Zuletzt angesehen: 1. Mose - Kapitel 1

1. Mose - Kapitel 1

1. Mose - Kapitel 1

(Leander van Eß)

Gott schafft den Himmel und die Erde und Alles, was auf ihr ist, in sechs Tagen

1 Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war öde und leer; und Finsterniß war über dem Abgrunde; und es webte Gottes Geist über den Wassern.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Da wurde Licht.
4 Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und Gott schied zwischen dem Lichte und zwischen der Finsterniß.
5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsterniß nannte er Nacht. Und so ward es Abend; so ward es Morgen - der erste Tag.
6 Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung in der Mitte der Wasser; und sie scheide zwischen den Wassern und Wassern.
7 Und es machte Gott die Wölbung, und schied zwischen den Wassern unterhalb der Wölbung, und zwischen den Wassern oberhalb der Wölbung. Und es ward so.
8 Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und so ward es Abend; so ward es Morgen - der zweite Tag.
9 Und Gott sprach: Es sammeln sich die Wasser unterhalb des Himmels an einem einzigen Ort, damit das Trockene zum Vorschein komme. Und es ward so.
10 Und es nannte Gott das Trockene Erde; die Wasser-Sammlung aber nannte er Meer. Und Gott sah daß es gut war.
11 Und Gott sprach: Die Erde sprosse Gras und Kräuter, welche Samen tragen; auch Fruchtbäume, die Frucht nach ihren Arten tragen, welche ihren Samen in sich schließt auf Erden. Und es ward so.
12 Die Erde ließ aufgehen Gras und Kräuter, welche Samen tragen nach ihren Arten; auch Bäume, die Frucht tragen, welche ihren Samen in sich schließt nach ihren Arten. Und Gott sah, daß es gut war.
13 Und so ward es Abend; so ward es Morgen - der dritte Tag.
14 Und Gott sprach: Es seyen Lichter an des Himmels Wölbung, um zwischen dem Tage und zwischen der Nacht zu scheiden; und sie sollen zu Zeichen dienen, und die Zeiten und die Tage und Jahre zu bestimmen.
15 Und sie sollen zu Lichtern an des Himmels Wölbung dienen, um auf der Erde zu leuchten. Und es ward so.
16 Es machte Gott die beiden großen Lichter; das größere Licht, um den Tag zu beherrschen; das kleinere Licht, um die Nacht zu beherrschen; ebenso auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, um auf der Erde zu leuchten;
18 und um zu herrschen über den Tag und über die Nacht; und um zu scheiden zwischen dem Lichte, und zwischen der Finsterniß. Und Gott sah, daß es gut war.
19 Und so ward es Abend; so ward es Morgen - der vierte Tag.
20 Und Gott sprach: Es wimmeln die Wasser vom Gewimmel belebter Wesen; und das Gevögel fliege über der Erde oben am Gewölbe des Himmels.
21 Und Gott schuf die großen Seeungeheuer, und all' jene belebten, regsamen Wesen, von welchen die Wasser wimmeln, nach ihren Arten, und jedes gefiederte Gevögel nach seinen Arten. Und Gott sah, daß es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seyd fruchtbar, mehret euch, und füllet die Wasser in den Meeren; und das Gevögel mehre sich auf der Erde.
23 Und so ward es Abend; so ward es Morgen - der fünfte Tag.
24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor belebte Wesen nach ihren Arten, Vieh und Gewürm, und die Thiere der Erde nach ihren Arten. Und es ward so.
25 Es machte Gott die Thiere der Erde nach ihren Arten, das Vieh nach seinen Arten, und jedes Gewürm am Boden nach seinen Arten. Und Gott sah, daß es gut war.
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen nach unserem Ebenbilde, und nach unserer Aehnlichkeit! Die sollen herrschen über die Fische des Meeres, und über die Vögel unter dem Himmel, und über das Vieh, und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt.
27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde; nach Gottes Ebenbilde schuf er ihn; als Mann und Weib erschuf er sie.
28 Und Gott segnete sie. Gott sprach zu ihnen: Seyd fruchtbar, mehret euch, füllet die Erde, nehmet sie in Besitz; herrschet über die Fische des Meeres, und über die Vögel unter dem Himmel, und über alles Belebte, das sich auf der Erde regt.
29 Gott sprach: Siehe! ich gebe euch jedes Kraut, das Samen trägt auf der ganzen Erde, auch jeden Baum, an welchem Baumfrucht ist, welche Samen trägt; euch soll es zur Nahrung dienen;
30 und allen Thieren der Erde, und allen Vögeln unter dem Himmel, und Allem, was sich auf der Erde regt, worin ein lebendiger Athem ist, alles grüne Kraut zur Nahrung. Und es ward so.
31 Und Gott sah Alles an, was er gemacht hatte. Und siehe! es war sehr gut. Und so ward es Abend; so ward es Morgen - der sechste Tag.

Cookies helfen bei der Bereitstellung von Inhalten. Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information
andachtsbibel/at/1mo/kapitel_1.txt · Zuletzt geändert: von 127.0.0.1