Krummacher, Friedrich Wilhelm - Elias der Thisbiter - Elias Auftritt

Krummacher, Friedrich Wilhelm - Elias der Thisbiter - Elias Auftritt

Es ist eine glänzende Schilderung, meine Lieben, welche der Herr uns macht von seiner wahren Kirche hier auf Erden, wenn Er im Hohenliede Kap. 4, V. 4. ihr zuruft: „Dein Hals ist wie der Turm Davids, mit Brustwehren gebaut, dran tausend Schilde hangen, und allerlei Waffen der Starken.“ Er vergleicht sie mit jenem festen Turm, den David auf dem Hügel Zion baute. - So steht auch, auf einen Fels gegründet, die Gemeine Gottes, und der Fels ist Christus und sein Blut. Sie ruht auf Gottes Macht und Wort; der Dreieinige, der ewig lebt, trägt sie in Händen. Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.

Davids Turm war mit Brustwehren gebaut, daran hingen die Schilde seiner Helden zu tausenden. Und wann sah man den Turm der Kirche Jesu je unbeschildet. - Schon manch Jahrtausend hat der Scharfschuss aus der Hölle seinen Bogen gegen sie gespannt, und mit Feuerpfeilen sie beschossen; sie steht noch heute unversehrt.

Ein Schild ist hier genug für tausende; der deckt sie ganz, und blinkt herrlich. - Wo ist die Lanze, die ihn durchbohren will. Ihr Schild heißt A und O. Kein Rost wird ihn verzehren.

Davids Turm war aber auch behagen mit allerlei Waffen der Gewaltigen und der Starken. Es waren Waffen geschlagener Feinde, ausgehängt zur Schau als Siegeszeichen; es waren Waffen sieggekrönter Streiter, die für Zion fochten, den Enkeln aufbewahrt zu begeisterndem Gedächtnis. Auch der lebendige Turm der Kirche Gottes ist mit gleichem Schmuck behangen für das Geistesauge. - Seht, seht, da hängen sie an den Zinnen, erobert und zerbrochen die Waffen vieler tausend überwundener Starken. - Hier das Schlachtschwert, des Mörders von Anfang, des alten Drachen, dort der giftige Stachel des Todes, des grausen Schreckenkönigs; hier das schwere Geschütz der sieben Hügel, dort die zerschellten Speere und Hellebarden vieler falschen Propheten und Irrgeister, samt ihren eroberten Fahnen, und es mehrt sich von Jahr zu Jahr die Zahl zersplitterter Feindeslanzen und überwundener Widersacher, die der Held zur Schau trägt öffentlich.

Doch übersehen wir auch nicht am Turme die Heldenschwerter derer, die für Zion im Streit gestanden, und denen wir als Organen und Werkzeugen des lebendigen Gottes die Bewahrung unseres Lichts und die Erhaltung des wahrhaftigen Heiligtumes zu verdanken haben, auch sie blinken an der Zinne, uns, den späten Enkeln, zu Freud' und Trost, und zu ermunterndem Exempel. - Hier das Schwert eines Noah, des Predigers der Gerechtigkeit, dort eines Moses, des geplagten Mannes; hier die Waffenrüstung Daniels, dort Judas des Makkabäers, hier Pauli, des guten Streiters, dort Petri, des Felsenmannes, hier Hussens und Wiclefs Helm und Panzer und dort das Turniergeschmeide Luthers, Calvins und Zwinglis, lauter Eiferer für die Ehre Gottes, lauter rüstiger Verfechter der Veste Zion.

Und siehe, unter diesen geistlichen Heldenschwertern, da springt eins mit sonderlichem Glanze in die Augen, das hat Gewaltiges, getan für Gottes Ruhm und Reich, und war zweischneidig und durchdringend, wie nur eins, in schwerer böser Zeit, und ist mit Schweiß und Blut bedeckt. - Wes ist die tapfere Waffe? Elia, des Thisbiters, des Mannes groß in Wort und Tat und Wundern; der hervor brach wie ein Feuer, und dessen Wort brannte wie eine Fackel, und der so herrlich war und ausgezeichnet durch die Gnade, dass, als der einzig Herrliche auf Erden wandelte, die Juden sprachen: „Es ist Elias.“

Eliä Leben nach innen und nach außen bildet einen unerschöpflichen Quell vielfacher Erhebung und Glaubensstärkung, Ermunterung und Erquickung, darum sind wir gesonnen, die Geschichte dieses Gottesmannes in einer Reihe von Betrachtungen an euren Augen vorüberzuführen. - Ihn wollen wir begleiten, bald zu den Gassen der Königsstadt und zu den Fürstenthronen, bald in die Wüste und einsame Wildnis, bald auf den offenen, sturmbewegten Schauplatz seines Wirkens, bald in das stille Kämmerlein und in den Tränenwinkel, und an ihm lernen, wie der Herr die Seinen führt, und wie die Gotteskraft ist mächtig in dem Schwachen. Der Geist des Herren Herrn bekenne sich in Gnaden zu diesen unseren Betrachtungen und walte es, dass manches müde Herz dadurch erquickt, manch strauchelnd Knie dadurch gestärkt werde.

