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 Und so lasst uns denn, meine Geliebten, täglich, stündlich, niedersinken vor dem Kreuze Jesu, und da lernen das Eine, was uns Not tut: Gott zu fürchten über alle Dinge. Da, da unter dem Kreuze nur, da hört sie, auf, die Sicherheit und Gottvergessenheit, da hört sie auf, die heuchlerische Frömmigkeit, der Augen- und Lippendienst. Dort, dort unter dem Kreuze nur, da hört sie auf, die selbstgeschaffene Qual der Kreaturenfurcht, da hört sie auf, die knechtische Furcht vor Gott, die als ein unerträgliches Joch auf dem Herzen lastet. Unter dem Kreuze nur, da lernen wir die kindliche, die christliche Gottesfurcht, die froh und frei, die hier schon selig macht, die einzig und allein nur fürchtet, die Liebe Ihres Gottes zu betrüben, die Gnade ihres Herrn zu verlieren. Da nur lernen wir wachen und beten und vor Gottes Augen wandeln. O so lasst uns denn, Geliebte, täglich zum Kreuze Christi kommen, wie wir sind. Dort wird uns immer die Lebensquelle fließen; dort werden uns die Augen über uns selbst und über das Wesen unseres Herrn und Gottes immer aufgehen; dort werden wir aber auch empfangen Gnade um Gnade, und in der Tat und in der Wahrheit lernen: nichts, auch gar nichts, sondern nur Gott allein fürchten über alle Dinge. Dazu gebe denn der Herr selbst Euch Allen seinen Segen. Amen. Und so lasst uns denn, meine Geliebten, täglich, stündlich, niedersinken vor dem Kreuze Jesu, und da lernen das Eine, was uns Not tut: Gott zu fürchten über alle Dinge. Da, da unter dem Kreuze nur, da hört sie, auf, die Sicherheit und Gottvergessenheit, da hört sie auf, die heuchlerische Frömmigkeit, der Augen- und Lippendienst. Dort, dort unter dem Kreuze nur, da hört sie auf, die selbstgeschaffene Qual der Kreaturenfurcht, da hört sie auf, die knechtische Furcht vor Gott, die als ein unerträgliches Joch auf dem Herzen lastet. Unter dem Kreuze nur, da lernen wir die kindliche, die christliche Gottesfurcht, die froh und frei, die hier schon selig macht, die einzig und allein nur fürchtet, die Liebe Ihres Gottes zu betrüben, die Gnade ihres Herrn zu verlieren. Da nur lernen wir wachen und beten und vor Gottes Augen wandeln. O so lasst uns denn, Geliebte, täglich zum Kreuze Christi kommen, wie wir sind. Dort wird uns immer die Lebensquelle fließen; dort werden uns die Augen über uns selbst und über das Wesen unseres Herrn und Gottes immer aufgehen; dort werden wir aber auch empfangen Gnade um Gnade, und in der Tat und in der Wahrheit lernen: nichts, auch gar nichts, sondern nur Gott allein fürchten über alle Dinge. Dazu gebe denn der Herr selbst Euch Allen seinen Segen. Amen.
  
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