Paulus? Hören wir seine Worte.
  
-Kol. 2, 11. 12: **In welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleische, nämlich mit der Beschneidung Christi, in dem, dass ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe, in welcher ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten.“+Kol. 2, 11. 12: **In welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleische, nämlich mit der Beschneidung Christi, in dem, dass ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe, in welcher ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten.**
  
 Paulus tadelt die falschen Apostel, dass sie sich an das äußerliche Zeichen der Beschneidung hängten, da sie doch wissen sollten, dass die Beschneidung, die mit Händen geschieht, auf eine innere Herzensbeschneidung ziele, die ohne Hände vollzogen wird, nämlich auf die Wiedergeburt und Erneuerung des Menschen. Trennt man die Beschneidung von diesem ihren innern Kern, was ist sie dann anders als eine Schale und ein hohles, nichtiges Gefäß! Nun soll man aber wissen, spricht der Apostel, dass, wer Christum bekennt, wirklich und wahrhaftig in seinem Herzen beschnitten ist, also das besitzt, um dessen willen die Beschneidung allein einen Wert und eine Bedeutung hat. Er ist wiedergeboren, ist erneuert, ist versöhnt mit Gott. Und auch das Bundeszeichen fehlt ihm nicht, welches bei einem Christen die Taufe ist. Der Herr hat nicht gesagt: Lasst euch beschneiden, wohl aber hat er gesprochen: Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden. Taufe und Wiedergeburt, oder Paulus tadelt die falschen Apostel, dass sie sich an das äußerliche Zeichen der Beschneidung hängten, da sie doch wissen sollten, dass die Beschneidung, die mit Händen geschieht, auf eine innere Herzensbeschneidung ziele, die ohne Hände vollzogen wird, nämlich auf die Wiedergeburt und Erneuerung des Menschen. Trennt man die Beschneidung von diesem ihren innern Kern, was ist sie dann anders als eine Schale und ein hohles, nichtiges Gefäß! Nun soll man aber wissen, spricht der Apostel, dass, wer Christum bekennt, wirklich und wahrhaftig in seinem Herzen beschnitten ist, also das besitzt, um dessen willen die Beschneidung allein einen Wert und eine Bedeutung hat. Er ist wiedergeboren, ist erneuert, ist versöhnt mit Gott. Und auch das Bundeszeichen fehlt ihm nicht, welches bei einem Christen die Taufe ist. Der Herr hat nicht gesagt: Lasst euch beschneiden, wohl aber hat er gesprochen: Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden. Taufe und Wiedergeburt, oder