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 |  **Christian Fürchtegott Gellert, geboren zu Haynichen im Erzgebirge, am 4. Juli 1715; sein Vater war Prediger in benanntem Dorfe; er studirte zu Meissen und in Leipzig. Nach vollendeter Studienzeit hielt er sich ohnweit Dresden als Hofmeister zweier junger Herren von Lüttichau auf, unterrichtete sofort seiner Schwester Sohn und seinen Bruder; begleitete 1741 seinen Vetter auf die Universität Leipzig, und knüpfte daselbst den Bund unauflöslicher Freundschaft mit Schlegel, Cramer, Rabener und anderen ausgezeichneten Männern der damaligen Zeit. Seine moralischen Vorlesungen begründeten seinen Ruhm, und seine geistlichen Oden und Gedichte, zeugten von seinem frommen Charakter; seine Lieder fanden allgemeine Verehrung. Gellert ertrug die Leiden eines kränklichen Körpers mit christlicher weiser Fassung und Geduld und entschlummerte den 15. December 1769.(([[verzeichnisse:quellen:loeffler]]))**  | |  **Christian Fürchtegott Gellert, geboren zu Haynichen im Erzgebirge, am 4. Juli 1715; sein Vater war Prediger in benanntem Dorfe; er studirte zu Meissen und in Leipzig. Nach vollendeter Studienzeit hielt er sich ohnweit Dresden als Hofmeister zweier junger Herren von Lüttichau auf, unterrichtete sofort seiner Schwester Sohn und seinen Bruder; begleitete 1741 seinen Vetter auf die Universität Leipzig, und knüpfte daselbst den Bund unauflöslicher Freundschaft mit Schlegel, Cramer, Rabener und anderen ausgezeichneten Männern der damaligen Zeit. Seine moralischen Vorlesungen begründeten seinen Ruhm, und seine geistlichen Oden und Gedichte, zeugten von seinem frommen Charakter; seine Lieder fanden allgemeine Verehrung. Gellert ertrug die Leiden eines kränklichen Körpers mit christlicher weiser Fassung und Geduld und entschlummerte den 15. December 1769.(([[verzeichnisse:quellen:loeffler]]))**  |
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