1. Kön. 17, 1.
Und es sprach Elia der Thisbiter, aus den Bürgern Gilead, zu Ahab: „So wahr der Herr, der Gott Israels lebt, vor dem ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.“

So beginnt die Geschichte unsers Propheten, kurz und kräftig, - gleich mitten in sein Leben uns hineinversetzend, und in seinem ersten Erscheinen haben wir schon den ganzen Mann, wie er leibt und lebt, nach innen und nach außen. - Die Art und Weise, wie Elias in die Geschichte eintritt, ist bemerkenswert. Die vorhergehenden Kapitel graben durch die Wand, und enthüllen uns die Gräuel, in welchen Israel in der damaligen betrübten Zeit bis über das Haupt versunken lag. - Ach siehe, Wolken und Nebel umgrauen das ganze Land, Baalim und Astartenbilder grinsen uns an von allen Seiten, Heidentempel und götzendienerische Altäre bedecken den heiligen Boden, alle Hügel dampfen von abgöttischen Opfern - alle Berge hallen wieder vom lästerlichen Geheule der Lügenpriester. Das Volk säuft Unrecht wie Wasser und tobt in schamlosen Zeremonien um die goldenen Kälber. - O wehe, wie ist die Herrlichkeit Israels dahin gefallen - wie ist Abrahams Same so unkenntlich - das Licht so finster, das Salz so dumm, das Gold so hässlich geworden! - Schwere, schwarze Nacht an allen Enden - und nichts als Nacht - und nirgends ein tröstlich Sternlein in den Wolken. Da heißt es plötzlich: „und Elias sprach.“ - Wie aus den Wolken gefallen, einem Blitz Gottes vergleichbar, wie ein leuchtender Feuerbrand, von Jehovas Hand geschleudert, so tritt dieser Mann in das grauenvolle Nachtstück ein: ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlecht, wie Melchisedek. Da steht er - mitten in der Verwüstung - mit seinem Gott allein in weiter Welt. Das einzige Salzkorn fast in der allgemeinen Fäulnis, der einzige Sauerteig, der den ganzen Teig durchsäuern soll - und dass man gleich erfahre, wer es sei, so beginnt er seine Laufbahn fast wie ein Gott, mit einer unerhörten Glaubenstat, indem er im Namen seines Herrn den Himmel verschließt über Israel, und das Firmament in Erz und Eisen wandelt. - Gott lob! nun ist die Nacht so schauerlich nicht mehr, denn ein Mann Gottes steht darinnen und das macht sie heimlich, als wär der Mond darüber aufgegangen.

Lasst uns denn nun bei dem, was von diesem Gottesmann in unserm heutigen Abschnitte uns berichtet wird, einige Augenblicke mit unserer Betrachtung verweilen, und unsere Blicke richten auf seinen Namen und seine äußerlichen Verhältnisse; auf seine innerliche Stellung und auf die prophetische Drohung, mit welcher er auftritt.

1.

