Linder, Johannes - Predigt beim Amtsantritt zu Basel.

Predigt über 1 Mos. 48, 8-9

Kollekte im Eingangsgebet.

Du Erzhirte Deiner Schafe! Weil ich, dein armer und geringer Knecht gewürdigt werde, an diesem Tage mein Amt als einer der Helfer bei dieser großen Gemeine anzutreten, so wollest Du, mit Gnade und Huld auf mich herab schauen. Sende Deiner Seraphim Einen zu mir, wie zu jenem Propheten, daß er mit der glühenden Kohle von Deinem Altare meine Lippen berühre, und zu mir spreche: Siehe, ich habe deine Sünde von dir genommen, und habe dich mit Feierkleidern angezogen. Lege mir die Worte in den Mund, daß ich reden möge, wie sich's gebühret, nach der heilsamen Lehre; laß deine Kraft in meiner Schwachheit mächtig sein. Laß die ganze Gemeine mich unterstützen mit ihrem theilnehmenden Gebet, daß mir gegeben werde das Wort mit freudigem Aufthun des Mundes, daß ich möge kund machen das Geheimniß des Evangeliums. Unser Vater rc.

Text: 1. Mose 48, 8-9

Und Israel sahe die Söhne Josephs, und sprach: Wer sind die? - Joseph antwortete seinem Vater: Es sind meine Söhne, die mir Gott hier gegeben hat. Er sprach: Bringe sie her zu mir, daß ich sie segne!

Noch ist bei uns allen die Erinnerung neu und lebendig, wie wir vor acht Tagen, unter dem feierlichen Geläute der Festtagsglocken, in dieses Haus eintraten; wie mit geweihten Tönen ein neuerwählter Kirchendiener den Gesang der Gemeine begleitete; wie dann der hochwürdige Vorsteher unsrer Kirche seinen Hirtenstab erhob, zu weiden die Gemeine Gottes, welche Er durch sein eigenes Blut erworben hat; wie er hierauf am Tische des HErrn niederkniete, vom Kirchenrache und den Aeltesten der Gemeine umgeben, um durch Handauflegung von seinen Amtsbrüdern den Segen Gottes zu seinem heiligen Amte zu empfangen; wie endlich über unsern Häuptern das Lied im höhern Chore ertönte: „Führe stets auf Deinen Wegen, Jesu, diesen Deinen Knecht!“

Das war ein Tag, den der HErr uns gemacht hatte! Die ganze Gemeine stand da wie Ein Mann vor dem HErrn, um aus Anlaß der neuen Verbindung mit ihrem Seelsorger zugleich den Bund mit Gott selbst zu erneuern. Man darf wohl sagen, daß unsre Kirche in diesen geweihten Hallen seit den seligen Zeiten der Reformation wenig Herrlicheres erlebt hat, als diese hochwichtige Handlung.

Und nun - in Kraft des Segens, den ich bei dem Anlasse mit empfangen habe, trete ich jetzt mein neues Amt als einer der Helfer dieser Gemeine an. Es beginnt heute das neue Kirchenjahr, und drum rufe ich, mit Hinblick auf das Evangelium des ersten Advents: O HErr, hilf, o HErr, laß wohl gelingen: Du bist mein Gott, und ich danke Dir; mein Gott, ich will Dich preisen! Danket dem HErrn, denn Er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich! Amen.

Es ist mir Herzensbedürfniß, in dieser Stunde mit Euch zu reden von meines künftigen Amtes Recht, von den Pflichten, die es mir auferlegt, und dann noch kurz auf den Segen desselben hinzudeuten. Zur Entwicklung meiner Gedanken scheint mir die aus dem 48. Kapitel des 1. Buch Moses vorgelesene Stelle ganz besonders geeignet. Ich kann sie freilich mehr nur gleichnißweise benutzen, indem ich das, was Israel geredet hat, auf unsern HErrn und Heiland selbst übertragen werde. Aber ich darf dieses um so eher thun, da Israel, der Fürst Gottes, wie alle Patriarchen, ein Vorbild Christi des Fürsten (Dan. 9, 25.) gewesen ist. Hat er doch auch durch den Glauben an Ihn die beiden Söhne Josephs gesegnet. (Hebr. 11, 21.)

1.

