In der Adventszeit.
Luk. 4, 16-21.
Und er kam gen Nazareth, wo er erzogen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen. Da ward ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und da er das Buch aufschlug, fand er die Stelle, wo geschrieben stand: „Der Geist des Herrn ist auf mir; deswegen hat er mich gesalbt und gesandt zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollen, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, und zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.“ Und er tat das Buch zu, gab es dem Diener und setzte sich. Und Aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn. Er aber fing an ihnen zu sagen: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euern Ohren.“
Advent und Weihnacht! Warum haben doch diese Namen einen so lieblichen Klang? Was ist es, das dieser Zeit immer wieder eine so eigentümliche Schönheit, einen so festlichen Glanz verleiht? Ich denke, weil hier jene zwei Pole, jene zwei geistigen Mächte zu klarem, vollem Ausdruck gelangen, die das Menschenherz am tiefsten zu ergreifen und am meisten zu beglücken pflegen: Verheißung und Erfüllung.
Schon für die Kinderwelt liegt ja wesentlich darin der Zauber dieser Tage, dass es einerseits Tage der Verheißung und andererseits Tage der Erfüllung sind, wo zuerst die Hoffnung, die Erwartung, die Sehnsucht sich aufs Höchste spannt, bis dann die Verwirklichung derselben auf goldenen Flügeln daher schwebt und jauchzend ihren Einzug hält. Und so verhält sich's ja auch bei dem erwachsenen Christen, der von der Schale zum Kern, vom Symbol zur Wirklichkeit hindurchgedrungen ist. Die Adventszeit erinnert uns an alle Prophetenstimmen, an alle hohen und höchsten Verheißungen, die in der Menschenbrust wohnen, und Weihnacht sagt uns, dass für sie alle eine Zeit der Verwirklichung, ein Tag der Erfüllung komme.
Und wahrlich, Beides ist schön; ja es dürfte wohl schwer zu entscheiden sein, was eigentlich schöner ist im Leben, die Hoffnung oder der Besitz, die Erwartung oder die Befriedigung, die Verheißung oder die Erfüllung. Darum wollen wir froh sein, dass der liebe Gott uns Beides gegeben hat; denn wir müssen nicht meinen, dass es nur einmal eine Zeit der Verheißung und einmal eine Zeit der Erfüllung gegeben habe. Beides wiederholt sich fort und fort, sie lösen sich gegenseitig ab im Großen und Kleinen, in der Geschichte der Menschheit und im Leben des Einzelnen. Verheißung und Erfüllung sind immer wieder neu, sie sind die immer wiederkehrenden Marksteine der menschlichen Entwicklung.
Wenn wir die evangelischen Erzählungen aus dem Leben Jesu durchgehen, so begegnen wir häufig dem Ausdruck, dies oder das sei geschehen, „auf dass die Schrift erfüllt würde“, oder „auf dass erfüllt würde, was durch die Propheten gesagt ist“. Die ersten Jünger suchten und fanden überall im Leben Jesu die Erfüllung der alten Verheißungen, an denen das Volk seit Jahrtausenden hing, und in unserem Text macht Jesus selbst diesen Gedanken zu dem seinigen. Er kommt einmal an einem Sabbat in die Synagoge seiner Vaterstadt Nazareth, liest eine Stelle aus dem Propheten Jesajas vor, wo von einem Gottgesandten die Rede ist, der den Armen und Elenden gute Botschaft bringe, den Verwundeten Heilung, Den Gefangenen Freiheit, Allen eine Gnadenzeit Jehovas verkünde, und dann schlägt er das Buch zu und während seine Zuhörer mit gespannter Erwartung dasitzen, um zu hören, was der neue Prophet ihnen wohl sagen werde, wirft er ihnen auf einmal das kühne, gewaltige Wort in den Schoß: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euern Ohren!“ Wir begreifen es, wenn berichtet wird, dass die Bewohner von Nazareth ungläubig den Kopf geschüttelt haben über diese Rede ihres jungen Mitbürgers, den sie von Jugend auf als Ihresgleichen gekannt. Aber für uns bedarf es ja keines Beweises mehr, dass Jesus dieses Wort ohne Selbstüberhebung sagen konnte. Er hat die neue Zeit gebracht, die das Auge des Propheten geschaut; er hat die Messiasidee und Messiashoffnung, die gerade damals unter dem Joche der römischen Fremdherrschaft mit neuer Energie in jedem israelitischen Herzen glühte, verwirklicht, freilich nicht in der äußerlichen und phantastischen Form, wie die Juden meinten, aber in ihrem wahren, geistigen Kern und Gehalt. „Er hat den Armen gute Botschaft gebracht und die zerstoßenen Herzen geheilt und den Blinden das Auge geöffnet und den Gefangenen und Geplagten Freiheit gebracht und das Gnadenjahr des Herrn, eine Zeit des Friedens und Heils verkündigt.“ Ja, er durfte dort in der Synagoge zu Nazareth seinen erstaunten Mitbürgern zurufen: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euern Ohren!“ Die Kirche singt mit Recht in ihrem Adventsliede:
„Was der alten Väter Schar
Höchster Wunsch und Sehnen war,
Was die Seher prophezeit
Ist erfüllt in Herrlichkeit.“
Aber war damit die Sache abgetan? Waren nun alle Hoffnungen der Menschheit erfüllt, ein für alle Mal erfüllt? Gewiss nicht. Christus war nicht nur der Schlusspunkt einer alten, sondern auch der Ausgangspunkt einer neuen Entwicklung. Indem das Christentum die Tore der alten Welt hinter sich zuschloss, öffnete es zugleich die Tore einer neuen Welt, mit neuen Aussichten, neuen Hoffnungen, neuen Aufgaben und Zielen, mit neuen Verheißungen und neuen Erfüllungen.