Der Mann, mit dem wir es zu tun haben, heißt Elias. Wir halten das nicht für müßige Spielerei, dass wir bei Männern Gottes, wie Elias, auch auf den Namen, den sie tragen, einiges Gewicht legen, und nach dessen Sinn und Inhalt fragen. In Israel, wo die Namengebung nicht der menschlichen Willkür überlassen war, sondern unter der genauesten Leitung Gottes stand, so dass der Herr nicht selten ausdrücklich und unmittelbar verfügte: „So soll das Kindlein heißen!“ Da gab es keinen bedeutungslosen Namen, kein Name war da leer und ohne irgendeinen realen Grund und Inhalt. War es hier eine köstliche Verheißung und göttliche Zusage, so war es dort eine ernste Warnung, eine heilige Lebensregel, oder irgendein anderes Memento, was man in dem Namen, den man empfangen hatte, mit sich herum trug. Bald bezeichneten die Namen im Volke Gottes den Charakter und die vorherrschende Gesinnung eines Menschen, wie der Name Abel, Nichtigkeit, Demut, bald seinen göttlichen Beruf, wie der Name Noah, Tröster, bald des Menschen Los auf Erden, wie Maria, Bitterkeit, bald versiegelte der Name eine Verheißung, die dem Menschen geworden war, wie der Name des Sohnes Thara. Abraham, d. i. Vater vieler Völker, bald bezeichnete er des Menschen eigentümliche Stellung zu Gott, wie der Name Henoch, Geweihter, David, Geliebter usw. So ist es denn nicht zu verwundern, dass man in Israel auch den Namen, den man trug, in das Gebiet seiner ernsteren Betrachtungen hineinzog, und zu forschen und zu fragen pflegte, was doch der Herr dadurch wohl habe sagen und zu verstehen geben wollen. Die Namen waren den Leuten wie Gedenktäflein, und wie die Glöcklein an dem Rocke des Priesters, sie erinnernd an den Herrn und an sein Regiment, und zu allerlei heilsamen Erwägungen ihnen Anlass gebend. Man schöpfte Trost und Stärkung, Warnung und Ermunterung aus seinen Namen, und manchem ward sein Name gar zu einem Seile, an welchem er zu Gott gezogen wurde. Ich weiß es wohl, dass ein Mensch, der seine religiöse Anschauung bis auf solche Lappalien und Details, wie ein Name ist, ausdehnt, vor dem Tribunale unserer aufgeklärten Leute als ein beschränkter Kopf, und ein abgeschmackter, abergläubischer Kleinigkeitskrämer verurteilt und verlacht wird. Leider ist selbst unter den Gläubigen der Glaube an den Gott, der die Härlein zählt, und in Kleinigkeiten groß sein will, praktisch eine seltene Perle worden. In welchem aber dieser Kinderglaube noch sein Hüttlein hat, der zwischen Groß und Klein nicht unterscheidet und den lieben Gott so recht in Haus und Hof herunter bringt, und Ihn unter seinem Feigenbaum und Weinstock bei sich sitzen sieht, ein solcher Mensch ist selig, und hat viel Freud' und Frieden und göttliche Ergötzung allerwege, und wo er geht und steht, sieht er Gesichter, und hört Gottesstimmen, in Namen, in Träumen, in Gedanken, in Begegnungen und Alles um ihn her ist Rede Gottes und Rauschen seiner Füße auf den Bergen, und der Herr sein Gott lallt und stammelt mit ihm in allerlei Zeichen und Bildlein, bald so, bald anders, wie eine Mutter mit ihrem Säugling, und schämt sich nicht der kindischen Mundart.

Unser Prophet heißt Elias, das ist verdolmetscht: „mein Gott der Kraft“ oder „der Herr ist meine Stärke.“ - Ein schöner, großer Name, und er trug ihn mit der Tat und Wahrheit. Ein Mensch, wie ich und Du, war er, nichts in sich, und doch sein war die Stärke Gottes; nichts vermochte er, und Taten der Allmacht gingen von seinen Händen; am Staube lag er, ein Wurm, und nahm Teil an Gottes Herrschaft und Regierung, ein König, und hatte Gewalt, die Wolken zu offenen und zu schließen, den Toten zu gebieten, dass sie lebten, den Lebendigen, dass sie verdorben, und Gericht zu halten über Gottes Feinde. So mochte er mit Recht Elias heißen, das ist „Gott stärkt mich“? Mitnichten: „Gott selbst ist meine Stärke.“ Hier ist ein Unterschied. Es ist ja nicht dasselbe gesagt, meine Lieben, so Jemand spricht: „Gott hält mir seinen Schild vor“ und so einer rühmen darf: „Gott ist mein Schild!“ Hält er den Schild mir vor, so wird mir nichts ein Härlein krummen, und das Unglück, vor dem ich zittre, kommt nicht an mich. - Ist Gott mein Schild, so recke ich mein Haupt ins wilde Wetter, als wär der Himmel blau, und bin in Gott vergnügt, auch mitten im Gedränge, als wär ich nicht darinnen. -