Israel sahe die Söhne Josephs, und sprach: wer sind diese? Wenn ich jetzt meine Augen aufhebe über diese Menge um mich her, so ist mir auch, als fragte mich der HErr: Wer sind diese? Ich erkenne in Euch heute nicht nur Geschöpfe eines liebenden Vaters im Himmel, eine Gemeine Gottes, die Er mit seinem theuern Blute erworben hat, Söhne und Töchter des Allmächtigen, durch die H. Taufe und so manchen seitherigen Gnadenzug; sondern mein inneres Gefühl sagt mir zu meiner großen Freude, daß Ihr vom heutigen Tage an auch zu mir in näherer Beziehung steht, daß ich an Euch ein besonderes Recht erlangt habe. Zwar die Antwort Josephs: Es sind meine Söhne, darf ich nicht so ohne Anders auf Jeden unter Euch anwenden. Ach, ich kenne es zwar auch bereits aus Erfahrung das schöne Verhältniß, das sich bildet, wenn ein Seelsorger nach und nach der Vater seiner Gemeine wird, indem dieselben Personen, die er in ihren ersten Lebenstagen dem HErrn in der H. Taufe geweihet hat, ihren Taufbund später in seine Hand bestätigen, und endlich auch zum H. Ehestand von ihm eingesegnet werden. Das ist hier nicht mein Fall. Das ist aber das liebliche Verhältniß, in welchem unser theure Herr Antistes zu Euch steht, der Euch durch seine vieljährige Amtsführung so nahe vertraut ist. Möge ihn der HErr unter Euch viele Vaterfreuden erleben lassen!

Blicke ich aber auf die große Schaar von Kindern, unter denen ich in Zukunft ganz besonders meinen Wirkungskreis finden soll, o so darf ich in Bezug auf sie wohl buchstäblich die Worte unsers Textes anwenden: Es sind meine Söhne, es sind meine Töchter: Ja, ihr werthen Eltern, ich habe durch das Amt, welches ich jetzt antrete, ein. Mitrecht erlangt an das Theuerste, was Euch Gott auf Erden gegeben hat, an das, was Ihr auch in den Himmel mitzunehmen hoffen könnet, wenn Ihr alles Uebrige zurücklassen müßt. O wie glücklich bin ich, daß der HErr zu mir spricht: Wie will ich dir so viele Kinder geben! Denn ich kenne ihn aus mancher seligen Erfahrung den schönen Beruf, unter Kindern zu wirken, sie lieb zu haben, und von ihnen geliebt zu werden. Und glückt mir dieses mit den Eurigen, so weiß ich schon, daß ich damit auch den Schlüssel zu Euern Herzen gefunden habe.

Frage ich mich: Wie komme ich zu diesem schönen Rechte? so erkenne ich mit gerührtem Herzen: Das habe ich Euch zu verdanken, die Ihr mich mit einem meiner mitvertriebenen Brüder in die Wahl für diese Stelle gezogen habt. Nehmt denn dafür jetzt meinen wärmsten und herzlichsten Dank. Möchte ich einem Rufe, der mich so sehr beschämt und beugt, auch einigermaßen entsprechen können!

Aber doch erlaubet Ihr mir, daß ich mein Verhältniß zu Euch und Euern Kindern noch von Höherm herleite, als von Euch, und mit Joseph spreche: Es sind meine Söhne, die mir Gott gegeben hat. Denn nicht nur hat ja nach apostolischer Weise das Loos feierlich über die Wahl entschieden, sondern es ist auch der Name Gottes bei dem Anlasse so inbrünstig angerufen worden, es ist im Stillen so viel gebetet worden, daß ich wohl mit gläubigem Vertrauen in meiner Erwählung den Willen Dessen erkennen darf, der selbst seine Arbeiter in die Ernte sendet, und der da spricht: Ich gebe Jerusalem Prediger! (Jes. 4l, 27.) Ich nehme meine Berufung auf den Knieen an aus seiner Hand, denn doppelt groß erscheint Einem die Gnade eines solchen Amtes, wenn man eine Zeitlang derselben entbehrt hat.

Joseph sprach: Es sind meine Söhne, die mir Gott hier gegeben hat. Das Wörtlein hier ist für mich auch von besondrer Bedeutung. Es ist doch eine besondere Gnade, wenn man zum Rechte des Amtes gelangt in einer Stadt, wo das freie Bekenntnis des Evangeliums von langen Zeiten her gleichsam herrschend ist; wo sich der Zuhörer so viele finden, die auch vernehmen, was des Geistes Gottes ist; wo das Christenthum in so vielen schönen Anstalten blüht; wo es auch dem Geiste der Wildheit nicht, wie an andern Orten, gelungen ist, alle Schranken christlicher Zucht und Ordnung niederzutreten. O, es thut wohl, unter den Gedemüthigten zu leben und zu wirken, die aus dem beklagenswerthen Schiffbruche der letzten Zeit noch so kostbare Güter gerettet haben.

Freilich ist es um so schwerer, den gerechten Anforderungen einer Gemeine zu genügen, je mehr sich bereits christliche Erkenntniß und Erfahrung, in derselben verbreitet hat. Es ist schwerer, eine gesegnete Ernte zu machen auf einem Felde, das schon so lange fleißig und treulich ausgebeutet worden ist, als bei einem frischen Aufbruche. Unstreitig gibt es auch gerade hier der Seelen nicht wenige, die auf dem Ruhekissen einer todten Erkenntniß eingeschlummert sind, und noch schwerer zu wecken sind als Zöllner und Sünder, die auf dem harten Straßenpflaster des offenbaren Lasters schlafen.

