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 Das unbegreiflichste und anbetungswürdigste aller wunder ist die Liebe Gottes in Christo, auf die wir immer wieder zurückkommen, bei der wir immer stehen bleiben sollen; die uns alle Tage neu werden muss. Moses wunderte sich schon: Wie hat doch der Herr die Leute so lieb!! die es doch so gar nicht verdienen. Er kannte das hartnäckige Volk und sah, wie sehr Gott sie liebe. Wenn er nun aber vollends den Sohn Gottes am Kreuze  in Blut und Wunden, zerschlagen und gemartert, ja als wie von Gott zerschlagen, erblickt hätte, wie würde ihm geworden sein? Es beleidigt die weichen, gebildeten Ohren unsrer Zeitgenossen, wenn die Schrift sagt: Der Herr hat seinen Sohn geschlagen und gemartert. Ich weiß ihnen aber nicht zu raten; denn mich dünkt es schön, wenn gleich unerforschlich, dass Gott den Gerechten für die Ungerechten zerschlug -, nicht um des Schlagens und Plagens willen: sondern, dass er viele gerecht machte, dass er Samen habe, und die Fülle habe, dass er eine große Menge zur Beute erhalte, dass wir alle Sein würden. Darum hat Gott ein so großes Opfer gebracht, dass er den, der ihm der Liebste und Wohlgefälligste war, wie im Zorn behandelte, um die, welche ihn hassten und die seinen Zorn verdient hatten, zu gewinnen und von Gericht und Zorn zu befreien. Lasst uns dieses Wunder der Liebe nicht erforschen, denn  dies können wir nicht, sondern genießen; das sollen und können wir mit Gottes Gnade. Das unbegreiflichste und anbetungswürdigste aller wunder ist die Liebe Gottes in Christo, auf die wir immer wieder zurückkommen, bei der wir immer stehen bleiben sollen; die uns alle Tage neu werden muss. Moses wunderte sich schon: Wie hat doch der Herr die Leute so lieb!! die es doch so gar nicht verdienen. Er kannte das hartnäckige Volk und sah, wie sehr Gott sie liebe. Wenn er nun aber vollends den Sohn Gottes am Kreuze  in Blut und Wunden, zerschlagen und gemartert, ja als wie von Gott zerschlagen, erblickt hätte, wie würde ihm geworden sein? Es beleidigt die weichen, gebildeten Ohren unsrer Zeitgenossen, wenn die Schrift sagt: Der Herr hat seinen Sohn geschlagen und gemartert. Ich weiß ihnen aber nicht zu raten; denn mich dünkt es schön, wenn gleich unerforschlich, dass Gott den Gerechten für die Ungerechten zerschlug -, nicht um des Schlagens und Plagens willen: sondern, dass er viele gerecht machte, dass er Samen habe, und die Fülle habe, dass er eine große Menge zur Beute erhalte, dass wir alle Sein würden. Darum hat Gott ein so großes Opfer gebracht, dass er den, der ihm der Liebste und Wohlgefälligste war, wie im Zorn behandelte, um die, welche ihn hassten und die seinen Zorn verdient hatten, zu gewinnen und von Gericht und Zorn zu befreien. Lasst uns dieses Wunder der Liebe nicht erforschen, denn  dies können wir nicht, sondern genießen; das sollen und können wir mit Gottes Gnade.
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 +=====5. Mose 33,29.=====
 +**Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich? O Volk, das du durch den Herrn selig wirst, der deiner Hilfe Schild, und das Schwert deines Sieges ist!** 
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 +**Wohl dem Volke, deß der Herr ein Gott ist.** Psalm 33,12.\\
 +**Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten. Wohl dem, der sich auf dich verlässt.** Psalm 84,6.13.
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 +Pries Moses das Volk Israel schon selig, dass sich der Herr ihrer in ihren Kriegen mit andern Völkern annahm und alle ihre äußern Feinde besiegte; wie viel mehr sollen wir uns und alle die selig preisen, die mit uns an Jesum glauben, ihn von ganzem Herzen lieben, seine beseligende Gnade und Liebe im Herzen tragen, von ihm Vergebung der Sünden, und Geist und Leben empfangen haben, ihm zu dienen in lebendiger Hoffnung des ewigen Lebens?! Ja, wohl dir, du Volk! das durch den Herrn selig wird, deß Herr und Gott Jesus Christus ist: wohl dir, dass du ihn für deine Stärke hältst, dass du dich allein auf ihn verlässt, nur auf sein Verdienst und auf seine Gnade bauest. Er wird deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges sein; du wirst, wenn du von ganzem Herzen an ihm hängst, ihn mit ganzer Seele liebst, du wirst durch den Schild des lebendigen Glaubens an ihn alle feurigen Pfeile des Satans auslöschen; du wirst mit dem zweischneidigen Schwerte seines lebendigen Wortes alle deine Feinde der Seele schlagen, in allen Kriegen des Geistes siegen und die Krone des Lebens davon tragen. O wohl dir, Israel Gottes! wer ist dir gleich?! Wo ist ein Volk, das einen solchen König, ein solches Haupt, solche Rechte, solche Schätze und Reichtümer, solche Hoffnungen und Aussichten in die Ewigkeit hat?! Dein König ist bei dir, in dir, ist dein, und mit ihm Alles!