Petrus, da er aus Kerker und Banden los und ledig heraus ging, und alle Riegel vor ihm brachen, konnte jauchzen auf dem Wege: „der Schild des Herrn ist um mich her!“ Stephanus unter den tödlichen Steinwürfen der Feinde schrie mit seinem Engelsangesichte: „Gott ist mein Schild!“ - Es bedeutet nicht einen gleichen Stand, so jemand sagt: „Gott tröstet mich“ und ein anderer darf bekennen: „Gott ist mein Trost.“ Tröstet mich der Herr, dann wird mirs leicht und hell und froh ums Herz, und in den Kummer meiner Seele fließt Gefühl der Freude, liebliches Wesen. Ist Gott mein Trost, so kann das Herz zerrissen sein, und dürr und dunkel, ich zage nicht, und bin getrost und wohlgemut, und stehe über meinem Herzen, und wandle auf der Brandung und bin stille; in der Empfindung hab ichs nicht, aber ich habs im nackten Glauben an den Gott, der einmal sich als meinen Gott mir zugeschworen; im Glauben hab' ichs, der auch das hat und das besitzt, was ich nicht sehe noch schmecke und empfinde. - Es ist nicht ein und dasselbe, meine Lieben, so ich sage: „Gott gibt mir Frieden“ und ein anderer bekennt: „Gott ist mein Friede.“ - Gibt Gott mir Frieden, so legen sich die stolzen Wellen meiner Seele, so verbraust der Sturm und die Feuerflammen sind verlodert, und ein stilles sanftes Sausen, wie von Horebs Gipfel durchhaucht mein Herz und die Gewürze triefen in meinem Garten. Aber wenns noch wetterleuchtet am Himmel meiner Seele, und blitzt und donnert hin und wieder, und das Gewissen ist am Murren, das Fleisch im Aufruhr, die Gedanken am Verklagen, und die Feuerpfeile des Bösewichts durchschwirren die erschrockene Seele; - ich leide Trübsal, aber ich ängstige mich nicht, mir ist bange, aber ich verzage nicht, und über den Tumult hinaus gehoben im Glaubenswagen, umklammre ich die verklärten Wunden meines Herren, und rette mich in den Gedanken, dass Er „Gott Amen“ heiße, und Bund und Treue halte in tausend Glied, und lege das arme, hartbedrängte Schifflein meines Herzens in der Bucht des Glaubens an die freie Gnade, und bei den Felsen der unverbrüchlichen Verheißungen vor Anker - dann ist der Herr mein Friede. Eine gleiche Bewandtnis hat es nun auch mit den Ausdrücken: „Gott stärkt mich“ und „Gott ist meine Stärke.“ Gott mich stärkt, so bin ich etwas durch seine Gnade, und empfinde eine Gotteskraft in mir, durch die ich was vermag, und fühle mich gewappnet und angetan mit Mut und Freudengeist in meiner Seele, und spotte der Walle und der Mauern und ist mir Bahn und Raum gemacht, und fürchte nichts. - So ich aber nichts bin, und finde nichts als Nichtigkeit und Schwachheit in meiner Seele, und Zittern im Blick auf die Gefahr, die mich umringt, und auf die himmelhohen Berge von Schwierigkeiten, die vor mir liegen, und doch, obs der Natur auch graut, ich gehe getrost drauf zu, hoffend wider Vernunft, Gefühl und Hoffnung an, im nackten Glauben an den ewig Nahen, der mit mir ziehen will, und dem es ein Geringes ist, mit einem Wörtlein die Wellen im Meer zu schlagen, und Gebirge zu zerdreschen, dass sie Ebnen werden, und wandle durch den Glauben auf den Wogen des natürlichen Grauens, ohne Mut ein Held, in Schwachheit stark, im Zagen tapfer; - dann kann ich rühmen: „Gott ist meine Stärke“ und meine Füße sind gestellt auf einen Felsen. - Es ist ein Wunder um den Glauben, der die Allmacht einschließt, der Gott und einen Wurm zu einem Mann vereint, und legt das Zepter des Allmächtigen in Säuglingshände.

Mit Herkunft, Stand und Vaterland konnte Elias eben nicht groß tun. Er stammte, wie wir aus dem Text ersehen, vom Gebirge Gilead, jenseits des Jordans, das zwar reich war an allerlei Gewächs, Kräutern, Spezerei und Salben, aber größtenteils von blinden Heiden bewohnt, und bedeckt mit den götzendienerischen Gräueln der Amoriter. Es lag nicht ferne von der Gegend, wo einmal die Teufel unter die Säue fuhren, und es lässt sich denken, dass ohne die größte Not es keinem Juden einfiel, zwischen diesen Bergen Wohnung zu machen. - Es mag ein armseliger Haushalt gewesen sein, vielleicht eine bettelarme, verjagte Judenfamilie, wo das Söhnlein Elias geboren und erzogen ward. - Sein Geburtsort Thisbe war wohl nichts anders, als ein unbekanntes elendes Gebirgsdorf, und von Schulen, Universitäten und der großen Welt ist das Knäblein wohl nicht viel gewahr geworden. Aber das ist ja einmal so unsers Gottes Art von Alters her, dass er die Leute, mit denen er Großes ausrichten will, viel eher aus dem Staube, als von den Thronen nimmt, damit an den Tag komme, wie Alles an seiner Wahl gelegen sei, und offenbar werde, nicht Fleisch habe dies und das getan, sondern ihm allein gebühre die Ehre. - Aus diesem Grunde bereitete er denn auch damals in Gilead die Augensalbe, welche die Augen der Tochter Zion heilen sollte, und erzog sich in der Mördergrube des Amoriterlandes den Mann, mit welchem er, wie mit einer Keule, Altäre zerschmeißen, Könige richten, und das Priestertum der Baalim verderben wollte. Übersetzen wir „Thisbiter“ deutsch, so heißt es ein Bekehrer, und wie übereinstimmend ist auch dieser Name mit dem ganzen Leben und eigentlichen Berufe unsers Propheten. -