Und dann ist es für mich auch ein wehmüthiger Gedanke, so nahe bei einer theuern Gemeine zu wohnen und zu wirken, von der ich auf eine so gewaltsame Weise losgerissen worden bin, nachdem besonders die letzte Zeit einer fast dreijährigen gemeinschaftlichen Trübsal mich noch inniger als je mit ihr verbunden hatte. Auch das stimmt mich zur Wehmuth, wenn ich auf die theuern Amts- und Leidensgenossen und auf andere rüstige und begabte Zeugen Jesu blicke, aus deren Zahl ich zu meiner großen Beschämung herausgewählt worden bin, die noch an dem Markte stehen und auf einen Ruf des HErrn warten.

Bei solchen Verhältnissen hat sich bisher oft ein starkes Verlangen in meinem Herzen geregt, lieber im Auslande zur Ausbreitung des Reiches Gottes mitzuwirken; und dadurch namentlich an jenem Lande, das schon so viel Unheil über das unsrige gebracht hat, und das doch immer so wichtig für uns bleibt, eine Art von christlicher Rache auszuüben. Nun hat mir aber der HErr selbst den Pilgerstab abgenommen, und hat mir nach seiner großen Barmherzigkeit wieder einen schönen neuen Hirtenstab in die Hand gegeben. Sein Wille geschehe: Der HErr müsse hochgelobet sein, der seinem Knechte wohl will! - Von dem Rechte, das Er mir dadurch an Euch verliehen hat, habe ich nun geredet. Die Pflichten, die ich damit übernehme, laßt mich jetzt auch erwägen.

2.

Wer unter Euch die Predigt an meinem Erwählungstage mit angehört hat, den könnte ich eigentlich in Bezug auf unsern zweiten Theil darauf verweisen. Aus den Worten Joh. 21, 13.: Weide meine Lämmer! hat mein würdiger Vorgänger die Pflichten meines Amtes in ihrer hauptsächlichsten Beziehung gründlich entwickelt. Diese Predigt liegt nun mit ihrem ganzen Gewichte auf meiner Seele, und sie wird mir zu einer gesegneten Richtschnur in künftigen Zeiten dienen. Doch auch unser Text enthält in Bezug auf meine Pflichten ein wichtiges Wort.

Wenn Jakob zu seinem Sohne beim Anblick seiner Enkel sagt: Bringe sie her zu mir, wem fallen da nicht die Worte der Schrift ein: Bringet meine Söhne von ferne her, und meine Töchter von der Welt Ende! Weiset meine Kinder und das Werk meiner Hände zu mir. (Jes. 43, 6. 45, 11.) Vor allem aber denken wir dabei an das so herzliche und liebevolle Wort Christi: Lasset die Kindlein zu mir kommen, und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes. (Marc. 10, 14.) Daß wir die Seelen zu Christo bringen sollen, setzt freilich voraus, daß sie nicht ohne anders bei Ihm sind. Ja, wenn gleich Gott alle Menschen als seine Schafe und seine Kinder betrachtet, so sind wir doch von Natur verirrte Schafe und verlorne Kinder. Und solche müßten wir ewig bleiben, wenn nicht aus unbeschreiblicher Huld und Gnade der Hirte für die Schafe, der Sohn des Vaters für die verlornen Söhne sein Leben gelassen hätte. Durch Ihn allein kommen nun die Seelen zum Vater und werden ihres Heiles froh. Daß nun wir Prediger Seelen zu Christo führen, daß wir die Sünder groß und klein mit herzlicher Liebe und göttlichem Ernste bitten und vermahnen, sich versöhnen zu lassen mit Gott; daß wir sie nöthigen hereinzukommen: das, geliebte Zuhörer ist, wie ihr wißt, die wesentlichste und heiligste Pflicht unseres Amtes.

Daß aber dieses auf eine gedeihliche Weise geschehen möge, dazu ist wohl vor allem erforderlich, daß der Prediger den Weg selbst wandle, welchen er Andere gehen heißt. Nicht senden, sondern bringen sollen wir die Seelen zu Jesu.

Ach Gottlob, daß ich von Herzen sagen kann: Ich will mit Euch gehen. Ja, das ist mir eine süße und selige Pflicht. Kenne ich doch aus langer Herzenserfahrung das unbeschreibliche Glück, das man bei Dem genießt, der die Sünder annimmt und selig macht. Und täglich mit Euch wieder zu Jesu zu kommen, ist mein innigstes Herzensbedürfniß.