Und so geht es fort durch alle Zeiten. Auf jede Verheißung folgt eine Erfüllung, und aus jeder Erfüllung geht wieder eine neue Verheißung hervor. Schon die ersten Jünger hatten aus dem Munde des Meisters die große Verheißung empfangen: „Ihr seid das Salz der Erde; ihr seid das Licht der Welt.“ Und jene armen, zerstreuten Christengemeinden der ersten Jahrhunderte, jene verfolgte, aus tausend Wunden blutende Märtyrerkirche, sie trug die Verheißung in ihrer Brust: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwindet.“ Und siehe, die Verheißung wurde erfüllt. Es kam die Zeit, wo das Christentum aus den Höhlen und Wäldern hervortrat und einzog in die Tempel und Paläste, wo die Religion des verachteten Nazareners ihren Triumphzug hielt durchs weite römische Reich. Oder denkt an die Vorläufer der Reformation, einen Hus, einen Savonarola und Andere. Sie waren auch wieder Propheten, die in dunkler Zeit den Anbruch eines neuen Morgens verkündeten; sie trugen die Verheißung in ihrer Brust, dass das Licht nicht immer unter dem Scheffel bleiben werde, dass der Geist evangelischer Wahrheit und Freiheit doch wieder einmal siegen werde über Gewissenstyrannei und Priestertrug. Sie büßten ihr Prophetentum mit dem Leben; aber die Sage erzählt, dass Hus auf dem Scheiterhaufen gerufen habe: „Jetzt bratet ihr eine Gans, aber in hundert Jahren wird ein Schwan kommen, den werdet ihr wohl ungebraten lan.“ So kam es. Was jene Männer als heilige Zukunftshoffnung in begeisterter Seele trugen, das wurde in der Reformation erfüllt. Und wieder tauchten neue Verheißungen auf. Der erwachte Riesengeist konnte sich nicht darauf beschränken, die Fesseln Roms zu brechen. Er musste weiter dringen; er musste nach und nach alle Gebiete des Lebens ergreifen, musste auch in der Wissenschaft, im Staate, in den gesellschaftlichen Einrichtungen die Grundsätze der Gerechtigkeit, der Freiheit und Gleichberechtigung zur Geltung bringen. Es geschah nicht ohne gewaltige, ja zum Teil furchtbare und blutige Kämpfe, aber es geschah und geschieht; auch diese Verheißungen wurden und werden erfüllt.
So geht es fort und fort. Verheißung und Erfüllung wechseln in gewissen Zeiträumen immer mit einander ab. Alles Wahre und Gute blitzt zuerst nur vereinzelt auf, da und dort, wie fernes Wetterleuchten: das sind dann eben Verheißungen, Feuerzeichen, Prophetenstimmen, Weissagungen der Zukunft. Sie versinken vielleicht wieder spurlos in dunkler Nacht; sie verhallen vielleicht ungehört wie eine Stimme in der Wüste, bis unversehens die Sonne hinter den Bergen emporsteigt und der Morgenruf durch die Welt schallt: „Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt;“ die Zeit der Erfüllung ist da! Aber dann ist die Sache erst wieder nicht fertig; es fängt wieder eine neue Entwicklung an; es tauchen wieder neue Fragen, neue Bedürfnisse, neue Aufgaben und Zielpunkte auf, aus demselben Geiste geboren, aus dem ewigen, nie ruhenden Geist der Entwicklung und des Fortschritts. So gibt es immer wieder neue Verheißungen und neue Erfüllungen und wieder Verheißungen und wieder Erfüllungen, fort und fort bis ans Ende der Tage.