Von der Jugend Eliä und seinem früheren Tun und Treiben wissen wir nichts, nur dass eine alte, zwar wohl fabelhafte, aber recht sinnreiche Sage uns Folgendes erzählt. Bei der Geburt Eliä habe sein Vater Sobach ein Gesicht gehabt. Er habe verschiedene Männer in weißen, leuchtenden Kleidern um das Söhnlein her gesehen, die hätten dasselbige ehrerbietig in feurige Windeln gewickelt, und ihm statt der Speise lodernde Feuerflammen dargereicht. Dieses Gesicht hätten dann die Priester dahin ausgelegt, dass das Haus Eliä dereinst in großem Lichte stehen, er selbst aber mit Feuer des Mundes Israel richten werde. Und welche Weissagung wäre pünktlicher in Erfüllung gegangen als diese!

Mit einem Worte des Glaubens und der Kraft betritt Elias den Schauplatz der Geschichte. Und Elias heißt es der Thisbiter sprach. - Und wo er spricht, und zu wem und wann? Ha siehe! Die Stimme eines Predigers in der Wüste. - Seit Salomons Tode war über Israel das Unheil herein gebrochen, unaufhaltsam, wie auf Adlers-Flügeln, und kein Damm war mehr so stark, dass er den Strom des allgemeinen Verderbens hätte aufhalten können. Die despotische Äußerung Rehabeams, des Sohnes Salomo, bei seiner Thronbesteigung, dass, wenn sein Vater das Volk mit Peitschen gezüchtigt habe, er es hinfort mit Skorpionen geißeln wolle, säte böses Blut, und hatte die Folge, dass zehn Stämme sich empörten, ihm den Gehorsam aufkündigten, sich zu einem eigenen Reiche konstituierten, und den Feldherrn Jerobeam förmlich zu ihrem Könige ernannten. Nur die beiden Stämme Benjamin und Juda blieben dem neuen Könige und mithin dem Davidschen Regentenhause untertan, und bildeten fortan das Königreich Juda, so wie die zehn abgefallenen Stämme sich das Reich Israel nannten. Die Könige des Reiches Juda, die den Süden des gelobten Landes inne hatten, residierten zu Jerusalem und auf Sion. Die Könige des Reiches Israel, das die nördlichen Gegenden umfasste, hatten ihren Sitz in der Bergfeste Thirza, nachmals in der Stadt Samaria. Beide Reiche lagen in ewiger Fehde wider einander, aber das war nicht der größte Jammer. Viel tausendmal schlimmer war die Zerrüttung nach innen. -

Jerobeam begann seine Regierung damit, dass er in seinem Reiche einen neuen Gottesdienst einführte, und zwar aus politischen Absichten. Er befürchtete, wenn das Volk mit dem Tempel und dem Gottesdienste zu Jerusalem in Gemeinschaft bliebe, so werde es wohl nach und nach von ihm wieder abfallen, und unter das Davidsche Zepter zurückkehren. Er ließ darum die goldenen Cherubim des Tempels nachbilden, verlegte einige Feste auf andere Zeiten, und wählte Priester aus allen Stämmen des Volkes, wie es ihm gefiel, ohne an den Stamm Levi sich zu binden. -

Dieser gesetzwidrige Gottesdienst wurde zum offenbaren Götzendienste, als im Jahre 900 vor Christi Geburt der König Ahab, dieser feige, charakterlose Sklave seines blutdürstigen Weibes Isebel auf den Thron des Reiches Israel kam. Da wurde auf Antrieb dieser gottlosen Heidentochter aus Sidon die Verehrung Baals förmlich als Landesreligion eingeführt, und wider die Anbeter des wahren Gottes mit Feuer und Schwert gewütet. - O der betrübten bösen Zeit, die nun hereinbrach, der finstern Nacht, die das Land umgraute, der Gräuel und Scheuel, die allerwege an den Tag geboren wurden! Düstere Götzentempel stiegen empor an allen Enden und Orten, abgöttische Altäre, rot vom Blut hingewürgter Propheten und Gotteskinder, boten dem Höchsten Hohn und forderten ihn zu Eifer und Rache auf. - Die schreiendste Ungerechtigkeit saß auf dem Throne, die verruchteste Willkür wurde zur Politik und Staatsmaxime erhoben. Und alle Hügel und Berge, Wälder und Haine, Häuser und Hütten wurden mit den abscheulichsten zucht- und schamlosesten Gebrauchen und Heidengräueln verunreinigt. Der Teufel schien seine Residenz aus der Hölle auf die Erde verlegt zu haben, und die Sonne des Himmels mit dem Dampf und Qualm der gräulichsten Abgötterei verdunkeln zu wollen. Und nun siehe, diese Zeit, diese schrecklichen Umstände und Verhältnisse sind es, unter welchen Elias, der Mann Gottes, wie in einen finsteren Rahmen eingefasst, uns begegnet. -

Das Reich Ahabs und Isebels ist der nächtliche Schauplatz, den er im Namen Gottes betritt, und wo wir ihn werden wirken sehen, und ein tyrannischer Fürst, eine blutdürstige Despotin, ein wahnsinnig gewordenes Volk und eine Unzahl hochfahrender Lügenpriester bilden den Acker, wo er graben und pflügen soll.