Aber freilich, um Andere mitzubringen, ist es nicht hinreichend, daß man selbst einen Weg wandle; man muß auch das Zutrauen derjenigen besitzen, die man einladet, sich an uns anzuschließen. Und daß insonderheit einem Prediger an dem Besitz des Zutrauens seiner Zuhörer Alles gelegen sein müsse, ist wohl Jedermann einleuchtend.

Wenn ich mich in dieser Hinsicht Euch gegenüber prüfe, so übernimmt mich Freude und Dankbarkeit. Viele von Euch haben mir ihr Zutrauen bereits geschenkt. Daß ich jetzt an dieser Stätte stehe, ist ein beschämender Beweis davon. Aber Ihr begreift wohl, daß es mir nicht genügen kann, das Zutrauen von Vielen unter Euch zu besitzen; ich möchte es gern wo möglich von Allen haben. Und auch das ist eine der heiligen Pflichten, die ich Heute auf mich nehme: jedes Mittel anzuwenden, das sich mit meinem Gewissen vertragen kann, um mir Euer Zutrauen immer allgemeiner zu erwerben.

Denke ich nach, was mir etwann hiebei im Wege stehen könne, so fällt mir unter anderm Etwas ein, das auf den Konfirmationsunterricht Bezug hat. Daß mir in dieser Hinsicht mein Amt besonders wichtig ist, und daß ich wünsche, den Unterricht mit treuem Herzen und heiligem Ernste zu halten, das glaubt Ihr mir wohl Alle. Es möchten aber unter Euch Personen sein, die fürchten könnten, daß ich eben diesen heiligen Ernst zu weit treiben, und daß ich zum Beispiel das Gewissen der jungen Leute über Dinge beängstigen könnte, welche ihnen zum Theil von ihren Eltern erlaubt werden, auch von solchen, die doch gegen das Wohl ihrer Kinder auch nicht gleichgültig sind.

Hierauf bemerke ich: Es ist mein Wunsch, mich in dieser Hinsicht, wie in jeder andern, genau an das Wort Gottes zu halten. Das Wort Gottes sagt deutlich und klar: Stellet euch nicht dieser Welt gleich. (Röm. 12, 2.) Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist; so Jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. (1 Joh. 2,13.) Und hievon ist nichts abzudingen. Ein Jeder mag sich prüfen nach diesen Worten; denn wir werden einst auch nach ihnen gerichtet werden. Aber nirgends finde ich, daß die H. Schrift sich darauf einläßt, dem Christen über äußerliche Dinge bestimmte Vorschriften zu ertheilen, oder daß sie das Wesen des Christenthums in dasjenige setzt, was er von der Art thut oder läßt. Es ist ihr um Wichtigeres zu thun; sie geht geradezu aufs Herz.

Betrachtet den Apostel Paulus in Ephesus, der Stadt der großen Diana, wo jener prächtige Tempel stand, der unter die Wunder der Welt gerechnet wurde. Man hätte denken können, er wurde vor allem gegen den abscheulichen Götzendienst aufgetreten sein, der dort mit dem Bilde getrieben wurde, von dem der Aberglaube sagte, daß es vom Himmel gefallen sei. Aber nein; er sagte dagegen kein Wort, so daß er und seine Gefährten auch von dem Stadtschreiber öffentlich das Zeugniß erhielten, „daß sie weder Kirchenräuber noch Lästerer der Göttin seien.“ (Apost. 19, 37.) Er beredete sie aber, das heißt, er redete den Ephesern mit Ueberzeugung vom Reiche Gottes, er verkündigte ihnen den Heiland; das war das Werk, das er mit treuem Herzen und heiligem Ernste trieb. Und er sank in Trümmern der prächtige Tempel, und seine Stätte wird nicht mehr gefunden.

Dem gemäß ist es meine feste Ueberzeugung, werthe Zuhörer, daß es eine betrübte Sache ist, wenn das Christenthum eines Menschen nur in dem besteht, was er nicht thut, und daß ein Christenthum, das sich statt von innen heraus, von außen herein bilden soll, sehr oft zu bloßer Scheinheiligkeit und Heuchelei führt.

Daß ich den Befehl Gottes an die Propheten und Apostel befolge: Bringet sie her zu mir; daß ich Euern jungen Leuten insonderheit- Jesum Christum, den Freund der Sünder, fleißig vor die Augen male und ihnen sage, welch ein unbeschreibliches Glück es ist, wenn man bei Ihm Ruhe und Seelenfrieden gefunden hat; daß ich ihnen die Eine, kostbare Perle schildere in ihrer ganzen Herrlichkeit und Pracht: das ist mein Beruf, das meine Pflicht; das will ich thun, emsig, herzlich, unverdrossen, mit ganzer Liebe und mit aller Freudigkeit.

