Tue das Schwerste zuerst, alsbald und ganz.
Arbeite in Leiden und ruhe in der Arbeit von ihr.
Sieh in jedem Menschen einen Gottesgruß an dich, der dir einmal begegnet, und vielleicht dann nimmer.
Gib jedem Menschen einen Gottesgruß deiner Lindigkeit, Leutseligkeit und Lauterkeit.
Kaufe das Heute aus, damit es die Sorgen des Morgen erleichtere.
Denke fleißig an den Tod, damit er dir Leben sei.
Freue dich an etwas, auf etwas und wisse, daß der Mensch sich der Freude schuldig ist.
Schäme dich des Bekenntnisses nicht, das sich deiner nicht geschämt hat.
Halte nichts von religiösen Stimmungen, sondern halte dich an den Ernst der Schrift und ihren Willen.
Sei auf der Hut, daß du nicht Pflicht und Neigung verwechselst.
Lies in die Bibel nichts hinein, wohl aber das Ewige für die Zeit heraus.
Laß deine Seele in der Furcht der Wahrheit!