Wie wird der Mann Gottes unter solch einem verkehrten und unschlachtigen Geschlechte sich verhalten? - Was wird er auf diesem stürmischen Meere für Erfahrungen machen, wie wird er über solche Mauern, Gebirge und Bollwerke hinweg kommen? - Das alles werden wir nun in der Folge erfahren und jeden Augenblick uns aufgefordert fühlen, gestärkt am Glauben freudig auszurufen: „Der Herr ist Gott - Der Herr ist Gott.“

2.

Vorläufig genug von Eliä äußeren Verhältnissen. Nun einen Blick auch auf seine innere Stellung, auf sein Verhältnis zu Gott. Das bezeichnet er selbst in den Worten unseres Textes, indem er spricht: „So wahr der Herr, der Gott Israel lebt, vor dem ich stehe.“ Elias stand vor dem Gott Israels; das war seine geistliche Richtung und Stellung, das der Charakter seines inwendigen Lebens. Wer der Gott Israels sei, fragst du? Kennst du den Engel, der Abraham zusprach im Terebinthenhain Mamre, und den geheimnisvollen Mann, der mit Jakob rang, bis die Morgenröte anbrach, und ihm zurief: „Nun sollst du Israel heißen, denn du hast mit Gott und Menschen gerungen, und bist obgelegen?“ Kennst die Erscheinung im brennenden Dornbusch am Fuße Horebs; und das wundervolle helle Angesicht, von dem der Vater sagte in der Wüste: „Ich will nicht mit dir ziehen, Mose, aber mein Angesicht will ich senden, das soll dich leiten?“ Kennst du den lebendigen Fels, der mit folgte durch die Wildnis gen Kanaan, und den Fürsten über die Heere Gottes, im blanken Waffenschmucke, der zu Josua trat, am Jordan, und das Schwert seines Sieges war, und seiner Hilfe Schild. Kennst du ihn wohl? - Christus ist sein Name. Der ist der Herr, der Gott Israel. - Vor Ihm stehen die tausendmal Tausend; vor Ihm die Engel, die er zu Winden, die Diener, die er zu Feuerflammen macht, vor Ihm stand Elias.

Selig sind deine Leute, und selig diese deine Knechte, die allezeit vor dir stehen. So sprach die Königin aus Saba zu Salomo. Aber hier ist mehr denn Salomo, wie viel seliger die Knechte, die da stehen vor dem Gotte Israels unverrückt. Aber vor Ihm steht Niemand in eigener Stärke. - Die Er vor sich stehen lässt, die stehen auf Seinen Füßen, die stehen in Seiner Kraft, die stehen in Seiner Gerechtigkeit und Schöne. Denn er führt einen eisernen Stecken, und schlägt darnieder Alles, was sich erkühnt, auf eigener Wurzel vor ihn treten, in eigener Stärke ihn anschauen, in eigener Gerechtigkeit und Macht vor ihm das Haupt erheben zu wollen; - Er mag es nicht leiden. -

Aber zum Wurm im Staube, zu dem armen ausgeleerten Sünder, der in seinem Blute liegt, spricht er: Richte dich auf stehe vor mir, sieh mir getrost ins Angesicht und fürchte dich nicht.“ Wer vor ihm stehen und Haupt und Stirne zu ihm erheben will, der muss zuvor vor ihm im Staube gelegen, und sich gewunden und gekrümmt haben. - Wie oft mag Elias zwischen den Bergen Gileads an der Erde gelegen, wie manche Tränen mag er in einsamen Klüften und Höhlen vergossen haben, ehe er sagen konnte: „So wahr der Herr lebt, der Gott Israels, vor dem ich stehe!“ Elias war ein Gott versöhnter Mensch in Christo Jesu, dem Messias, und mit dessen Gerechtigkeit bekleidet. Das liegt in seinem Worte: „Ich stehe vor dem Herrn; dem Gott Israels; das bestätigt der Umstand, dass er es war, den Christus fast 1000 Jahre später neben Moses würdigte, ein Zenge seiner Verklärung zu sein auf der Höhe Tabors.