Geschieht es denn aber, daß Eure jungen Leute die kostbare Perle wirklich kaufen, ja, so könnt Ihr es nicht mir zuschreiben, wenn ihnen über ihren kostbaren Besitz Anderes verleidet und gleichgültig wird; daran ist die Herrlichkeit und Pracht der Perle Schuld. Und dann darf ich hoffen, daß so wie ich Eure Kinder nicht hindern werde an dem, was Ihr ihnen etwann erlaubt, Ihr ihnen auch Freiheit lassen werdet, in Bezug auf das, was ihnen verleidet ist. Wer von Euch die Perle noch nicht hat, der kaufe sie doch lieber auch! O wie schön, wenn der Unterricht der Kinder auf die Eltern selbst im Segen zurückwirkt! Da geht dann die Weissagung des letzten der Propheten in Erfüllung, „daß das Herz der Väter zu den Kindern, und das Herz der Kinder zu ihren Vätern soll bekehrt werden.“ (Mal. 4, 6.)

Doch noch eines andern Punktes muß ich erwähnen, durch welchen bei Dem und Jenem von Euch das Zutrauen zu mir könnte gehindert werden. Ich meine die religiösen Privatversammlungen, die ich bisher besucht habe. Erlaubet mir, daß ich auch hierüber bei tiefem Anlaß mich brüderlich offen erkläre.

Ich bin durchaus nicht der Ansicht, daß der Christ im Allgemeinen seine Seligkeit nicht schaffen könne, ohne solche Versammlungen zu besuchen. Ich selbst kenne Hochbegnadigte Seelen, die der HErr ohne solche Anfassungsmittel mitten unter der mannigfaltigsten Versuchung auf dem großen Markte des Lebens großgezogen hat für sein Himmelreich, gleich den Zedern des Libanons, die im Schnee und Ungewitter den Jahrhunderten trotzen, gleich dem Palmbaum, der in der Gluth des mittäglichen Himmels die köstlichsten Früchte zur Reife bringt.

Aber es gibt auch schwache Pflanzen, welchen die besondre Pflege des stillen Gartens und das fleißige Begießen noth thut. Und da bekenne ich gern: Ich bin auch der Schwachen Einer, der es nebst der treuen Elternsorge, besonders der Privaterbauung, verdankt, daß er nicht im wilden Wesen der Sünde untergegangen ist. Ihr verdanke ich auch in den letzten Jahren meines Lebens so manche Aufmunterung in schweren und trüben Stunden. Dabei hat nichts destoweniger auch über mir der allgemeine Kirchenhimmel sich freundlich gewölbt; seine holde Friedenssonne hat auch mich beschienen; ich habe an seinen gnädigen Regen meinen schönen Antheil froh und dankbar mitempfangen.

Nun ruft mich aber der HErr auf zum Dienst am Ackerwerk in einem großen Felde. Bedenke ich da, wie Paulus sich Jedermann in Allerlei gefällig gemacht hat, und nicht suchte, was ihn, sondern was Vielen frommte; so daß er auch den Schwachen geworden ist als ein Schwacher, auf daß er die Schwachen gewinne (1 Kor. 10, 33. 9, 22.): Bedenke ich, wie so mancher Missionar alle seine Freunde, Brüder und Erbauungsmittel dran gibt, um den Heiden das Evangelium zu predigen: sollte ich nicht auch gern ein Opfer bringen und auf den Besuch von Privatversammlungen Verzicht leisten, wenn ich dadurch auch nur Einer Seele das Zutrauen also abgewinnen könnte, daß sie sich zu Jesu bringen ließe, und sich von Herzen zu ihm bekehrete?!

Drei Bemerkungen muß ich mir aber hiebei noch erlauben. Die erste: Es wird demungeachtet noch gar Vieles an mir bleiben, womit Ihr Geduld haben müßt. Mancher wird mich dennoch noch immer einseitig finden. Ich leiste auch gerne Verzicht auf eine solche Vielseitigkeit, bei der man nicht mehr wüßte, was man aus mir machen sollte.

Die andere Bemerkung: Was ich thun werde, das thue ich nicht um Menschen gefällig zu sein, sondern um des Evangeliums willen. Ich kann mir also dadurch das freie Bekenntniß des Evangeliums auf keine Weise verkümmern lassen. Daß das Blut Jesu Christi des Sohnes Gottes uns rein macht von aller Sünde; daß wir durch seine Wunden heil werden, daß sein Kreuz der Lebensbaum für alle Völler geworden ist, daß sein Tod die Versöhnung ist fürs Leben; - diese heilige Lehre, die den Juden ein Aergerniß und den Griechen eine Thorheit ist, erkenne ich als göttliche Kraft und göttliche Weisheit. Sie ist die Sonne am Himmel des Glaubenslebens, von welcher alle andern Lehren als wie goldne Strahlen hervorgehen, und auf die sich alle zurückbeziehen. Hier ist nicht nur Zinzendorf, hier ist auch nicht nur Oekolampad oder Luther; hier ist Johannes, hier ist Petrus, hier ist Paulus, hier ist Jesaias, hier Schwert des Herrn und Gottes Wort! Das will ich treiben, emsig, herzlich, unverdrossen, mit ganzer Liebe und mit aller Freudigkeit.

