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| - | ======Hauser, | ||
| - | =====2. Kor. 3,17===== | ||
| - | **Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. ** | ||
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| - | Solange wir in der Erziehungsschule dieses Erdenlebens sind, stehen wir als Gotteskinder und als Glieder der Brautgemeinde Jesu unter der Leitung des Trösters. Durch den Heiligen Geist wird unsere Gemeinschaft mit Christus zu einer bewussten, regen, bleibenden. Es wird uns zum unaufhörlichen Bedürfnis, mit dem Herrn zu verkehren, und zur Freude, von Ihm zu lernen. Wie wir vorher im Bereich der Finsternis lagen und uns vom Geiste Satans treiben und zu Sünden hinreißen ließen, so leben und wandeln wir jetzt im Lichte und lassen uns vom Geiste Gottes leiten. Wer auf Sein Mahnen, Ziehen, Leiten und Trösten achtet, kommt vorwärts auf dem Heilswege; die Gemeinschaft mit dem Heiland wird stets ungetrübter, | ||
| - | =====2. Kor. 3,18===== | ||
| - | ** Wir alle sehen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn. ** | ||
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| - | So völlig soll die Liebe bei uns werden, so mächtig müssen wir Gott in uns sein lassen, so ausschließlich des Herrn sein, dass es uns schwerfällt, | ||
| - | =====2. Kor. 3,18===== | ||
| - | ** Wir werden umgewandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. ** | ||
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| - | Gott hat den Menschen nach Seinem Bilde geschaffen, damit Er einen Gegenstand der Liebe, der Freude und des Wohlgefallens habe. Auf Seinem Gebilde ruhte Seine Liebe, an ihm hatte Er Seine Freude und Sein Wohlgefallen. So sollte auch der Mensch ein Spiegel sein, der getreu die Strahlen widergibt, die ihn beleben, erfreuen und verherrlichen. Das ist Gottes Freude: durch Offenbarung Seiner Herrlichkeit wahres Glück zu schaffen; und das ist für ein Gottesgebilde die wahre Glückseligkeit: | ||
| - | =====2. Kor. 4,10===== | ||
| - | ** Damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde, ** | ||
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| - | Die Gemeinschaft Christi ist nicht nur eine Gemeinschaft der Leiden, sie ist auch eine Gemeinschaft des Lebens. In Ihm haben wir das ewige Leben. Wir leben in Ihm und aus Ihm, Er ist unser Leben! Und so haben wir denn den Tod nicht zu fürchten, Jesu Lebenszusammenhang mit uns verbürgt uns ein seliges Auferstehungsleben. Wir werden den Herrn sehen, wie Er ist, und werden mit Ihm leben in Ewigkeit. Wer hier eine Gemeinschaft des Leidens und des Lebens mit Christo hat, darf nicht bangen vor dem Tale der Todesschatten; | ||
| - | =====2. Kor. 4.17===== | ||
| - | ** Unsere Trübsal schafft uns ein ewiges Gewicht der Herrlichkeit. ** | ||
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| - | Jesus gibt uns Seligkeit, und Er schenkt uns auch das Pfand und Angeld auf die Herrlichkeit, | ||
| - | =====2. Kor. 5,1===== | ||
| - | **Wenn unser irdisches Haus abgebrochen sein wird, werden wir ein Gebäude von Gott haben. ** | ||
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| - | Wir verhelfen der göttlichen Natur zum Durchbruch und zum Siege, wenn wir Sünde, Fleisch, Welt und Teufel täglich überwinden und ein stilles Gebetsleben führen. Der Himmel steht über Golgatha offen. Dort wird dir Gnade um Gnade geschenkt. Beziehe täglich viel von dorther. Stehe in regem Verkehr mit der ewigen Heimat, indem du zu einem göttlichen Leben und Wandel, zu einem standesgemäßen Dasein himmlische Kräfte erflehst, bräutlichen Schmuck anziehst und dich immer wieder salben lassest mit heiligem öle, mit dem Geiste, der durch und durch Geist und Seele und Leib heiligt. Wer viel erfleht von oben, dem wird viel geschenkt. Im Himmel aber wird ihm das Größte zuteil. Wenn das irdische Haus, diese Hütte abgebrochen wird, haben wir einen ewigen Bau im Himmel. Wenn nun der Herr die Seinen überkleiden und entrücken wird, werden sie Ihm ähnlich gemacht. Die himmlische Behausung, die himmlische Stofflichkeit machen die neue Leiblichkeit aus. Lass den neuen Geist in alle Lebensgebiete eindringen, unterwirf dich der neuen Lebensordnung, | ||
| - | =====2. Kor. 5,2===== | ||
| - | **Darum seufzen wir und sehnen uns, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden. ** | ||