Doch das Stehen vor dem Herrn drückt noch etwas anders aus, als im Allgemeinen den Stand des Versöhntseins. - Es bezeichnet noch ein besonderes Verhältnis zu Gott. Die Ausdrucke: „Ich stehe vor dem Herrn“ und „der Herr steht vor mir“ bezeichnen einen zweifachen Stand. Von allen Kindern Gottes muss beides gesagt werden können. Aber bei den Einen ist das erstere, bei den Andern das andere mehr vorherrschender Charakter geworden, und deshalb unterschieden die alten Mystiker häufig den apostolischen, d. h. mehr nach außen hin für die Ehre des Herrn wirksamen und den beschaulichen, mehr in sich lebenden Christen. -

Der Herr steht vor mir, wenn seine holdselige Gestalt und Wesen in meinen inneren Gesichtskreis eintritt, wenn ich sein Kreuz und seine Wunden vor den Augen des Glaubens trage, und seine Liebenswürdigkeit gleichsam in mich sauge, wenn ich mich selig versenke in die Beschauung seiner Schönheit und Gnade, seiner Werke und Wunder, und mich labe in der Stille am Anblick seines Opfers und seiner blutigen Verdienste, mich labe und weide an dem kühlen Wasser seiner ewigen Zusagen und Verheißungen, dann steht der Herr vor mir, und ist solches die herrschende Richtung meines inwendigen Lebens geworden, so mag ich ja wohl vorzugsweise ein beschaulicher und ein eingekehrter Christ genannt werden. Ich stehe dagegen vor dem Herrn, wenn ich vor allem begehre, dass der Wille des Herrn mir jederzeit recht offenbar werde, und ich von einem Augenblicke zum andern nichts anders tuen möge, als was Ihm gefalle und zu seiner Ehre diene. Wenn ich meine Augen wacker halte, und gleichsam auf den Posten stelle, die Signale meines Königs zu erkunden, und die Ohren meines Geistes spitze, zu vernehmen seine Stimme und Befehle in mir und außer mir; wenn mich verlangt nach seinen Winken, um den Weg seiner Gebote zu laufen, und meine Seele eifrig für des Herrn Sache und Ehre, ohn' Unterlass mit dem Dichter singen möchte: „Was willst du, Herr, das sage mir; ich klopf, ach tu doch auf die Tür; ich ruf und schrei, du hörst es wohl, was willst du Herr, das ich tun soll? - Dann stehe ich vor dem Herrn. Und ist dies vorherrschender Charakter, so gehöre ich zu den Christen, die man die apostolischen, die nach außen wirksamen zu nennen pflegt. -

Von Elias konnte man beides sagen, wie von allen Gotteskindern, aber sein vorherrschender Charakter war der, den er selbst in unserm Text bezeichnet. Er stand vor dem Herrn. Ein Werkzeug zu sein des göttlichen Willens, zur Heiligung und Verherrlichung seines Namens, das war sein feuriges Verlangen, and sein geistlich Ange wie sein Ohr konnten mit jenem Wächter bei Jesajas sagen: „Herr, wir stehen auf der Warte immerdar des Tages, und stellen uns auf unsere Hut alle Nacht.“ Sein Leben war ein Lauschen nach Gottes Stimme: Die suchte er im Donner und im Sturm, wie im sanften Sausen des Lüftchens; er horchte nach ihr in den Wendungen seines Lebens, wie in den inneren Regungen seines Gemütes, und wenn er auch ging und wanderte, sein Wandern war dennoch nur ein Stehen und Passen, unter offenem Himmel zog er einher, in der Gegenwart seines ewigen Königs verbrachte er seine Tage, und „Herr rede! dein Knecht hört!“ war seine Losung. - So war Elias durch Gottes Gnade, so stand er vor dem Herrn, dem Gotte Israels.

3.

Nun hinübergeblickt nach Samaria, der abgöttischen Stadt. - Da steht der Mann Gottes mitten unter den Feinden, dem Tyrannen Ahab gegenüber, und tut seinen Mund auf, keck und frei in Gott, und spricht daher, dass den Leuten die Ohren davon gellen: „So wahr der Herr, der Gott Israels lebt, vor dem ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.“ - Elias, was machst du? Welch ein Wagstück! heißt das nicht die Ehre Gottes aufs Spiel setzen? Wird man sein nicht spotten und dein dazu, so sichs verzöge, was du angekündigt? O, davor ist Elia nicht bange. Er ist sich seiner Sache gewiss.

