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 V. 11. ** Der Herr wird seinem Volk Kraft geben.** David kehrt zu dem vorigen Gedanken zurück, nämlich dass Gott, wenn er auch überall seine Macht sichtbar offenbart, sie doch in besonderer Weise gegen sein auserwähltes Volk erweist: und er schildert den Herrn sogar ganz anders als zuvor, - nicht wie er die Menschen, die er anredet, durch Furcht und Schrecken zu Boden schlägt, sondern wie er sie aufrecht erhält, herzt und stärkt. Mit dem Worte „Kraft“ fasst er alles zusammen, was sie hochhält. Er prägt uns also ein, dass alles, was zur Erhaltung des Lebens der Frommen dient, allein aus Gottes Gnade fließt. Dies bekräftigt er auch durch den nächsten Satz: ** der Herr wird sein Volk segnen.** Denn es heißt dann von Gott, dass er jemand mit Freuden segne, wenn er ihn so freigebig und gütig behandelt, dass sein ganzes Leben glücklich verläuft und ihm nichts an der vollen Glückseligkeit fehlt. Hier wollen wir lernen, uns unter Gottes Herrschaft mit einer Ehrfurcht zu beugen, die doch von ihm alles Gute erhofft: denn im Blick auf Gottes unermessliche Macht dürfen wir fest überzeugt sein, dass er uns mit einer unbesieglichen Schutzwehr umgibt.  V. 11. ** Der Herr wird seinem Volk Kraft geben.** David kehrt zu dem vorigen Gedanken zurück, nämlich dass Gott, wenn er auch überall seine Macht sichtbar offenbart, sie doch in besonderer Weise gegen sein auserwähltes Volk erweist: und er schildert den Herrn sogar ganz anders als zuvor, - nicht wie er die Menschen, die er anredet, durch Furcht und Schrecken zu Boden schlägt, sondern wie er sie aufrecht erhält, herzt und stärkt. Mit dem Worte „Kraft“ fasst er alles zusammen, was sie hochhält. Er prägt uns also ein, dass alles, was zur Erhaltung des Lebens der Frommen dient, allein aus Gottes Gnade fließt. Dies bekräftigt er auch durch den nächsten Satz: ** der Herr wird sein Volk segnen.** Denn es heißt dann von Gott, dass er jemand mit Freuden segne, wenn er ihn so freigebig und gütig behandelt, dass sein ganzes Leben glücklich verläuft und ihm nichts an der vollen Glückseligkeit fehlt. Hier wollen wir lernen, uns unter Gottes Herrschaft mit einer Ehrfurcht zu beugen, die doch von ihm alles Gute erhofft: denn im Blick auf Gottes unermessliche Macht dürfen wir fest überzeugt sein, dass er uns mit einer unbesieglichen Schutzwehr umgibt. 
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