Die dritte Bemerkung: Wahres Zutrauen kann nur begründet werden durch gegenseitige Opfer und Zugeständnisse. Es sind unter Euch Viele, die schon oft zu Jesu geladen worden sind; und noch hat man sie nicht zu Ihm bringen können. Es sind viele, ich weiß es, die auf halbem Wege stehen geblieben sind. Denn ach! ihr Herz ist auf eine unselige Weise an die Sünde und böse Gewohnheiten gebunden, wenn gleich mit ganz unruhigem Gewissen. Soll ich nun ein Opfer bringen: o so bringet Ihr, theure Seelen, auch eins! - „Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber und Seelen begebet zu einem Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei.“ (Röm. 12, l.) Im Namen Gottes fordere ich Euch dazu auf. Ich habe als Euer Seelsorger nun ein besonderes Recht zu dieser Forderung, ja es ist meine Wicht, sie an Euch zu stellen. Eilet denn und errettet Eure Seelen. O glücklicher Antrittstag, wenn ich heute schon einen reichen Fischzug thun, wenn ich doch nur Eine Seele dem Heiland gewinnen konnte!

Ich bin mit meiner Bitte nun so zudringlicher gewesen, da ich die huldreichen Absichten kenne, welche der HErr dabei hat, wenn er Euch zu sich bringen heißt. Jakob sprach zu Joseph: Bringe sie her zu mir, daß ich sie segne. So hat uns Gott auch sein Kind Jesum auferwecket, uns zu segnen (Apost. 3,28.). Mit ausgestreckten Segenshänden hat Er am Himmelfahrtstage diese Welt verlassen, und namentlich spricht Er zu einem jeden Diener seines Wortes, wie zu Abraham (1. Mos. 12, 2.): Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

Wenn die Prediger Gottes Wort verkündigen, was sind sie anders als die Posaunen, durch die Er seine Gnade und Barmherzigkeit der Welt bekannt macht? Wenn sie Priesteramtes pflegen bei den H. Sakramenten, was sind sie anders als die Brunnleitung, durch die Er selbst das Wasser des Lebens seiner Gemeine gnädig spendet? Wenn sie als Seelsorger in ein Haus kommen, so geschieht es ja nur, um in Seinem Namen zu sprechen: Friede sei mit euch. Ja, so oft sie die Gemeine am Schlüsse des Gottesdienstes entlassen, geschieht es mit Seinem Segen. Ihr sollt meinen Namen aus die Kinder Israel legen, spricht der HErr, daß Ich sie segne! (4. Mos. 6, 27.)

Und daß der HErr auch an unsrer Gemeine dieses sein theures Wort je mehr und mehr erfüllen will, davon hat uns ja die gesegnete Feier des letzten Sonntags einen lebendigen Beweis gegeben. So bedarf es also keiner weiterer Ausführung des letzten Theiles meiner Rede; und es bleibt mir nur noch übrig, meine Segenswünsche gegen die verschiedenen Stände und Klassen der Gemeine besonders auszusprechen.

Es segne der HErr, der dreieinige Gott mit seinem besten Segen, insonderheit die Hochgeachteten Herren Bürgermeister und Räthe unsers Freistaates, daß unter Ihrer Regierung unser Volk je mehr und mehr ein Volt Gottes und unsre Stadt eine Stadt des großen Königes werde, wie schon ihr Name es andeutet. Es wird mir stets Gewissenssache sein, meine Zuhörer nach der Schrift zu ermahnen, der Obrigkeit unterthan zu sein, und im zutraulichen Anschluß an dieselbe zu beharren. Möge es mir gegeben werden, mein Amt, wenn gleich in Schwachheit, zu Ihrer Zufriedenheit zu führen!

Auf unserm Hochwürdigen Herrn Antistes möge der priesterliche Segen Aarons reichlich ruhen, daß sein Amtsschildlein herrlich strahle vom Licht und Recht des Höchsten. Es ist mir ein großer Trost, in die Fußstapfen eines Mannes zu treten, der mit seiner vieljährigen Erfahrung in meinem künftigen Amte mir rathend zur Seite stehen wird. Es ist mir eine große Freude, unter einem Vorsteher zu stehen, mit dem ich bereits seit langer Zeit durch die Bande der Freundschaft und der Verwandtschaft verbunden bin, und auf dessen Geduld und Nachsicht ich immer zählen darf. Der HErr verleihe mir, mit Demuth und Willigkeit jede Gelegenheit wahrzunehmen, wo ich durch meine geringen Dienste sein Herz erfreuen kann.