Aber wie konnte Elias solches verkündigen? Elias, heiligen Eifers voll für die Ehre seines Gottes, ward innerlich im Geist gewiss, solch Straf- und Zuchtgericht über das verfinsterte Land möge die verhärteten Seelen wieder schmelzen, und den Namen Gottes wieder herrlich machen können. Er brachte diese Sache vor den Herrn, wie uns Jakobus sagt am Ende seines Briefes. „Elias war ein Mensch gleich wie wir, und betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte.“ - Und „Amen!“ hieß es von oben her in seine Seele hinein: „Amen es sei also; in deine Hände sei es gegeben, den Himmel zu verschließen und zu öffnen. Dieses Amen des lebendigen Gottes fasste Elias wie ein Schwert in die Hand, - auf dieses Amen sich gründend, verkündigt er die Dürre mit der Bestimmtheit eines Gottes. - Die ganze Natur Samariens schien den Kopf dazu zu schütteln, und seine Drohung zu verlachen. - Die üppigen Wiesen und Gefilde und die gefeuchteten Quellgrunde allerwegen schrien mit einander: „Elias, es soll dir nicht gelingen!“ und viel hundert sprudelnde Brunnen und Bäche, die das Land durchflossen, und die rauchenden Berge, welche die Wolken machen und anziehen alles schien sich vereinigt zu haben, sein Wort zur Lüge zu machen. Aber Elias ward nicht irre; er hatte das Amen seines Gottes in der Glaubenshand, was ging nun weiter die Natur und der Schein und die Vernunft ihn an. Er überschrie das Nein der Quellen, Bäche und Wolken mit seinem Ja, und wo Alles auf Üppigkeit deutete, da sprach er: „So wahr der Herr lebt, es wird eine Dürre werden.“ - So glaube auch du an das Amen, das du einmal von Gott in deinem Herzen empfangen über deinen Gnadenstand und deine Kindschaft. Lass dich nicht irre machen, weder durch deine kopfschüttelnde Natur, noch durch des Fleisches Schwachheit, weder durch das bedenkliche Gewissen noch durch den Teufel, den Geist, der stets verneint. Halt dich fest im Glauben an das einmal dir gegebene Gottes-Amen und bleibe dabei: „So wahr der Herr, der Gott Israel lebt, und ewig bleibt, Mich kann Nichts mehr verdammen, noch scheiden von der Liebe Gottes in Christo Jesu.“

„So wahr der Herr lebt, vor dem ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen fallen, ich sage es denn!“ Elias sprachs: da verwandelten Himmel und Erde ihre Gestalt. Der Himmel ward wie Erz und Eisen und seine Kraft verhalten. Gleichwie ein Fieber fiel das Wort des Propheten in die Eingeweide der Erde, verdorrend und versengend, und Ales was grün war und frisch, hing welkend, das Haupt, und Alles, was sprudelte und floss, verdunstete in Nichts, und Alles, was Odem hatte, lag darnieder keuchend und verschmachtend. Es fiel nicht Tau noch Regen viereinhalb Jahre. Solches bewirkte das Wort eines elenden Menschen. Aber freilich eines Menschen, der im Bunde stand mit dem Allmächtigen und in Willens-Einheit; und ich sage euch, ihr würdet die Werke auch tun, und größere denn diese, so ihr Glauben hättet. Kinder Gottes herrschen, walten, richten und regieren mit Jehovah. Das wird erst jenseits recht an den Tag kommen. Da werden wir mit einem Wörtlein Gestirne auslöschen, und neue Welten schaffen, und tun können was uns gefällt? Was uns gefällt? ja freilich, weil wir alsdann nichts anders wollen werden, als was der Herr will.

Wir schließen. Gemeine, du von Gott gesegnete, wahrlich, wahrlich, ich sage dir, es wird dir nicht erträglicher ergehen, als dem Lande Samaria und Israel, so nicht bei Zeiten die Hohen unter dir hinweggetan, die Haine ausgereutet, und die Baalim zertrümmert werden, vor welchen auch du, ach immer noch der Mehrzahl nach, fein oder grob die Knie beugst. - Ach ist's doch, als hätte der Himmel schon angefangen sich über uns zu schließen? - Wie fällt der Geistestau so spärlich, wie stehen so wenige auf vom Tode, und ein rechtes Rauschen des himmlischen Regens ist lange nicht mehr in unserm Tale vernommen worden. Was ist das? - Ist vielleicht ein Elias unter uns getreten mit seinem: „So wahr der Herr lebt, es soll dieser Jahre weder Tau noch Regen kommen.“ Oder schläft Elias, vergessend das Verschlossene wieder auf zu tun? Gemeine Gottes, Häuflein Israel, Volk seines Eigentums, du bist Elias. Auch deine Zunge ist gemacht, Wolken und Regen zu gebären, und ist ein Stab, der eherne Pforten sprengt. - Ach schlafe nicht, denn das Gebet der Gerechten vermag viel, wenn's ernstlich ist. - Geh, bete, bete um Tau und Wasser auf die Dürre, und dann verkündige es aus dem Amen deines Herzens: „Die Dürre eilt zu Ende, geht hinauf und esst und trinkt und seid fröhlich, denn nun rauschts, und will ein großer Regen werden.“ Gott walte das in Gnaden. Amen.

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