Das ist die Ebbe und Flut im geistigen Leben der Menschheit, die sich ablösen nach wunderbarer, ewiger Ordnung; das ist der majestätische Wellenschlag der Weltgeschichte, dessen Wogen sich heben und senken in erhabenem Gleichmaß; das sind die Stationen in der göttlichen Erziehung des Menschengeschlechts. Es wird immer wieder Advent und wird immer wieder Weihnacht in der Welt, und im Hinblick auf diese erhabene Gottesordnung rufen auch wir mit dem Apostel: „Wie groß und wunderbar sind deine Wege!“
Aber nun lasst uns diesen Gedanken auch noch auf uns selbst anwenden und auf die Gegenwart. Auch wir sollen uns an Beides erinnern und über Beides uns freuen, über das, was erfüllt, wie über das, was noch verheißen ist.
Über das, was erfüllt ist! Oder wollen wir etwa in glaubenslosem Trübsinn klagen, es sei ja noch nichts erfüllt? Gibt es keine geistigen Besitztümer und Errungenschaften, über die wir uns in diesen Weihnachtstagen freuen dürfen? Gibt es keinerlei sichere Antwort auf die Fragen des menschlichen Geistes, kein Licht in des Lebens Dunkelheiten, keinen Wegweiser in seinen Labyrinthen, keinen Anker in seinen Stürmen, keine Gnadenbotschaft für das schuldbewusste Herz, kein Vaterhaus für den umkehrenden Sohn, keine göttliche und menschliche Liebe, die uns leuchtet und deren wir uns getrösten können im Leben und im Sterben? Gibt es nichts in der Welt als Selbstsucht und Egoismus, Leichtsinn und Sinnenlust? Gibt es nirgends reine, selbstlose Liebe, Aufopferung, Begeisterung, Glaubensmut, Idealismus, ernstes, heiliges, auf die höchsten Ziele gerichtetes Streben, Gottvertrauen und Gottesfrieden? Gibt es keine Segnungen christlicher Bildung und Zivilisation in Haus und Staat, in Schule und Kirche, in Kunst und Wissenschaft? Gibt es kein Familienheiligtum, kein stilles häusliches Glück, Nächstenliebe, Jugend- und Volkserziehung, Fürsorge für Arme und Kranke, Früchte echter Humanität, die nach dem Worte unseres Textes „den Armen gute Botschaft bringt und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen Heilung und den Gebundenen Freiheit?“ Steht es nirgends geschrieben: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Augen und Ohren?“
Wenn es so wäre, wozu denn Weihnacht feiern? Wollen wir sie nicht eben dazu feiern, um uns wieder einmal recht zu freuen über Alles, was von den großen, herrlichen Christusgedanken in der Welt erfüllt ist, um über alle Schwachheit und Sünde des eigenen Herzens, über allen Druck und alle Sorge des täglichen Lebens, über alles Elend und alles Dunkel der Welt und Zeit uns wieder einmal zu erheben und uns zu erquicken und zu erlaben an was denn? Doch nicht nur an glänzenden Bildern der Vergangenheit, doch nicht nur an dem schönen Weihnachtsgemälde und noch weniger am täuschenden Flitterglanz frommer Träume und Phrasen, sondern an dem Sonnenlichte der realen geistigen Güter und Schätze, die von Christus, dem größten Erfüller, ausgegangen sind. Ja, freuen wir uns und danken wir Gott für alles das, was bereits erfüllt ist.