Den Hochgeachteten und Hochzuverehrenden Kirchenältesten dieser Gemeine bezeuge ich meinen herzlichsten Dank für die Zuneigung und Freundschaft, womit Sie mich bereits in Ihrem Kreise aufgenommen haben. Während anderwärts erst über die Zweckmäßigkeit einer Einrichtung berathen wird, die doch in Gottes Wort gegründet ist, trägt sie bei uns schon lange schöne und liebliche Früchte. Gott erhalte immer unter uns den edeln, christlichen Geist, der unsere Aeltesten beseelt, und lasse Ihr wichtiges Amt zum innern und äußern Ausbau der Kirche stets gedeihlich sein!

Meinen Theuern und Hochgeschätzten Herren Amtsbrüdern empfehle ich mich zur Fortdauer der brüderlichen Liebe und Gemeinschaft, die ich zum Theil schon so lange Zeit von Ihnen genossen habe. Möge der HErr auch mir mit Ihnen verleihen, durch Wort und Wandel ein Vorbild der Herde zu werden, mögen wir auch insonderheit durch unsre brüderliche Eintracht der Gemeine erbaulich sein!

Und so sei hiemit die ganze Gemeine im Namen des HErrn aufs Herzlichste von mir gesegnet. Da nehmt die brüderliche Hand zum feierlichen Bunde vor dem HErrn. Möge ich Euch Allen, besonders aber den Nothleidenden und Angefochtenen zum Segen gesetzt sein!

Ich habe in diesen Tagen die Antrittspredigt wieder gelesen, die ich vor fünf und zwanzig Jahren vor meiner ersten lieben Gemeine gehalten habe. Ich kann jetzt viel weniger versprechen, als ich damals im jugendlichen Feuer versprochen habe. Gott hat mir seitdem meine Armuth und mein Unvermögen noch gar viel mehr aufgedeckt, und dazu ist das Werk, das Er mir jetzt anvertraut hat, in mehrfacher Beziehung ein schweres. Ich bin mit so vielen städtischen Verhältnissen unbekannt; ich kenne die wenigsten von Euch auch nur von Angesicht; mein Gedächtniß ist geschwächt; und so ließe sich noch Vieles nennen, was mich veranlaßt, eben so wohl um Eure Geduld, als um Euer Zutrauen zu bitten. Doch kenne ich auch die Kraft des HErrn, die in den Schwachen mächtig ist; Er hat mich in meinem Leben noch nie verlassen! Und daß Er auch ferner meine Hülse und Mein Schild sein will, davon ist mir meine Erwählung zu diesem schönen Dienste ein kräftiger Beweis.

Noch einen besondern Wunsch wage ich auszusprechen, daß, wie es meinem würdigen Vorfahren gelungen ist, die Kinderlehren wieder in Aufnahme zu bringen, ich so glücklich sein möge, etwas zur mehrern Belebung unsrer Nachmittagspredigten mitzuwirken. Helft dazu auch in Euerm Theile. Mögen besonders diejenigen, welche auch Privatversammlungen besuchen, immerfort beim öffentlichen Gottesdienste die fleißigsten sein.

Ich freue mich, wie schon gesagt, herzlich, theure Väter und Mütter dieser Gemeine, daß ich Eure Kinder hinfort meine Kinder nennen darf, und daß ich schon am heutigen Tage gewürdigt werden soll, sie öffentlich in der Kinderlehre in dieser neuen Eigenschaft zu begrüßen. Ihr wißt, daß wir zusammen wirken müssen mit Bitten und Flehen zu Gott, mit Zucht und Ermahnung zum HErrn, wenn es uns gelingen soll, unsre liebe Jugend zum HErrn hinzubringen, daß Er sie segne.

Er, der da reich ist an Barmherzigkeit, wolle uns dazu seine Gnade und seinen Beistand je mehr und mehr verleihen. Er denke an uns, und segne uns. Er segne das Haus Israels; Er segne das Haus Aarons; Er segne, die den HErrn fürchten, beide Kleine und Große. Der HErr segne Euch je mehr und mehr, Euch und Eure Kinder! (Ps. 115, 12-14.) Amen.

Gebet nach der Predigt.

O HErr, allmächtiger Gott und unser Heiland! Wir breiten nochmals unsre Hände aus zum Gebete. Du wollest uns Alle hören, und insonderheit Deinem Knechte gnädig sein.

Lob und Preis sei Dir gebracht, daß Du mich je und je geliebet, und auch zu Dir gezogen hast aus lauter Güte, und daß Du mich aus Gnaden von Jugend auf zubereitet und erwählet hast, Dein heiliges Evangelium zu verkündigen.

