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-======Ahlfeld, Friedrich - Matthäusevangelium====== 
  
-**Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe!**\\ 
-(Matth. 7, 15.)  
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-HErr JEsus Christus, erbarme Dich über uns, dass wir herauskommen aus allerlei Schein, Lüge und Heuchelei! Pflanze und gründe uns in die Wahrheit: denn wir sind Dein, und Du bist die Wahrheit. HErr, gib uns eine gründliche Erkenntnis unseres Heils, gib uns auch einen rechten Ernst, Dich zu bekennen und Dir nachzuwandeln! Befreie Du uns von Menschenknechtschaft! Lass uns nicht mehr abhängen von der Meinung, vom Wort und dem Augenwinken der Leute! Gib uns in Dir die gottselige, evangelische Freiheit und Klarheit, welche hindurchschaut durch die Maske, welche mit dem Schwert des Wortes den Nebel aller Lüge und Heuchelei durchschneidet und unbeirrt vor Deinem heiligen Angesicht ihren Gang geht! „Hüter, wird die Nacht der Sünden Nicht verschwinden? Hüter, ist die Nacht schier hin? Wird die Finsternis der Sinnen Bald zerrinnen, Darin ich verwickelt bin? Möcht ich, wie das Rund der Erden lichte werden! Seelensonne gehe auf! Ich bin finster, kalt und trübe: JEsu, Liebe, Komm, beschleunige den Lauf.“ Amen. (F. Ahlfeld.) 
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-**Da sagte Er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?**\\ 
-(Matth. 8,26.)  
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-Ist der HErr Jesus der Steuermann in unserem Lebensschifflein, dann brauchen wir Sturm und Wellen nicht zu fürchten. Wie oft haben wir schon Seine rettende Macht erfahren dürfen! Wenn die kalten Nordwinde der Sorge durch dein Herz wehten, sind Sabbatsstunden gekommen, wo der Glaube dir sagt: „Er lebt und regiert ja noch.“ Da ward es ganz still. Wenn die Angst vor Gottes Gericht dein Herz durchwühlte, wie ein Sturm die Tiefen des Meeres durchwühlt, und du konntest Christum in dir aufwecken, konntest gläubig zurückkehren zu Ihm, der Sich um unserer Sünde willen dahingegeben hat, dann ward es ganz still. Sobald Er am Steuer steht, bekommt das Schiff die rechte Richtung. Er steuert mit den Jüngern dem Land zu. Das Land, das einzig feste Land ist die Gnadenheimat der Kinder Gottes. Keine Flut zerstört dieselbe. Vor dem Ufer dieses Landes müssen wir noch einmal durch eine harte Brandung schiffen. Hoch gehen da die Wellen. Doch habe nur Deinen HErrn im Schiff und auch hier wird es still werden! Wenn endlich die Stimmen der Angst in Dir schweigen, dann wird laut die Stimme des Lobes und Preises: „Was ist das für ein Mann, dem Wind und Meer gehorsam ist!“ Dann ist dein Herz erfüllt von dem Ruhm:  
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-„Du hast mir die Bahn gebrochen, \\ 
-Hast die Fluten überwunden, \\ 
-Hast mich aus der Stürme Nacht \\ 
-Sicher an das Land gebracht! \\ 
-Preis sei Deiner Gnad und Macht!“ Amen. (Fr. Ahlfeld.)