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| - | ======Kählbrandt, | ||
| - | =====Matthäusevangelium===== | ||
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| - | **Darum sorgt nicht für den anderen Morgen, denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen! Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.**\\ | ||
| - | (Matth. 6,34.) | ||
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| - | Sucht was droben ist, da Christus ist sitzend zur Rechten Gottes, das ist die Eigentümlichkeit des Christenlebens. Das ist ein so wesentliches Stück seiner Eigentümlichkeit, | ||
| - | =====Römerbrief===== | ||
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| - | **Wir wissen, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, sintemal unser Heil jetzt näher ist, denn da wir es glaubten.**\\ | ||
| - | (Röm. 13, | ||
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| - | Aus solcher Erkenntnis und Erfahrung, Geliebte, erwächst die rechte Adventsfreude des Glaubens und wo die im Herzen lebt, da kann es auch nicht fehlen an der Adventshoffnung, | ||
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| - | Die Nacht, die ist vergangen, \\ | ||
| - | Ein neuer Morgen graut; \\ | ||
| - | Drum lasse alles Bangen, \\ | ||
| - | Wer auf den Herrn vertraut! | ||
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| - | Steh auf, die finstern Waffen\\ | ||
| - | Vertausche mit dem Licht \\ | ||
| - | Heut gilt' | ||
| - | Leicht geht es morgen nicht! | ||
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| - | Steh' bald auf von den Toten, \\ | ||
| - | Versäume nicht die Zeit, \\ | ||
| - | Die Christus dir geboten \\ | ||
| - | Zu deiner Seligkeit! | ||
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| - | Amen. | ||
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| - | =====1. Petrusbrief===== | ||
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| - | **Darum steht in der Schrift: Siehe da, Ich lege einen auserwählten Eckstein in Zion, und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden.**\\ | ||
| - | (1 Petri 2,6.) | ||
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| - | Weil Er, der zur Rechten Gottes erhöhte Jesus, nun ein Pfleger und Darreicher der wahrhaften Güter ist, darum ist Er der einzige und bleibende Grund- und Eckstein der Kirche und des einzelnen Menschenlebens, | ||
| - | lange dies Bekenntnis bei uns lebt, stehen wir auf rechtem Grund und nur dann kann vom Ausbau Seiner Kirche die Rede sein. (B. Kaehlbrandt). | ||
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| - | Halt' uns all' in einem Bande \\ | ||
| - | Und lass keines Dir zur Schande \\ | ||
| - | Sein in irgend einem Lande, \\ | ||
| - | Sondern zur Verherrlichung! | ||
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| - | Amen. | ||
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| - | =====Offenbarung===== | ||
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| - | **Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe! Selig sind die Toten, die in dem HErrn sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit, denn ihre Werke folgen ihnen nach.**\\ | ||
| - | (Offenb. 14, | ||
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| - | Wir brauchen nicht zu verzagen. Unser Trost ist, dass Christi Vollkommenheit unsere Unvollkommenheit deckt, wo nur Sein Geist uns regiert und Seine Liebe im Herzen lebt. Diesen Geist unseres ganzen Lebens, aus dem wir das Große und das Kleine, das Tun und Lassen, das Arbeiten und und Ruhen, das Essen und Trinken, das Wachen und Schlafen, ob auch unter viel Schwachheit und Unvollkommenheit gelebt und gewirkt haben, den lässt Gott nachfolgen unserer Arbeit dieses Lebens und gibt im Anschauen dieses Geistes die Krone denen, welche die Erscheinung Christi lieb haben. Was auch die scheidende Macht des Todes von uns ablöst, was wir, im Geist lebend, auf den Geist gesät, kann nicht vergehen, sondern trägt die Frucht des ewigen Lebens und macht uns zu Genossen Christi in der Auferstehung des Lebens. Auf diesen Trost hin, und nur auf diesen, wissen wir unsere im HErrn JEsu Entschlafenen selig geborgen. Auf diesen Trost wollen wir selbst fortringen in Christo Jesu, und uns damit stärken, wenn uns der Mut entfallen will, dass wir ruhen werden von unserer Arbeit und unsere Werke uns nachfolgen. O, was wird es sein, wenn wir von diesem Leib des Todes erlöst, von aller Schwachheit, | ||