Dank und Anbetung sei Dir gebracht für den Segen, den Du ohne mein Verdienst und Würdigkeit auf meinen zwanzigjährigen Dienst bei einer mir unvergeßlichen Landgemeine geleget hast. Dank sei Dir auch mit gerührtem Herzen für die mannigfachen und wichtigen Erfahrungen der fünf letzten Jahre meines Lebens; für die Freuden, für die Demüthigungen, ja auch für alle schweren Stunden dieser Zelt.

Und nun hast Du denn mein Gebet und meine Thränen angesehen. Du hast mich wieder in einen schönen, herrlichen Wirkungskreis versetzt. Das Loos ist mir gefallen aufs Liebliche! Wer bin ich, HErr, HErr! und was ist mein Haus, daß Du mich bis hieher gebracht hast?! Ich bin zu geringe aller Barmherzigkeit und aller Treue, die Du an Deinem Knechte gethan hast. Ich will Dir ein Freudenopfer bringen und Dich ewig preisen, um Deine Güte und um Deine Wunder, die Du an Deinem armen Menschenkinde thust!

Ach, wie Du mein gedacht hast im Besten, so gedenke auch zu Deiner Zeit eines jeden meiner mitvertriebenen Brüder. Segne sie alle, einen Jeden, wie er es bedarf. Zähle die Tage ihrer Flucht! Fasse ihre Thränen in Dein Gefäß. Ohne Zweifel, Du zählest sie!

Aber auch die Herde, die Du mir ehmals zu weiden anvertraut hast, möchte ich Dir herzlich empfohlen haben. Ich nehme jetzt im Geiste von ihr Abschied, und zwar mit schwerem Herzen. Ich lege sie aber mit aller Inbrunst des Glaubens auf Dein treues Hirtenherz, o HErr Jesu! Ist sie doch Dem! Handle mit ihr nach der Verheißung Deines Wortes: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen! Ich will das Verlorne wieder suchen, und das Verirrte wiederbringen und das Verwundete verbinden und des Schwachen warten, und will ihrer pflegen, wie es recht ist.

O Du Gott aller Gnaden! Laß mich in meinem künftigen Amtsleben meiner Armuth, Schwachheit und Sündhaftigkeit stets eingedenk sein, zu meiner eigenen Bewahrung. Erhalte mich in der Demuth; denn Du widerstehest den Hoffärthigen. Laß mich nie handeln in eigner Kraft; denn ohne Dich kann ich nichts thun.

Laß mich durch Wort und Wandel Jedermann zur Erbauung gereichen. Laß mich freundlich, herzlich und gelinde sein gegen meine Brüder; willig zu helfen denen, die unwissend sind und irren, unerschrocken zu strafen die Widerspenstigen aus Deinem Worte, vornämlich aber treu, für alle zu stehen mit unablässigem Gebete.

O Du großer Freund der Kinder! Segne insonderheit meinen Dienst an diesen Deinen Lieblingen! Bewahre mich, daß ich keines von ihnen ärgere oder verachte. Sei mit mir, wenn ich unter sie trete, wie Du mit meinem Vorgänger gewesen bist. Laß seinen Geist zwiefältig auf mir ruhen; und laß auch um deßwillen, daß er die Kinder aufgenommen hat in Deinem Namen, Gutes und die Barmherzigkeit ihm nachfolgen sein Lebenlang.

Breite, HErr, Deine Gnadenflügel aus über unser ganzes Vaterland. Erfülle unsre liebe Obrigkeit, Bürgermeister, Räthe, Richter und Beamtete immerfort mit Deinem H. Geiste, und laß durch sie ferner dem Staate und der Kirche viel Gutes geschehen. Segne Dein Volk, insonderheit diese Gemeine, die Hirten, die Aeltesten und alle Glieder derselben. Gib, daß der Seelen immer mehrere werden, die Dich, der Du allein wahrer Gott bist, und den Du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. Laß auch die Advents- und Weihnachtszeit zu einem gesegneten Anlasse für Viele unter uns werden, ihren menschgewordenen Gott und Heiland freudig zu bewillkommen.

Laß in hohen und niederen Schulen den Glauben und die Gottesfurcht zugleich mit den Wissenschaften und Künsten emporblühen. Segne alle Stände, alle Gewerbe und alle Alter, ein jegliches mit einem besondern Segen, und laß uns Alle erfahren, daß, was Du, HErr, segnest, gesegnet ist ewiglich. Amen.

Unser Vater rc.

Predigt über 1. Mos. 48, 8.9.
gehalten im Münster zu Basel den 2. Dezember 1838
von Johannes Linder
beim Antritt seines Amts als
Obersthelfer.
Basel, Druck und Verlag von Felix Schneider

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