Aber wir wollen darüber auch das nicht vergessen, was uns verheißen ist! Denn ja, Schöneres und Größeres noch ist uns verheißen. Schon jedem Einzelnen für sich. Bist du mit dir selbst unzufrieden, drückt dich das Bewusstsein, dass du oft hinter deiner Aufgabe weit zurückbleibest, trägst du ein Verlangen in dir nach einem größeren Maße von Kraft und Tüchtigkeit, von Liebe und Leben: soll es immer nur bei leeren, ohnmächtigen Wünschen bleiben? Glaubst du nicht, dass jede höhere Sehnsucht in deiner Brust eine Verheißung sei, die erfüllt wird, so bald du ernstlich an ihrer Erfüllung arbeiten und das wahre, ewige Leben ergreifen willst, zu dem du berufen bist? Oder du fühlst dich oft gedrückt, ermattet, herabgestimmt durch die Verdrießlichkeiten des Berufs, durch die Sorgen der Alltäglichkeit, durch die Misstöne im häuslichen Leben; es fehlt dir oft an dem heiteren, fröhlichen Mut, der die kleineren und größeren Unvollkommenheiten des Lebens zu tragen und zu überwinden weiß. Du möchtest hellen Auges in die Zukunft blicken, aber deine Augen sind so trübe; du möchtest die Glaubensflügel schwingen, und die Flügel sind lahm; du möchtest fröhlich sein in dem Gedanken, dass nichts dich scheiden kann von der Liebe Gottes, und bist doch so mutlos und verzagt, so kummerbeladen und sorgenvoll. Gibt es denn kein Mittel, um hinauszukommen über das bloße Seufzen und Klagen? Ist nicht jedes rechte Bedürfnis deines inneren Menschen, auch das Bedürfnis nach Freude und Friede und Lebensmut, eine Verheißung, die erfüllt werden kann, wenn du nur dein Herz öffnest dem Sonnenschein des Himmels, dem gottvertrauenden Kindessinn dessen, der dir zuruft: „Siehe die Vögel des Himmels, siehe die Blumen des Feldes: bist du nicht viel mehr als sie?“
Und die allgemeinen Zustände der Gegenwart, ja sie bergen schwere Übelstände und Gebrechen in sich. Man kann ja gar nicht von unserer Zeit reden, ohne von Not und Elend zu reden, von Unzufriedenheit und Klage in allen Schichten der Gesellschaft. Aber gibt es nicht auch viel Verlangen und Streben nach Besserung dieser Zustände, nach Verallgemeinerung der Bildung, nach materieller und sittlicher Hebung des Volkes, nach Ausfüllung der sozialen Klüfte, nach gegenseitiger Gerechtigkeit und Anerkennung in den mannigfachen Gegensätzen und Kämpfen? Wie, sind das nur leere Worte und Träume? Ist nicht Alles, was als ein wirkliches, tiefes Bedürfnis und Verlangen durch unsere Zeit geht, eine Verheißung, die ganz gewiss noch einmal ihre Erfüllung finden wird in einer vollkommeneren Erscheinung des Gottesreichs, in einem tatkräftigeren, praktischeren, mehr ins Leben eingreifenden Christentum, das weniger in Worten besteht als in Kraft, weniger in Glaubenskorrektheit als in heiliger Liebesmacht.
Freilich, nicht alle Wünsche und Hoffnungen des menschlichen Herzens kann man Verheißungen nennen. Ach es gibt ja unzählige, durchaus berechtigte, natürliche Wünsche und Hoffnungen, sie zerplatzen wie Seifenblasen, sie verfliegen wie ein Traum, sie werden unbarmherzig zertreten von des Schicksals eisernem Schritt, und mit tränendem Auge sieht das schwache Menschenkind sie versinken in Sturm und Nacht. Aber die Hoffnung, in welcher das innerste Bedürfnis, die tiefste Sehnsucht, der heiligste Glaube der menschlichen Natur ihren Ausdruck finden, die Sehnsucht nach Heil, nach Erlösung, nach einem Gottesreich der Gerechtigkeit und des Friedens, nein, diese alte, ewige Menschheitshoffnung ist kein leerer, schmeichelnder Wahn, erzeugt im „Gehirne des Toren“, sondern eine Gottesverheißung, die erfüllt werden muss. Was die Besten aller Zeiten als Ideal im Herzen trugen, kann nicht unerfüllt bleiben. Alles Gute und Vernünftige, das einmal erkannt und ausgesprochen wird, ruht nicht, bis es seinen Platz in der Welt erobert hat. Von jedem Wort der Wahrheit wird es einmal heißen: „Und das Wort ward Fleisch.“ Jeder gute Gedanke, ob auch anfangs verlacht und verachtet, kommt einmal zur Geltung und zum Siege; freilich nicht so schnell, wie die menschliche Ungeduld und Kurzsichtigkeit erwartet, aber allmählig, stufenweise, in naturgemäßer Entwicklung, von Verheißung zu teilweiser Erfüllung und wieder zu Verheißung und wieder zu Erfüllung, bis zu jenen letzten Erfüllungen, die weit hinausgehen über all' unser Denken und Verstehen. Denn am Ende ist „alles Vergängliche nur ein Gleichnis“ und eine Verheißung des Unvergänglichen, alles Endliche eine Verheißung des Unendlichen. „Es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden!“
Rüsten wir uns denn mit dankbarem Herzen auf das Geburtsfest dessen, der die größten Erfüllungen gebracht, aber zugleich die größten Verheißungen eröffnet hat. Freuen wir uns in diesen Tagen alles dessen, was erfüllt ist und was wir besitzen, wie dessen, was noch verheißen ist und was wir suchen müssen. Seien wir dankbare, treue, tatkräftige Kinder der Gegenwart, aber auch hoffende, glaubende, strebende Mitarbeiter am Tempel der Zukunft!