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| - | Reine fühlen Qual, zu wohnen unter Unreinen. Betende fühlen sich beengt, zu arbeiten unter Fluchenden. In Gott Ruhende erdulden Schmerzen mitten unter Ausgelassenen. Alle, die den Herrn Jesus anziehen, seufzen oft, denn sie stehen im Kampfe mit der gefallenen Schöpfung, und es will ihnen nur schwer gelingen, das zu sein, was sie gerne sein möchten und sein sollten. Nach der vollen Freiheit der Kinder Gottes seufzen wir, denn wir sehen uns auf allen Seiten beengt, bedrängt, gebunden, unvollkommen. Das Bessere leuchtet schon ins Herz hinein, darum fühlen sich Salemspilger beschwert. Wo ist denn ihre Heimat? Beim Herrn! Heiß ist ihr Verlangen, Jesum in Seiner Herrlichkeit schauen zu können; dies verursacht Heimweh. Da und dort weint einer eine stille Träne. Beim Herrn möchte er sein, und ach, er ist noch so ferne auf der Wanderschaft. Wer sind die Seufzenden? Es sind Christen, die sich nach der Vollendung sehnen. Gelöst sind schon zahlreiche Bande, ihr Sinn steht nach der himmlischen Stadt. Und dieses Aufwärtsschauen, | ||
| - | =====2. Kor. 5, 8===== | ||
| - | **Wir haben vielmehr Lust auszuwandern aus dem Leibe und daheim zu sein bei dem Herrn. ** | ||
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| - | Aus dem Leibe auszuwandern, | ||
| - | =====2. Kor. 5.10===== | ||
| - | **Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. ** | ||
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| - | Das erste Offenbarwerden geschieht im Sterben. Wir werden in jenen Augenblicken enthüllt. Das Verborgene tritt hervor, der innere Mensch wird sichtbar. Ob wir im Glauben gewandelt oder nicht, das kommt ans Licht. Die Möglichkeit, | ||
| - | =====2. Kor. 5,15===== | ||
| - | **Er ist für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben. ** | ||
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| - | Die Selbstsucht kennt Gott nicht, sie trennt, sie scheidet von dem Gott der Liebe, sie lässt kein Einswerden zu. Wie aber stehst du da, wenn Der selbst dein Gegner ist, den du in der Zeit der Not und im Leiden um Hilfe anrufen willst? Das bedenke wohl! Die Selbstsucht ist eine der schlimmsten Sünden. Tief sind ihre Wurzeln, und bitter ist ihre Frucht. Wenn sich unser Lieben und Leiden, unser Arbeiten und Wirken, unsere Freundschaft, | ||
| - | =====2. Kor. 6,15===== | ||
| - | **Welchen Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? | ||
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| - | Wer stundenlang mit Weltleuten zusammensitzt und an ihren eitlen Gesprächen teilnimmt, der wird unversehens angesteckt und erfüllt vom Weltgeist. Hütet euch davor! Wer sich aber im Kreise gottgeweihter Seelen bewegt, mit ihnen geistliche Lieder singt, Gottes Wort liest und bespricht und an ihrem gemeinsamen Gebet regen Anteil nimmt, der wird durchdrungen und erfüllt vom Heiligen Geiste. Das Verharren in geistlichen Dingen macht die Herzen sehr empfänglich. Wir müssen das Gute suchen, wenn wir es haben wollen, und wir müssen im Wort und im Gebet verharren, wenn Fortschritt und Wachstum unser Anliegen ist. Umgang und Verkehr sind eine Macht. Halte dich zu denen, mit welchen du zusammen leben möchtest in der Ewigkeit! Gleichgesinnte verstehen sich. Der Herr ist bei den Seinen. Wo bist du? Gehst du mit den Kindern dieser Welt, findet man dich in ihrer Gemeinschaft? | ||
| - | =====2. Kor. 13,14===== | ||
| - | **Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. ** | ||
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| - | Christen stehen in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist da. Er will der Erzieher und Tröster und Leiter der an Jesum Glaubenden sein. Wir wollen es beachten, dass wir in der Zeit des Heiligen Geistes leben. Was aber hindert uns, mit Ihm in bewusster Gemeinschaft zu stehen? Ein normales Leben vor Gott in der Liebe ist leider eine Seltenheit. Der Mangel an Gemeinschaft mit dem Heiligen Geiste mag hierin seinen Grund haben. Viele bitten ja um den Heiligen Geist, aber sie vergessen zu oft, dass Er nur in seinen Gefäßen wohnen und Sein Amt nur da verwalten kann, wo Gottes Gebote des Herzens Wonne sind. Jünger Jesu sollen sich ihrer Abhängigkeit von ihrem Haupte stets bewusst sein. Wir betrüben den Heiligen Geist, wenn wir Gottes Gebote übertreten und selbsterwählte Wege gehen. Es kann also jemand eine Zeitlang in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes gestanden haben und doch wieder losgelöst von Ihm dastehen. Er weicht, wenn wir seine Zucht und Ermahnung nicht annehmen. Wir werden hart, verschlossen, | ||
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